Methode. Je Dimension Stufe 0–5 mit Beleg und Konfidenz (Rubrik in prompts/ot.md), angelehnt an den acatech Industrie 4.0 Maturity Index,
ISA-95 und IEC 62443: Konnektivität (OPC UA, Edge, IIoT), MES & Integration (Shopfloor ↔ ERP), Datennutzung (OEE bis Prognose),
Organisation & Standards (zentrale Automatisierung, Lieferantenvorgaben); bei Produkt-OT zusätzlich Produkt-Digitalisierung (Fernwartung,
Remote-Monitoring, Condition Monitoring als Dienst, IoT-Plattform – getrennt ausgewiesen). OT-Reifeindex = Mittel der vier Produktionsdimensionen (Konfidenz H zählt nicht, mindestens zwei Werte).
Gegenprobe: Hat das Modell keinen B-Beleg, gilt ohne belegtes MES/WMS höchstens 2 bei MES und ohne belegte OPC-UA/IIoT-Technik höchstens 2 bei Konnektivität. Perspektive: Produktions-OT
(eigene Fertigung) bzw. Produkt-OT (Steuerungen in verkauften Produkten). OT-Security und Produkt-Security werden nur aggregiert gezeigt.
„n. b.“ = öffentlich nicht beurteilbar – ein niedriger Wert heißt „wenig öffentlich belegt“, nicht zwingend „unreif“.
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – ALPLA betreibt 206 Kunststoffverpackungswerke (Blasformen, Spritzguss, Recycling) mit über 2.000 Produktionslinien; verkauft werden Verpackungen ohne Steuerungen, und der eigene Sondermaschinenbau dient dem Eigengebrauch.
ALPLA verfügt über ein gruppenweit eingesetztes Eigen-MES, OPC UA als Lieferantenvorgabe und eine Edge-/IIoT-Schicht (Crosser, CrateDB) mit Echtzeit-Dashboards, was einem Echtzeitabbild der Produktion (acatech Sichtbarkeit) entspricht; Predictive Maintenance und Digital Twin sind als Ziele formuliert, aber nicht produktiv belegt.
Konnektivität 4
„OPC UA eine Mindestanforderung an den Lieferanten ist“; vorher „individuelle Kommunikationsschnittstellen“ (Director Corporate Logistics) [Quelle]
Crosser als Edge-Plattform: „standardized tool for self-service engineering“, Ziel „Connecting 200 plants and 2000+ lines“; bisher Rollout in einer Region, „The tricky part was machine connections“ [Quelle]
CrateDB Edge + CrateDB Cloud als zentraler IoT-Datenspeicher, „900 different types of embedded sensors“ je Werk; Unified Namespace/MQTT nicht belegt [Quelle]
MES & Integration 4
Eigenentwickeltes MES AlplaPROD 2.0 (mit Creasoft) für „15’000+ Usern, in über 190 Produktionswerken in 47 Ländern“, „Anbindung und Kommunikation mit mehr als 500 externen Systemen“ (Hochregallager, FTS, Fördertechnik) [Quelle]
Zentrale Schnittstellenplattform AIP (sermocore) mit EDI-Kette „von der Bestellung bis zur Rechnung“ und direkter ERP-Anbindung; >12.000 EDI-Belege/Tag über AlplaPROD ([108], [116], [160] im Lagebild)
ERP-Seite noch heterogen: globaler D365-F&O-Rollout läuft (Corporate ERP Transformation 2026) – gruppenweite Echtzeitintegration MES↔ERP daher nicht belegt ([11], [119], [120] im Lagebild)
Datennutzung 3
Zentrale „mission control“ mit interaktiven Dashboards, Abfragen „in milliseconds, not minutes“, Ziel „Improve OEE“; CrateOM im Smart Production Program in 20 Werken DE/US mit Alarmen auf Mobile-App [Quelle]
AlplaMART (Azure Databricks) für konzernweites Produktionsreporting aus >190 Werken; „Plant Diagnostics in Power BI“ für Instandhaltung USA ([54], [158] im Lagebild)
ML/Digital Twin nur als Ziel: Crosser soll Daten „for advanced analytics and machine learning“ und „digital twin initiatives“ liefern; produktive Predictive Maintenance nicht belegt [Quelle]
Organisation & Standards 4
Corporate IT mit Bereich „IT for Operations“ (Head verantwortlich für AlplaPROD und Creasoft-Partnerschaft) und Shopfloor-Solution-Architect – Shopfloor-IT zentral in der IT gesteuert ([108], [125], [154] im Lagebild)
OPC UA als verbindlicher Lieferantenstandard; Crosser als konzernweites Standardwerkzeug mit „standardized, repeatable approach“ für weitere Werke ([68], [154] im Lagebild)
„ALPLA Smart Production Program“ bzw. Smart Operations mit Data-Science-Projektleitung und Rollout auf >190 Standorte; Governance, Roadmap und KPIs nicht öffentlich ([57], [67] im Lagebild)
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Oerlikon Balzers betreibt weltweit über 100 Beschichtungszentren mit rund 450 eigenen PVD/PACVD-Anlagen, Reinigungslinien und Wärmebehandlung und verkauft zugleich Beschichtungsanlagen (INVENTA, INGENIA, INNOVENTA u. a.) mit HMI, Roboterbeladung und OPC-UA-Datenexport.
Oerlikon Balzers vernetzt die eigenen Beschichtungsanlagen konzernweit über OPC UA, Edge und eine AWS-IoT-Plattform in Echtzeit (rund 125 Anlagen Ende 2025, Ausbau auf etwa 200 geplant); ein SAP-integriertes ORBIS MES läuft in 66 Beschichtungszentren. Prognosefähigkeit wie Predictive Process Control ist angekündigt, aber noch nicht belastbar produktiv belegt; die verkauften Anlagen liefern Betriebsdaten über OPC UA an Kunden-Dashboards.
Konnektivität 4
„Virtual coating center“: ca. 125 Beschichtungsanlagen Ende 2025 „in Echtzeit vernetzt“, Ziel ca. 200 von 450 Anlagen bis Jahresende 2026 ([101])
Industrial-IoT-Programm „Blind2Vision“: Daten von SPS über „OPC UA, Modbus TCP, PROFINET“ via Edge in die Cloud (Data Lake, Zeitreihen-DBs) ([100])
ORBIS DSP mit EDGE-Komponente im Schaltschrank und AWS-basierter IoT-Plattform; Pilot in Brügg CH ([32])
MES & Integration 4
ORBIS MES SAP-integriert (Rückmeldung, Prüflose, mobile Instandhaltung): „66 Beschichtungszentren live, Ziel >110“, >2 374 aktive Nutzer ([32])
Ziel 2024: Batch-Buchung „direkt im MES aus Echtzeit-Maschinendaten“ für 60 Anlagen und 29 Reinigungslinien in 20 weiteren Werken ([99])
Globales SAP (ECC/S/4HANA) mit Konsolidierung von „21 ERP-Systemen auf eines“; MES-integrierte Feinplanung erst als nächster Schritt ([32][101])
Datennutzung 3
vConnect: Anlagen über OPC UA an ein „globales Produktions-Dashboard“ angebunden (Status, Batches, Alarme, Medienverbrauch) ([33])
KI-Oberflächeninspektion produktiv, Erosionsratenanalyse der Targets; KI-Kapazitätsplanung in Prüfung ([32][43][54])
Geschäftsbericht 2025 nennt „predictive process control and automated anomaly detection“ nur als Suchtreffer-Auszug; Edge-ML zur Anomalieerkennung als Konzept ([65][100])
Organisation & Standards 4
Oerlikon Digital Hub (Garching, 48 Personen) mit Teams für Data Science, Process Automation und Cloud Architecture; „Digital Garage“ und Blind2Vision als zentrale IIoT-Programme ([37][99][100])
Konzernweite Ausrollziele für Anlagenanbindung und MES (Anzahl Anlagen und Werke je Jahr), zentrale SAP- und Cloud-Teams ([32][99][101])
Kein veröffentlichter OT-Architekturstandard für Lieferanten und keine KPIs für ein Smart-Factory-Programm gefunden; Steuerungsstandard der Balzers-Anlagen nicht öffentlich (Lagebild Abschnitt 6, [35])
Produkt-Digitalisierung 3
vConnect bindet Kundenanlagen per OPC UA an ein Dashboard an (Status, Batches, Alarme, Rezepte, Druckwerte) und übergibt an MES/ERP ([33])
INVENTA (2024): „global digital connectivity“, standardisierter OPC-UA-Export zu Anlagennutzung, Ressourcen und Energie; METAPLAS.DOMINO-HMI mit Echtzeit-Visualisierung ([34][93])
Cloudbasierter IIoT-Service „in Entwicklung“ (EMO 2023); Remote-Monitoring oder As-a-Service-Angebote für Kunden nicht gefunden ([34]; Lagebild Abschnitt 17)
Lebensmittel · Liechtenstein · Produktions-OT – Hilcona stellt in eigenen Werken (Schaan, Orbe, Landquart, Bad Wünnenberg) Convenience-Lebensmittel mit Abfüll-, Sterilisations-, Pasta- und Extrusionslinien sowie einem automatisierten Hochregallager her und verkauft Lebensmittel, keine Produkte mit Steuerungen.
Hilcona hat ein SAP MES auf Basis von SAP MII nach einem Werks-Template in Schaan und Orbe eingeführt; rund 120 Maschinen sind angebunden, und OEE wird nach dem Weihenstephaner Standard in Echtzeit überwacht. Predictive Maintenance, eine werksübergreifende IIoT-Datenarchitektur oder ein eigenes Industrie-4.0-Programm sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 3
Rund 120 Maschinen an SAP MII angebunden (Prozesswagen, Etikettierer, Kontrollwaagen, Metalldetektoren, Sterilisationsanlagen); Ziel: „integrate around 200 machines“; Maschinenstatus am Leitstand bis auf Einzelmaschine sichtbar [Quelle]
Konzept der Maschinenintegration für die „unmanned production“ erweitert; Ist-Mengen, Ausschuss und Zeiten werden online zurückgemeldet, Prozessparameter an die Maschinen übergeben ([18])
Stelle Business Analyst MES verlangt „OPC“, SQL, XML, Scripting und „Inbetriebnahme automatisierter Anlagen“ ([40])
MES & Integration 4
SAP MES auf Basis von SAP MII seit dem Pilot (Q3/2018) produktiv, mit „comprehensive ERP integration“ an das Nicht-SAP-ERP (JD Edwards E1); MES übernimmt Prüfplanung und -auswertung (QM) ([18][16])
Ausrollen nach dem „MES base template for batch production“: 2020 weitere Abteilungen in Schaan und Orbe, 2021 Fliessfertigung in Orbe; Landquart und Bad Wünnenberg geplant (Umsetzung nicht belegt) ([18])
Papierlose Auftragsabwicklung, Rückverfolgbarkeit online bis auf Gebindeebene; Fertigmeldung „im System erfassen“ in aktueller Produktionsstelle ([18][31])
Datennutzung 3
Ziel „uniform key performance indicators (KPI and OEE) for all plants“ mit „cross-departmental real-time monitoring“; OEE nach Weihenstephaner Standard (IGZ „OEE 4.0“) ([18])
Order Cockpit zur Feinsteuerung der Aufträge und für Reaktionen auf ungeplante Ereignisse; Power BI für Auswertungen ([18][26])
KI in der Demand-Planung der Produktionskapazitäten (Konzern-CIO 09/2024) betrifft die Planung; Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose aus Maschinendaten nicht belegt ([101]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 3
MES-Projektleiter laut Aggregator seit 2017 „Leiter Operation Technology“; eigene OT-Einheit verantwortet SAP MES/MII ([92][18])
SAP-MES-Kernteam mit Key-Usern je Abteilung, „train-the-trainer“; weitere Werks-Rollouts will Hilcona weitgehend selbst umsetzen ([18])
Konzern baut OT-Governance auf: „Head of OT/IoT“, OT Architect, OT Engineer mit Industrie-4.0-/Smart-Factory-Standardisierung; ein Hilcona-eigenes Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs ist nicht belegt ([55])
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Hirschmann betreibt neun Werke mit Spritzguss, High-Speed-Assembly, Stanztechnik, Werkzeug-/Sondermaschinenbau und automatisierter Intralogistik; die verkauften Produkte sind überwiegend passive Steckverbinder, HV-Kontaktsysteme, Kabel und Fahrzeugsensoren ohne vernetzte Steuerung oder Datendienste, und der Sondermaschinenbau dient der Eigenfertigung (Tooling Solutions ist Werkzeugbau, kein OT-Produkt).
Hirschmann Automotive erfasst Maschinendaten per OPC UA zentral, betreibt ein produktives MES mit ERP-Rückmeldung (SAP ME, inzwischen eigenentwickelt) und nutzt Echtzeitanzeigen sowie ein KPI-Ebenenmodell, was der acatech-Stufe Sichtbarkeit entspricht; KI- und Instandhaltungsanwendungen sind erst in Pilotprojekten belegt.
Konnektivität 3
IIoT-Projekt: „Alle Maschinendaten werden zunächst über OPC UA-Schnittstellen an das PCo-System übertragen“, gebündelt und an einen Cloud-Broker weitergeleitet; erster Schritt 30 Spritzgussmaschinen in Rankweil [Quelle]
Smart Factory Rankweil: 40 Maschinen, „all of them have now been connected to the automation processes“; Intralogistik „mit direkter Maschinenanbindung“ [Quelle]
Werksnorm E07 (Rev. 12/2025) für Lieferanten: SPS bevorzugt Beckhoff und Siemens, Feldbus „Industrial Ethernet, PROFIBUS, ASi bevorzugt“; OPC UA als Liefervorgabe im Lagebild nicht belegt ([72])
MES & Integration 3
„Wir nutzen unter anderem das SAP Manufacturing Execution System für die Steuerung unserer Produktion“; das MES „gibt Rückmeldungen an das ERP-System zur betriebswirtschaftlichen Bewertung“ [Quelle]
Logistikdirektor 12/2025: ERP mit integriertem WM-Modul, ein „self-developed Manufacturing Execution System (MES)“ und externer Materialflussrechner; Transportroboter „fully integrated with our ERP environment“ ([125])
Stelle „Global Head of Smart Factory“ verantwortet die MES-/IoT-Roadmap aller Werke, dazu MES Developer in Târgu Mureș (Indiz für Mehrwerks-Rollout, Umfang nicht belegt) ([23][75])
Datennutzung 3
IIoT-Plattform zeigt Leistungsparameter einer Maschine in Echtzeit; „In mehreren Fertigungsbereichen sind bereits Andon Boards installiert, die aktuelle Produktionskennzahlen anzeigen“ [Quelle]
Fabrik2026: eigenentwickeltes 3-Ebenen-Modell (Einrichter-POT, Segment-Ebene, Bereichs-Ebene) mit KPIs zu Qualität, Liefertreue und Produktivität ([67])
KI in der Produktion erst in „ersten Projekten“ (Smart Monitoring, automatische Parameteranpassung, „smarte Instandhaltung“), Strategie „klein anfangen … dann groß skalieren“; Predictive Maintenance produktiv nicht belegt [Quelle]
Organisation & Standards 4
IT Director seit 02/2023 „verantwortet globale IT und OT der Gruppe“ → IT und OT unter einer Leitung ([119])
Technische Liefervorschriften für Maschinenlieferanten: E07 (SPS-/HMI-Standard Beckhoff/Siemens, IEC 61131, Datensicherungen bei Abnahme), V03, ES01 und IT01 (Fernzugang) ([72][73][74])
Rankweil-Projekt als „another important milestone in the global Smart Factory program“ (Rankweil, Vsetín, Târgu Mureș); Roadmap-/KPI-Governance des Programms öffentlich nicht beschrieben [Quelle]
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Blum betreibt hochautomatisierte Serienfertigung (Stanzerei, Profilieranlagen, Druck- und Spritzguss, automatisierte Hochregallager) in acht Vorarlberger Werken sowie in den USA, Polen und China und verkauft zugleich elektronische Produkte mit Embedded-Steuerung (SERVO-DRIVE mit Funkempfänger, AMPEROS DC mit App, elektronische MINIPRESS-Verarbeitungsmaschinen).
Konnektivität 4
Cybus Connectware seit 02/2026 „globaler Standard für die industrielle Dateninfrastruktur“; „ein Unified Namespace (UNS)“, zentrale Instanz in Vorarlberg plus leichtgewichtige Deployments in vier weiteren Werken („insgesamt fünf Werken“) [Quelle]
Connectware verbindet „Anlagensteuerungen (PLC)“, HMIs, Messdaten-Datenbank, „das MES sowie eine eigene Applikation zur Längenkorrektur“ ([102] im Lagebild)
Bereits 2018: Maschinen „unternehmensweit zu 100 % digital vernetzt“; eine „zentrale Datenautobahn“ konzentriert die Maschinendaten „in standardisierter Form“ [Quelle]
MES & Integration 3
Ein MES ist produktiv und an die Shopfloor-Datenplattform angebunden („das MES sowie eine eigene Applikation zur Längenkorrektur“); Hersteller nicht genannt [Quelle]
Team Industrial IT verantwortet „SCADA, MES, IIoT, OT-Security“ ([62] im Lagebild)
PPS-System, „über das jeder Fertigungsmitarbeiter Informationen über die in Produktion befindlichen Teile abrufen kann“ (2018) [Quelle]
Datennutzung 3
Closed Loop im Serienbetrieb: „automatisierte Längenkorrektur bei hochvolumigen Profilieranlagen für Schubkastenauszüge“; Energiemonitoring „bereits in Planung“ [Quelle]
Produktive KI im Betriebsmittelbau: Vorschläge für Arbeitspläne aus rund 300.000 Arbeitsplänen; selbstoptimierende Schweißparameter-Steuerung und Spritzguss-Projekt nur als Pilot [Quelle]
Advanced-Analytics-Data-Products, z. B. „Qualitätsdaten-Visualisierung“, auf Azure/Databricks/Power BI ([44] im Lagebild)
Organisation & Standards 3
Zentrales Team „Industrial IT“ (Bregenz) innerhalb der Informatik für SCADA, MES, IIoT und OT-Security; Rollen Projektleiter Industrial IT, OT-Security-Specialist, Client Management für Shopfloor-Rechner ([61][62][63] im Lagebild)
Gruppenleiter Industrial IT will Connectware „als effizienten Standard in unserer Industrial IT-Infrastruktur“ etablieren; Projekt gemeinsam mit der Abteilung Steuerungstechnik Grundfertigung [Quelle]
Intralogistik mit konzernweit standardisierten Dematic-Komponenten („bewährte Standardkomponenten … in vielen anderen Blum-Werken“) ([111] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 1
SERVO-DRIVE: Funkverbindung zwischen Schalter und Antrieb, „wireless receiver“ jetzt im Antrieb integriert; keine App, Cloud oder Fernzugriff beworben [Quelle]
Smart-Home-Anbindung von SERVO-DRIVE nur über Eigenbau-Lösungen Dritter beschrieben [Quelle]
AMPEROS DC mit App für Licht und Funktionen im Möbel (lokale Bedienung); „SERVO-DRIVE smart“ mit Gateway/Cloud nur als Studie (2019), Marktstart offen ([86][133] im Lagebild)
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Ivoclar fertigt Dentalmaterialien, Kunstzähne und Geräte in eigenen Werken (Schaan, Bürs, Naturns, Somerset, Cabuyao/Manila, geplant Shanghai) mit internem Sondermaschinenbau und verkauft zugleich vernetzte Geräte mit Embedded Software (PrograMill-Fräsmaschinen, Programat-Öfen, PrograPrint-3D-Drucker mit IoT-Funktion).
Ivoclar betreibt mit ePPC ein selbst entwickeltes MES, das an den Produktionsstandorten der Gruppe im Einsatz ist und über OPC UA/MQTT an Maschinen sowie an SAP angebunden ist; Auswertungen mit Echtzeit- oder Prognosecharakter sind für die eigene Fertigung öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 3
MES-Stelle Naturns: ePPC ist „connected to numerous peripheral systems, machines, SAP, and OPC UA-based interfaces“; Aufgabe: „modern integration concepts based on OPC UA, MQTT“ → Maschinen über OPC UA zentral ans MES angebunden [Quelle]
Eigene MES-Komponente „ePPCUA“ (vermutlich OPC-UA-Anbindung, I); interner Sondermaschinenbau Naturns liefert Anlagen an die Werke, MES-Anbindung via OPC UA/MQTT ([23][35]; Abschnitt 6 im Lagebild)
OPC UA als Lieferantenvorgabe, Edge-Gateways, Historian oder werksübergreifender Unified Namespace nicht belegt; keine Referenzen von Siemens, Beckhoff, Rockwell o. ä. gefunden (gesucht 2026-10-19) (Websuche 2026-10-19)
MES & Integration 4
„We develop and operate Manufacturing Execution Systems (MES) used worldwide at the Ivoclar Group's production sites“; ePPC „supports the planning, control, traceability, and quality assurance of production processes“ → MES-Eigenentwicklung, an mehreren Werken produktiv [Quelle]
SAP-Schnittstellen des MES („interfaces to enterprise systems“); ERP seit ca. 2025 SAP S/4HANA (Single-Step-Rollout); Production Planner in Somerset nennt „SAP, ePPC“ → MES auch in den USA im Einsatz ([23][100][101][102])
Echtzeitintegration und vollständige Harmonisierung (Stufe 5) nicht belegt; Middleware zwischen MES und SAP nicht genannt; Werk Shanghai (ab 2028) als nächster Rollout-Kandidat nur Hypothese (Abschnitt 9/18 im Lagebild [68][132])
Datennutzung 2
ePPC deckt Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung der Fertigung ab (MDR/FDA-Umfeld, CSV-validierte Systeme) → Produktionsdaten für Nachweise und Reporting; SAP BW als Data Warehouse ([23][21]; Abschnitt 13 im Lagebild)
OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose in der eigenen Produktion nicht gefunden; Lagebild sieht Predictive Maintenance nur als möglichen Anknüpfungspunkt (H) (Abschnitt 15/17 im Lagebild [132])
Telemetrie-Analysen (Azure TSI, Geräteauslastung) betreffen die verkauften Geräte, nicht die eigene Fertigung ([72][122])
Organisation & Standards 3
Zentrales MES-Team in Naturns (Business Area „IT, Digitalization & Software Development“) entwickelt und betreibt das MES für alle Werke, „collaborating with international production sites“ → zentraler Shopfloor-IT-Standard, organisatorisch in der IT verankert ([22][23])
Interner Sondermaschinenbau Naturns für die Werke (SolidWorks/Inventor); Team „Automation Systems“ in Bürs; GitHub-Organisation „IvoclarAutomationSystems“ seit 07/2026 ([35][77][78][83])
Chief Production Officer in der Geschäftsleitung (seit 2025), globale Operational-Excellence-/LEAN-Funktion, Value-Stream-Organisation in Schaan; Industrie-4.0-Programm mit Roadmap/KPIs oder OT-Vorgaben an Lieferanten nicht öffentlich ([1][2][14][39])
Produkt-Digitalisierung 3
PrograMill, Programat G2 und PrograPrint mit IoT-Funktion; „Ivoclar Monitoring“-App zeigt Status, Push-Alarme, „Device utilization analytics“ und „Maintenance and cleaning recommendations“; Kundendashboard für IoT-Geräte [Quelle]
IoT-Plattform auf Azure (IoT Solution Accelerator, AKS, Time Series Insights) durch Option 4.0/collana; Maschinendaten (Fehlermeldungen, Achskoordinaten, Spannung/Strom/Druck/Temperatur) gehen an eine Cloud, u. a. zur „Früherkennung von Schäden“ ([60][72][110])
Service-Pakete mit „on-site and remote assistance“ und Software-Update-Portal; Updates over the air, Predictive Maintenance als vermarkteter Dienst sowie Pay-per-use nicht belegt (gesucht 2026-10-13) ([53][123][132])
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – SFS betreibt eigene Werke für Präzisionskomponenten und Befestigungstechnik (Kaltumformung, Spritzguss, CNC-Rundtaktautomaten; Heerbrugg, Hallau, Altstätten, Medina, Nantong u. a.) und verkauft über die Hoffmann Group zusätzlich vernetzte Produkte (Connected Manufacturing mit Edge-Appliance und Azure-Cloud, Embedded-Produkte, Warenausgabesysteme).
SFS digitalisiert seine Werke über ein zentrales Digital Manufacturing Team mit eigener Smart-Factory-/BDE-Lösung (Edge Gateways, OEE, papierlose Fertigung) auf einem Siemens-geprägten, heterogenen Steuerungspark und einem konzernweiten S/4HANA; Prognoseanwendungen und eine belegte MES-ERP-Integration fehlen öffentlich, und die Belege stammen teils aus Stellen um 2023.
Konnektivität 3
Stelle „Steuerungstechniker Rollout Smart Factory“ (~2023): Rollout des Systems zur Maschinendatenerfassung, Anbindung von Produktionsanlagen mit unterschiedlichen Steuerungsplattformen, Konfiguration von „Edge Gateways“, SPS-Änderungen (Siemens TIA Portal), Rollout-Einsätze an ausländischen Standorten [Quelle]
Digital Manufacturing Team mit „M2M“-Kommunikation und Maschinendatenerfassung für die weltweiten Produktionsstandorte [Quelle]
Heterogene Steuerungslandschaft: Siemens S7/TIA Portal und SINUMERIK (Heerbrugg), TIA Portal plus „Kenntnisse zu Allen-Bradley-Steuerungen“ (Tegra Medical, Hallau) ([56][57][58] im Lagebild)
MES & Integration 3
Eigenentwickeltes Betriebsdatenerfassungs-System (Smart Factory, Angular/Kubernetes) mit „papierloser Fertigung“, Rollout an Werke inkl. Ausland ([6][56] im Lagebild)
Konzernweites Single-Instance-SAP S/4HANA (Go-live erfolgt, internationale Roll-outs), SAP-Modulbetreuung PP/QM in Heerbrugg; neue CAQ-Software mit „internationalen Rollouts an Standorten“ im Digital Manufacturing Team ([25][38] im Lagebild)
Stufe 4 nicht vergeben: ein MES-Produkt bzw. eine standardisierte BDE-zu-SAP-Integration ist öffentlich nicht beschrieben; die ERP-Kopplung ist Indiz, kein Beleg (Abschnitte 6 und 18 im Lagebild)
Datennutzung 3
Smart-Factory-Projekte laut Stelle: „Maschinendatenerfassung (OEE)“, „papierlose Fertigung“ und „Big Data & Analytics“ [Quelle]
Softwarebasierte Qualitätssicherung als „Rückgrat der Werke“ (CAQ von Siemens, R/Shiny) ([38] im Lagebild)
Stufe 4 nicht vergeben: KI in der Fertigung (Bildverarbeitung, Predictive Maintenance) „gesucht, nicht belegt“ (2026-10-13); erneute Suche 2026-10-19 ohne Treffer (Abschnitt 17 im Lagebild; [90])
Organisation & Standards 3
Zentrales „Digital Manufacturing Team“ in der Corporate IT Heerbrugg, das die „Produktionsstandorte weltweit“ bei der Transformation zu Smart Factory/Industrie 4.0 unterstützt; Corporate IT nennt IoT/Industrie 4.0 als Thema ([6][24][38] im Lagebild)
Siemens S7/TIA Portal als SPS-Plattform mit Firmenschulungen (spshaus) seit 2016 für Technical Services und Automatiker-Lernende; Elektroplanung für eigenen Sondermaschinenbau ([57][68] im Lagebild)
Stufe 4 nicht vergeben: OT-Standards für Lieferanten, eine OT-Architektur oder ein Smart-Factory-Programm mit öffentlicher Roadmap und KPIs sind nicht belegt; die Ansiedlung des Teams in der Corporate IT deutet auf IT/OT-Nähe hin (Abschnitte 3 und 6 im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 4
Hoffmann Connected Manufacturing: Edge-Appliance beim Kunden, Cloud-Plattform „Digital Service Platform (DSP)“ auf Azure West Europe, Steuerungsanbindung via OPC UA (Heidenhain, Sinumerik), „automatische Software-Updates“, Fernwartung durch Hoffmann, offene API [Quelle]
OT-/IoT-Integrationsplattform „Team Connect“ (OPC UA, MQTT, Azure IoT Hub), vertrieben über „Fertigungsoptimierer Zerspanung & Digitalisierung“ als Software-/Service-Angebot; Embedded-Produkte mit BLE/WiFi; Warenausgabesysteme mit Remote-2nd-Level-Support ([26][77] im Lagebild)
Stufe 5 nicht vergeben: Condition Monitoring/Predictive Maintenance, Digital Twin oder Pay-per-use-Modelle sind nicht belegt; SFS-Patent für drahtloses Flachdach-Sensornetz nur als Patent ([80][81] im Lagebild)
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Die Gruppe fertigt Leuchten und elektronische Komponenten in rund acht eigenen Werken (Dornbirn, Niš, Spennymoor, Lemgo, Shenzhen) mit SMD-Linien, Roboterzellen und automatischem Lager. Zugleich verkauft sie Produkte mit Embedded Software und Vernetzung: DALI-/Bluetooth-Betriebsgeräte, Gateways, die Lichtmanagementsysteme LITECOM und connecDIM sowie die IoT-Plattform Keyture.
Zumtobel führt die Fertigung über ein globales SAP-Template mit SAP ME, EWM und der Feinplanung conOS, das an SAP ERP angebunden ist; parallel läuft MPDV Hydra mit Dashboards und Auslastungsmonitoring (u. a. Spennymoor).
Konnektivität 2
Thorn Spennymoor: „Hydra (MES/BDE), digitale Dashboards, Connected Factory“; Hydra = MPDV HYDRA (X), Zumtobel Group als Anwender-Vortrag bei der HYDRA User Group 2023 ([34][49] im Lagebild)
MX Award 2024 für Spennymoor: „new software system for monitoring utilisation and enhancing safety“ (Tool laut Lagebild vermutlich Hydra) [Quelle]
MES-Stelle „Inhouse Consultant MES / Digital Manufacturing (SAP MII/ME; Hydra)“. SAP MII ist typischerweise die Shopfloor-Integrationsschicht ([4] im Lagebild)
MES & Integration 4
Globales Digital-Manufacturing-Template mit concircle: „SAP ME (Montage + Teilefertigung), SAP EWM, Feinplanung conOS, QM“; es hat ein „eigenentwickeltes, kaum dokumentiertes Alt-ERP“ abgelöst [Quelle]
Fallstudie concircle: „Als zentrales Planungssystem ist conOS zudem voll in die SAP ERP-Landschaft integriert“, mit SAP ME und EWM „eine end-to-end Digitalisierung aller Planungsprozesse“; Bezug: „über 10 Produktionsorte auf drei Kontinenten“ [Quelle]
Zweites MES parallel: MPDV Hydra (Spennymoor, Gruppe) neben SAP ME/MII, „MES doppelt“; ob Dornbirn/Niš Hydra oder SAP ME nutzen, ist offen; Migration nach SAP Digital Manufacturing nur vermutet (Abschnitt 14 und 20 im Lagebild [4][49])
Datennutzung 3
Spennymoor: Business Excellence Manager mit „Hydra (MES), digitale Dashboards, Connected Factory, AI“; Auslastungsmonitoring per Software (MX Award 2024) ([34][49] im Lagebild)
Template-Ziel laut concircle: neue Ebenen von Produktionstransparenz und Rückverfolgbarkeit; Planungsänderungen werden „unmittelbar angezeigt“ [Quelle]
Laut Podcast (12/2025) setzt Zumtobel KI auch für „Predictive Maintenance“ ein, ohne Bezug auf die eigene Produktion. Produktive KI ist vor allem Demand-Forecasting (Supply Chain); KI in Fertigung/Qualität ist „nicht als KI belegt“ ([22][100][106] im Lagebild)
Organisation & Standards 3
Corporate IT: „Head of IT-Solutions Manufacturing & Logistics“ führt 25 MA für Applikationen in Produktion und Logistik; Domänenschnitt „Plan & Make“ ([38][55] im Lagebild)
Globales Digital-Manufacturing-Template als Standard; Inhouse Consultant MES / Digital Manufacturing in Dornbirn ([4][21] im Lagebild)
Tridonic Dornbirn: „Centre of Production Innovation“ entwickelt neue Fertigungsprozesse „für alle Tridonic-Werke“; eigener Sondermaschinenbau; Teamleiter Elektrotechnik mit ca. 15 Elektro-Instandhaltern ([56][57][99] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 3
Tridonic connecDIM, Keyture und Notlicht-Fernüberwachung auf Microsoft Azure (Azure Plug and Play, Vertrieb über den Azure Marketplace) [Quelle]
LITECOM mit App-Store, „REST API & MQTT“ und BACnet; die connecDIM-Cloud-API ist seit 30.09.2021 abgekündigt ([110] im Lagebild)
Keyture: „cloud-native connectivity and IoT ecosystem“ mit Modulen Control, Report, View, Locate, Sense; Seite heute unter einem „archive“-Pfad, Status unklar ([108] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Presta fertigt Lenksysteme, Lenkungskomponenten und Kaltumformteile in rund 24 eigenen Werken (Stammwerk Eschen, Werkzeugzentrum Oberegg, Florange, Schönebeck, Budapest, Shanghai, Hamilton u. a.) und verkauft elektromechanische Lenkungen bzw. Steer-by-Wire-Systeme mit selbst entwickelter Steuergeräte-Software (ECU, Motorsteuerung, Vehicle Motion Control).
In der eigenen Fertigung sind ein mehrere Werke verbindendes MES (SAP ME seit 2019, ergänzt um ein zentral entwickeltes Inhouse-MES) mit SAP-Anbindung, Live-Kennzahlen, Rückverfolgbarkeit und KI-Anomalieerkennung im Aufbau belegt, eine produktive Prognosefähigkeit dagegen nicht; daraus folgt acatech-Stufe 3 (Sichtbarkeit).
Konnektivität 2
Laut Gdańsker Stelle (09/2026) verbindet das Inhouse-MES SAP mit den Fertigungssteuerungen: „maintain our in-house MES that connects SAP systems with local manufacturing controls across multiple sites“ [Quelle]
Die Digital Factory steuert und überwacht „hundreds of thousands of tasks and orders on thousands of machines“. Mit AMDT octoplant werden Steuerungsprogramme in den Werken zentral gesichert; die Software „continuously monitors and documents all changes“ [Quelle][Quelle]
Als Steuerungstechnik sind Beckhoff TwinCAT (Prüfstände), Siemens-SPS, ABB-Roboter und Bussysteme genannt; Presta Shanghai ist EtherCAT-Mitglied. OPC UA als Vorgabe, Edge-Gateways, ein Historian und ein Unified Namespace sind nicht belegt; deshalb nicht Stufe 4 ([57][38]; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration 4
Die Entscheidung für die SAP Manufacturing Suite fiel 2018. Pilotanlagen in Florange und Eschen gingen 2019 live: „Nach Abschluss der Pilotimplementierung ist der weltweite Roll-out über sämtliche Werke geplant.“ [Quelle]
2026 betreibt ein zentrales Team im IT Competence Center Gdańsk ein Inhouse-MES (Java/Kotlin, Oracle, XML-Integrationen), das SAP und Fertigungssteuerungen „across multiple sites“ verbindet. Dazu kommen das Projekt „Manufacturing Operations Management“ und das globale S/4HANA-Template daproh@steering ([80][81][69][28])
Wie weit der Rollout gediehen ist (Zahl der Werke) und wie sich SAP ME und das Eigen-MES zueinander verhalten, ist öffentlich nicht beschrieben. Ein gruppenweit harmonisiertes MES mit Echtzeitintegration ist nicht belegt; deshalb nicht Stufe 5, Konfidenz nur I (Lagebild Abschnitte 4 und 20)
Datennutzung 3
MES und Analytics ermöglichen „live production metrics, complete traceability of thousands of end products at the touch of a button“ [Quelle]
Eine KI-Anwendung zur „automated detection and classification of anomalies“ ist auf Produktionsdaten umgesetzt, wird aber noch verfeinert. Neuronale Netze bewerten Lenkgetriebe anhand von Akustikdaten (Testphase ca. 2023). Im EU-Projekt QU4LITY lief ein Pilot zur Qualitätsregelung in Florange. Eschen hat ein Data-Science-Team und eine Stelle „Data Scientist – Advanced Manufacturing“ ([69][90][111][47])
Eine produktive Qualitätsprognose oder Predictive Maintenance im Regelbetrieb ist nicht bestätigt: Die Anomalieerkennung wird noch verfeinert, das Akustikprojekt war in der Testphase, QU4LITY ein Pilot. Deshalb nicht Stufe 4 ([69][90][111])
Organisation & Standards 3
Der Steuerungstechniker in Eschen erstellt laut Anzeige Standards für die Steuerungsausrüstung der Maschinen (Beckhoff/Siemens, ABB-Roboter). Das deutet auf einen Steuerungsstandard hin [Quelle]
Zentrale Rollen und Teams sind belegt: „Project Manager Manufacturing Digitalization“, „Projektleiter Lean Production & Process Digitalization“, Head of Operations Quality + Production System und das zentrale MES-Team in Gdańsk. Dazu kommt das Projekt Manufacturing Operations Management ([56][116][59][80][69])
OT-Architekturvorgaben für Lieferanten und eine gemeinsame OT/IT-Steuerung sind öffentlich nicht belegt, ebenso ein Smart-Factory-Programm mit Roadmap und KPIs; deshalb nicht Stufe 4 (Lagebild Abschnitte 3, 6 und 9)
Produkt-Digitalisierung 1
Die Produkte sind Lenkungen mit eigener Steuergeräte- und Steer-by-Wire-Software. Die neue Vehicle-Motion-Control-Software koordiniert Lenkung, Bremse, Antrieb und Dämpfer im Fahrzeug ([129][64])
Die VMC-Ankündigung (06/2026) nennt kein OTA-, Cloud-, Daten- oder Lizenzmodell. Eigene IoT-, Service- oder Remote-Monitoring-Angebote wurden gesucht und nicht gefunden. Die Vernetzung der Steuergeräte und OTA-Updates (UNECE R156) liegen beim OEM bzw. Fahrzeug, nicht bei Presta ([129]; Lagebild Abschnitte 13 und 17 (Stand 2026-10-13))
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Collini betreibt als Lohnbeschichter mehr als 60 vollautomatische Galvanik-, Anodisier-, Feuerverzinkungs- und Pulverbeschichtungsanlagen an rund 15 Standorten und baut Anlagen teils selbst; verkauft werden Beschichtungsdienstleistungen, keine Produkte mit Steuerung (die Steuerungstechnik der Tochter NFG für Externe ist Engineering-Dienstleistung, keine Produkt-OT).
Collini steuert seine vollautomatischen Beschichtungsanlagen über einen verbindlichen Konzernstandard (Siemens Simatic, COPA-DATA zenon, Profibus/TCP-IP, SAP-Schnittstelle), den eine zentrale Steuerungstechnik-Abteilung und die Tochter NFG verantworten; ein MES, Echtzeit-Dashboards oder Prognoseanwendungen sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 3
Konzern-Liefervorschrift schreibt Feldbus/Netz vor: Profibus-DP und TCP/IP, Schnittstellenüberwachung (Alive-Bits, Prüfsummen) mit Status in der Visualisierung; andere Bussysteme nur mit Freigabe der Abteilung Steuerungstechnik; gilt „ausnahmslos an allen Collini-Standorten“ ([51][52] im Lagebild)
Visualisierung einheitlich mit „COPA-DATA, Zenon“ (Musterprojekte werden beigestellt), HMI Siemens WinCC flexible/TIA Portal; Tochter NFG: „Softwareentwicklung und Bestandsbetreuung mit Siemens Simatic“ [Quelle][Quelle]
Eigenes Kapitel „SAP-Schnittstelle“ (11/2013) bzw. ab 2020 separates IT-Dokument zur „Kommunikation mit SAP“ für alle Anlagen ⇒ Anlagendaten werden zentral ans ERP gemeldet (Inhalt nicht öffentlich) ([51][52] im Lagebild)
MES & Integration 2
Kein MES-Produkt belegt („MES/ITSM: gesucht, nicht gefunden“); Anlagen koppeln laut Liefervorschrift direkt an SAP (Aufträge/Rückmeldungen), SAP als führendes System (H) (Abschnitte 4, 6, 18 im Lagebild; [51][52])
SAP (ECC) als Single-ERP an mehreren Standorten (Hohenems, Bludesch, Bürmoos, Biel, Dübendorf), S/4HANA-Programm „Pegasus“ in Vorbereitung ([12][29][33][38] im Lagebild)
Stufe 3 nicht vergeben: eine konzernweit geregelte Maschinen-SAP-Kopplung ist vorgeschrieben, ihr Umfang (BDE, Auftragsrückmeldung, Echtzeit) und ihr produktiver Einsatz sind öffentlich nicht beschrieben; kein Collini-Bezug im Branchenverbund „Galvanik 4.1“ ([21][51] im Lagebild)
Datennutzung 2
Asperg: „Online-Analytik in der Serienfertigung“ (Badüberwachung); ISO 50001 (Asperg) und Liefervorschrift-Kapitel Energieeffizienz (04/2014) ([52][62] im Lagebild)
Zentrale BI-Funktion im Shared Service Center (Stelle BI-Entwickler:in, ca. 11/2023), BI-Tool unbekannt ([15][99] im Lagebild)
OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance, digitaler Zwilling oder ML-Anwendungen „Keine gefunden“ (gesucht 2026-10-13); „Applied Surface Intelligence“ ist Marketing ohne KI-Beleg (Abschnitt 17 im Lagebild; [100])
Organisation & Standards 4
Zentrale „Abteilung Steuerungstechnik“ in der Collini Dienstleistungs GmbH als Freigabeinstanz für Bussysteme und Software-Tools; Konzernstandard TVCE/TVCS, Abweichungen „nur mit schriftlicher Freigabe“ ([51][52] im Lagebild)
Öffentliche „Technische Liefervorschrift Anlagen und Infrastruktur“ als verbindliche OT-Vorgabe an Anlagenlieferanten (Steuerung, Visualisierung, Bus, SAP-Schnittstelle); seit 2020 eigenes IT-Kapitel, Fassung 2014 vom damaligen Leiter Informatik geprüft ⇒ OT und IT gemeinsam unter dem Shared-Service-Dach [Quelle]
Eigene OT-Engineering-Gesellschaft Friedr. Zimmermann Nfg. (Siemens Simatic, COPA-DATA zenon, Eplan P8) mit einheitlichem Stack für die Gruppe [Quelle]
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Hilti fertigt Befestigungstechnik und Elektrowerkzeuge in eigenen Werken (u. a. Schaan, Thüringen als Leitwerk mit 38 Montagelinien und >100 Zerspanungsmaschinen, Kaufering, Kecskemét, Matamoros) und verkauft vernetzte Geräte mit Embedded Software (Nuron-Akkuplattform mit Cloud-Anbindung, Bolzensetzgeräte mit Bluetooth, Baustellenroboter Jaibot).
In der eigenen Fertigung sind im Leitwerk Thüringen eine vollständige MES-Anbindung der Montagelinien, zentral ausgewertete Maschinendaten, Werker-Dashboards und erste ML-Anwendungen belegt, eine produktive Prognosefähigkeit dagegen nicht; daraus folgt acatech-Stufe 3 (Sichtbarkeit).
Konnektivität 2
Im Werk Thüringen sind „sämtliche Montagelinien“ an ein MES angebunden. „Werkstück-, Werkzeug- und Maschinendaten … analysieren wir für die Prozess- und Produktoptimierung“ (Fabrik2022). Die Maschinendaten werden also zentral erfasst [Quelle]
Der IT Infrastructure Engineer (Schaan) betreut „reliable, secure shopfloor IT“ für die Smart-Factory-Vision, darunter Shopfloor-Systeme und Embedded Devices ([83])
Die Instandhaltung in Thüringen verlangt Kenntnisse in „Siemens Step 7“ (Indiz für SIMATIC S7 als Steuerungsstandard). OPC UA, Edge-Gateways, ein Historian oder ein Unified Namespace sind nicht belegt; deshalb nicht Stufe 4 ([98]; Lagebild Abschnitt 4 (OPC UA gesucht, nicht gefunden))
MES & Integration 3
Thüringen: Alle Montagelinien sind an das MES angebunden, der Rollout gelang „unter einem Jahr“. Der Hersteller ist nicht genannt ([71])
Global-IT-Anzeigen nennen „SAP ME/MII“ bzw. „SAP ME/DM“ zusammen mit S/4HANA, PP, PM und QM. Eine ältere Anzeige spricht von der „Digitalisierung der Werke“ (IT Business Analyst SAP – Manufacturing & Industry 4.0). Das deutet auf ein SAP-basiertes MES mit ERP-Integration hin ([17][58])
Ein gruppenweiter MES-Rollout über mehrere Werke und das konkrete Produkt im Werk sind öffentlich nicht bestätigt. Eine SAP-DM-Referenz zu Hilti wurde nicht gefunden (Suche 2026-10-19); deshalb Stufe 3 und nicht 4 (Lagebild Abschnitte 4 und 20; Websuche 2026-10-19)
Datennutzung 3
„Visuelle Assistenzsysteme und Dashboards unterstützen Werker an ihren Arbeitsplätzen“ (Werk Thüringen, Fabrik2022) [Quelle]
„Machine Learning wird in ersten Anwendungen genutzt“. Ausgeschrieben sind Abschlussarbeiten Industrie 4.0 Qualität zu „Predictive Quality“, Datenvisualisierung und ML sowie IIoT Data Engineering ([71][18][58])
Eine produktive Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose ist nicht belegt (nur erste ML-Anwendungen und Abschlussarbeiten); deshalb nicht Stufe 4 ([71]; Lagebild Abschnitt 10)
Organisation & Standards 3
Thüringen ist „Manufacturing Competence Center und Leitwerk für Digitalisierung, Zerspanung und Montage“ und hat eine Rolle Head of Digital Transformation. Das Werk ist Gesamtsieger Fabrik2022 ([38][71])
Die Shopfloor-IT in Schaan ist als „Bindeglied lokale Operations ↔ Global IT“ angelegt. Dazu kommen die Stelle Manufacturing IT Specialist und der Head of Strategy and Operations Excellence (Manufacturing), der übergreifend mit Product IT, Data & Analytics, Cybersecurity und ERP zusammenarbeitet ([83][87])
Eine verbindliche OT-Architektur bzw. Lieferantenvorgaben sowie ein gruppenweites Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs sind öffentlich nicht belegt; deshalb nicht Stufe 4 (Lagebild Abschnitte 6 und 9)
Produkt-Digitalisierung 5
„Nuron batteries and devices are connected to the Hilti cloud via the IoT.“ Nutzungs-, Standort- und Fehlerdaten werden beim Laden per Mobilfunk übertragen. Bei Leistungsverlust „you will automatically receive a message“, und die Seite nennt „predictive repairs“ [Quelle]
Fleet Management ist ein Equipment-as-a-Service-Modell mit Monatspauschale (2021: 3 Mio. Geräte, 131.000 Kunden). Es nutzt die Nuron- und ON!Track-Daten. ON!Track hat öffentliche Unite-APIs und einen Partner-Marketplace ([107][44][48])
Over-the-Air-Updates für die Geräte sind öffentlich nicht beschrieben. Stufe 5 stützt sich auf das datenbasierte Verfügbarkeitsmodell, nicht auf einen Digital Twin; deshalb nur Konfidenz I (Nuron-Seite (Abruf 2026-10-19))
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Neutrik betreibt eigene, im Hauptwerk Schaan hochautomatisierte Steckverbinder-Montage (Rundtakt-/Transferanlagen, AKL) sowie Werke in Ungarn und China und verkauft neben überwiegend passiven Steckverbindern auch Geräte mit Embedded Firmware (Dante-/AES67-Audio-Interfaces, Messgerät opticalCON powerMONITOR).
Das Hauptwerk Schaan erfasst Maschinendaten der automatisierten Montage über OPC-Server in einem in SAP S/4HANA integrierten MES und nutzt sie in Echtzeit für BDE, KPI-Steuerung und Instandhaltung, was der acatech-Stufe Sichtbarkeit entspricht. Ob das MES an den Werken in Ungarn und China produktiv läuft, ist ebenso wenig öffentlich belegt wie eine datenbasierte Prognose; vernetzte Produkte bleiben auf Konfiguration und Firmware-Updates einzelner Audio-Netzwerkgeräte beschränkt.
Konnektivität 3
top-flow-Fallstudie: „machine connection was implemented on the basis of top MES“; Maschinendaten gehen „in real time via OPC servers“ an SAP [Quelle]
Rundtakt-/Rotationstransferanlagen mit 7–10+ Stationen; automatische Erfassung von Gut/Ausschuss, Zeiten, Stillständen, Störungen über OPC-Server ([80])
Vollautomatisches Kleinteilelager (~15'000 Stellplätze) verbindet Produktion Hauptgebäude und NeuElektrik-Gebäude ([31])
MES & Integration 3
top MES „seamlessly integrated into SAP S/4HANA“ bzw. „Fully integrated in SAP ERP S/4HANA“; BDE über Touchscreen-Terminals und mobile Geräte [Quelle]
Instandhaltung über top-flow-Dialoge mit SAP PM: „Automated PM orders with integrated documents“ ([80])
„Gradual introduction at all production sites“ angekündigt, Rollout „department by department“; produktiver Einsatz außerhalb des Hauptwerks nicht belegt (Fallstudie ca. 2021) ([15][80])
Datennutzung 3
Fallstudie nennt „Real-time data and transparency for active control“; Echtzeitdaten ermöglichen „immediate reactions and control via KPIs“ [Quelle]
Nutzen: „Findings on quality and cost distribution in production and maintenance“; Einsparung ~2'800 h/Jahr im Hauptwerk ([80])
Kein BI/DWH, keine OEE-Dashboards, keine Predictive-Maintenance- oder ML-Anwendungen öffentlich belegt (Daten-/KI-Reife 1/5) (Lagebild Abschnitt 17; [89])
Organisation & Standards 2
MES-Einführung im konzernweiten Digitalisierungsprojekt „Fit4Future“; „employees from production, maintenance, IT and others were involved right from the start“; Projektleitung auf Neutrik-Seite [Quelle]
Einzelrollen Produktion: Global Lean Manager Operations (an Group COO), Industrial Engineer, Produktionsleiter Werk Schaan, Mechaniker/Anlagenführer im Schichtbetrieb ([29][63][66])
Kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team und kein Steuerungsstandard öffentlich belegt (Lagebild Abschnitte 3, 6, 10)
Produkt-Digitalisierung 2
Dante-/AES67-Interface NA-2I2O-DLINE: Konfiguration und Firmware über Audinate Dante Controller; Remote-Control-Protokoll (Community-Modul zur Fernsteuerung) ([37][91])
XIRIUM PRO mit App und Firmware Upgrade Manager sowie MINEA „Backstage Portal“ – beide abgekündigt ([37][68])
opticalCON powerMONITOR: Live-Dämpfungsmessung mit Alarmen, ohne beschriebene Netz-/Cloud-Anbindung; Sensorik-Steckverbinder mit Cloud-Digital-Twin nur als F&E-Vorhaben (2025) ([95][20])
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – Rauch betreibt hochautomatisierte Abfüllwerke (Glas, Dose, PET, Preform-Spritzguss), Fruchtverarbeitung und automatische Hochregallager in AT, DE, CH, US und Osteuropa, verkauft aber Getränke und Halbwaren, keine Produkte mit Steuerungen.
Rauch erfasst Maschinendaten der österreichischen Abfülllinien in Echtzeit in einer zentralen Datenbank (CrateDB, OEE-Monitoring) und koppelt Lagerautomation über ein international ausgerolltes SAP-EWM/MFS-Template direkt an die Steuerungen; ein eigenständiges MES und prognostische Anwendungen sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 3
CrateDB-Referenz: Rauch „streams 400 data records per second from manufacturing facilities in Austria“ in eine Echtzeit-Produktionsdatenbank; Dosenabfüllung mit 33 Dosen/s bzw. „120,000 cans per hour per line“ → Maschinendaten zentral erfasst (Herstellerreferenz, Interview ~2021/22) [Quelle][Quelle]
Lager: SAP EWM + SAP MFS mit direkter SPS-Telegrammkommunikation ersetzte WMS/WCS, als Template international ausgerollt ([63])
MES & Integration 2
„Kein MES-Produktname gefunden“; Stelle Time & Process Data Management (Verfahrenstechnik Rankweil): „BDE“, SAP-Stammdaten, REFA, Produktionscontrolling → BDE an SAP gekoppelt ([50]; Abschnitt 4/7 im Lagebild)
SAP als Konzern-ERP mit PP/QM/PM (Produktionsbuchungen in SAP in HU, SAP-PM-Workorders in Waddell, SAP QM/DDQA) – Fertigungsrückmeldung im ERP statt eigenständigem MES ([41][51][70])
Level-3-Analogie Logistik: SAP-EWM/MFS-Template mit internationalem Rollout (Widnau u. a.) als standardisierte Shopfloor-ERP-Integration im Lager; Technischer Projektkoordinator für „standortübergreifende Standards für Produktionsprozesse“ und „Offenheit für digitale Produktionssysteme“ ([50][52][63])
Datennutzung 3
CrateDB-Referenz „Improving OEE with real-time monitoring of 120,000 cans per hour per line“; CIO: Datenbank, die „Produktion in Echtzeit beobachten, aufzeichnen und analysieren“ kann [Quelle]
Datengetriebene QS (DDQA) auf SAP QM mit Trendanalysen und KPIs; Produktionscontrolling aus BDE ([41][50])
Predictive Maintenance, Qualitätsprognose oder produktive ML-Anwendung gezielt gesucht: nicht belegt (2026-10-13) (Abschnitt 17 im Lagebild [95][97])
Organisation & Standards 3
Gemeinsames Team „IT and Engineering“ (theorg, unverifiziert) mit Rollen u. a. „Sr. Manager Manufacturing Projects“; RocketReach führt einen „Head of Automation Management“ als ranghöchste Rolle der IT-Abteilung (Drittanbieterdaten) → Automatisierung organisatorisch eng mit der Konzern-IT verzahnt ([6][69][92])
Zentrale Abteilung Verfahrenstechnik in Rankweil mit Technischem Projektkoordinator für standortübergreifende Produktionsstandards; Junior Automation Specialist; Elektrotechniker zur „Überwachung von Steuerungs- und Prozessleitsystemen“ ([17][50])
Industrie-4.0-/Smart-Factory-Programm mit Roadmap/KPIs oder OT-Vorgaben an Lieferanten nicht öffentlich; Neubau Nüziders („hochautomatisierte Abfüllanlagen“, „intelligentes“ Hochregallager, Inbetriebnahme ab 2028) als möglicher Treiber [Quelle]
Energie · Vorarlberg · Produktions-OT – illwerke vkw betreibt 32 eigene Wasserkraftwerke (Pumpspeicher, Speicher, Laufwasser), Strom- und Gasverteilnetze sowie Wärme- und Ladeinfrastruktur, verkauft aber Energie und Dienstleistungen statt Produkten mit eigener Steuerung (Zähler, Ladestationen und Leittechnik werden zugekauft).
Alle 32 Wasserkraftwerke werden über digitale Leittechnik und Fernwirktechnik (IEC 60870-5-104, Modbus) zentral aus der 24/7-Leitstelle icc gesteuert und überwacht; datengetriebene Optimierung gibt es im Handel und in der Einsatzplanung, Predictive Maintenance an den Maschinensätzen nur im Forschungsstadium.
Konnektivität 3
icc Rodund: „zentrale Steuerung/Überwachung aller Kraftwerke“, 24/7, redundante Kommunikationswege, Fernzählerauslesung; „alle Kraftwerke fernbedient aus dem ICC“ ([11][35])
Team „Produktion Operational Technology“ (Vandans): Fernwirk- und Automatisierungstechnik mit „IEC 60870-5-104, Modbus, SPS-Systemen“, VPN/Router/Switches ([71])
Digitale Kraftwerksleittechnik (Andritz Hydro) ersetzt Relaistechnik; neue Leittechnik Rodundwerk II und Vermuntwerk. OPC UA als Lieferantenvorgabe, ein Historian und MQTT/Unified Namespace sind nicht belegt; Andritz Metris/DiOMera gesucht, kein Bezug zu illwerke gefunden (2026-10-19) [Quelle]
MES & Integration 2
Ein MES im Fertigungssinn ist nicht anwendbar. Das funktionale Äquivalent ist die Leitebene: das icc für Dispatching („Einsatz Maschinensätze/Speicherbewirtschaftung nach Anforderungen von EnBW“) und Kraftwerks-Operating, dazu Fernzählerauslesung „für Energieabrechnung“ ([11][35][71])
Instandhaltung in SAP PM (S/4HANA seit 12/2024), Key User im Geschäftsfeld Wasserkraft; eigene Handels- und Einsatzplanungssysteme (C#/F#, Algotrader); nachts übernimmt das icc den Handel ([95][17][97][46])
Eine technische Schnittstelle Leitsystem ↔ SAP oder eine Integrationsplattform ist nicht öffentlich benannt ([112])
Datennutzung 3
Echtzeitüberwachung aller Kraftwerke in der 24/7-Leitstelle icc; vollautomatische, fernüberwachte Anlagen (Obervermuntwerk II) ([11][45])
OR/ML-Optimierung (F#, Gurobi/CPLEX) und Data Lakehouse für Handels- und Einsatzalgorithmen; „alle 18 Sekunden ein Trade“ ([17][100][3])
Akustische Anomalieerkennung für Maschinensätze nur als Forschung (ICV-HSG), „kein Produktivbetrieb belegt“; produktive Predictive Maintenance nicht gefunden (gesucht 2026-10-19) ([39][104])
Organisation & Standards 3
Eigene OT-Teams: „Produktion Operational Technology“ und „Elektrotechnik Sekundärtechnik Operation“ (Vandans); Prozessleittechniker:innen ([71][53][15])
„Eigene Fachabteilung Leittechnik mit detaillierten Vorgaben“ gegenüber dem Lieferanten Andritz; Rolle „technische Kennzeichnung & Strukturmanagement“ ([35][15])
Enterprise-IT (Servicefunktion IT & Prozessmanagement) und OT-IT (Wasserkraft) sind getrennt organisiert und stimmen sich ab; eine gemeinsame OT/IT-Steuerung oder ein Digitalisierungsprogramm für die Erzeugung mit Roadmap und KPIs ist nicht belegt ([25][71][53])
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Energie · Liechtenstein · Produktions-OT – LKW betreibt als Landesversorger eigene Anlagen-OT – 12 Wasserkraftwerke, vier 110-kV-Unterwerke, das Verteilnetz, einen Batteriespeicher und eine zentrale Leitstelle in Schaan –, verkauft aber keine Produkte mit eigenen Steuerungen (Messdienstleistungen und Glasfaser sind Dienste bzw. passive Infrastruktur).
LKW führt alle eigenen Kraftwerke und Unterwerke – auch die in der Steiermark – zentral über ein Leitsystem mit eigener Steuerungssoftware aus der Leitstelle Schaan und nutzt flächendeckende Smart-Meter-Lastgänge für ein Netzmodell und die Netzanalyse; das entspricht einem Echtzeitabbild (acatech Sichtbarkeit). Prognosebasierte Instandhaltung, eine Integration von Leitsystem und ERP sowie offene Datenstandards sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
Zentrale Leittechnik in Schaan; auch das Kraftwerk Seebach-Ranten (AT) ist eingebunden, wird von Liechtenstein aus überwacht und bei Bedarf gesteuert ([10] im Lagebild)
Netzbetriebsführung übernimmt „Steuerungssoftware, Anlagenbedienung und -überwachung“ vom Kleinkraftwerk bis zum 110-kV-Umspannwerk; „Pflege und laufende Erweiterung des Leitsystems“ [Quelle]
Smart Metering flächendeckend mit Fernauslesung (Landis+Gyr Gridstream, G3-PLC und Mobilfunk, 45.000 Messpunkte Strom/Gas/Wasser). Protokolle der Leittechnik (IEC 61850/60870-5-104, OPC UA, MQTT) und der Hersteller sind nicht genannt, daher keine Stufe 4 [Quelle]
MES & Integration n. b.
Ein MES ist für einen Energieversorger nicht einschlägig („n/a (Energieversorger)“). Eine Kopplung von Leitsystem bzw. Asset-/Instandhaltungsmanagement mit dem ERP ProConcept ist nicht belegt (Abschnitte 4 und 6 im Lagebild; [24])
Belegt ist nur die Kette Messung → Abrechnung (Landis+Gyr AMI → innosolv IS-E, „vollständig integriert und automatisiert“) sowie die DeepMeter-App mit digitalen Arbeitsaufträgen und „automatischer Anbindung“ – das ist Metering, keine Integration der Anlagenführung ([38][42] im Lagebild)
Datennutzung 3
Kraftwerksleitstelle mit 24/7-Überwachung der Anlagen (Dispatcher Kraftwerksleitstelle, Netzbetrieb und Fahrplanmanagement) ([20][67] im Lagebild)
„Erweiterte Netzanalyse“ seit 2022 aus Smart-Meter-Lastgängen; Netzmodell des gesamten Verteilnetzes mit Last- und Spannungsprofilen je Knoten (Adaptricity); „digitale Netzanalyse“ im Smart Grid 2024 „bewährt“ ([7][38][68] im Lagebild)
Power-Quality- und Ausfallerkennung über Smart Meter. Predictive Maintenance oder ML-Anwendungen wurden gesucht und nicht gefunden ([57] im Lagebild; Abschnitt 17)
Organisation & Standards 3
Das zentrale Team Netzbetriebsführung verantwortet Leitsystem, Schutz- und Steuerungstechnik für alle Anlagen und entwickelt „eigene Spezialentwicklungen“ (eigene Steuerungssoftware) [Quelle]
Fachnahe Digitalrollen (Head of Data Collection & Metrology, Energiemanagement, Smart-Metering-Projektleitung) neben einem kleinen Bereich Informatik. Eine gemeinsame OT/IT-Steuerung oder ein Digitalisierungsprogramm mit Roadmap ist nicht belegt ([19][32][57][58] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – Sigma-Aldrich Production betreibt in Buchs eine eigene chemische und GMP-Produktion (Mehrstufen-Synthese bis 1 600 L, Kryo-Chemie, cGMP-Kilolabor, ISO-8-Reinräume, Abfüllung, Lager); verkauft werden Chemikalien, Referenzmaterialien und APIs, keine Produkte mit Steuerungen.
Am Standort Buchs sind ein elektronischer Master Batch Record, LIMS-gestützte Chargenfreigaben und SAP-Chargenverfolgung belegt; Anlagenvernetzung, MES-Produkt und Echtzeit-Auswertung sind öffentlich nicht dokumentiert. Das Konzernprogramm SMARTfacturing mit Siemens als bevorzugtem Automatisierungspartner gibt eine klare Richtung (Historian-/MES-Harmonisierung, Edge-to-Cloud), ob und wann Buchs eingebunden ist, bleibt offen.
Konnektivität n. b.
Prozessleittechnik am Standort nicht öffentlich: „Produkt nicht gefunden (gesucht: PCS 7, DeltaV, Siemens, Emerson)“ (Lagebild Abschnitt 6, [55])
Konzernprogramm SMARTfacturing nennt „edge to cloud connectivity“ und „standard data and interfaces“ für >100 Werke; OPC UA nicht genannt, Buchs nicht erwähnt [Quelle]
Keine Aussage zur Anlagenvernetzung in Buchs gefunden; Standortleiter nennt Digitalisierung nur allgemein als Veränderungstreiber ([62]; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
Elektronischer „Master Batch Record“ mit Methoden und Probenahmeplänen in Kombination mit LIMS; Chargenverfolgung „through its life cycle in the SAP system“, SAP Warehouse Management ([9])
Konkretes MES-Produkt am Standort nicht gefunden (PAS-X, Opcenter, Syncade gesucht); SAP DMC nur als Hypothese aus einer Konzernstelle (Lagebild Abschnitt 4, [72])
Konzern strebt „historian and MES harmonization“ an; Buchs vermutlich noch auf Legacy-SAP bis zur S/4-Deployment-Welle ([56]; Lagebild Abschnitt 4 (H))
Datennutzung 2
QA-Freigabe der Katalogprodukte auf LIMS-Daten, automatisch ausgelöste Retests; ca. 100 000 Tests und 22 000 Chargenfreigaben pro Jahr ([9][82])
Predictive Maintenance und KI-Energieoptimierung nur für Smartfacturing-Referenzstandorte des Konzerns belegt, nicht für Buchs ([24][56])
Keine OEE-/Echtzeit-Dashboards am Standort gefunden (Lagebild Abschnitte 6, 17)
Organisation & Standards 4
Konzernprogramm SMARTfacturing mit Global Head of Group Smart Manufacturing; „Global leadership sets direction and priorities“, „a common playbook“ für die Skalierung über >100 Werke ([56])
Siemens seit 09/2024 „preferred global supplier und strategic partner“ für Smartfacturing-Technologien inkl. Automatisierung für GMP-Produktion ([55])
Am Standort keine Automatisierungs-/OT-Rolle ausgeschrieben; Einbindung von Buchs in das Programm nicht belegt, daher nicht 5 (Lagebild Abschnitt 10)
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Doppelmayr fertigt Seilbahnkomponenten in eigenen Werken (Wolfurt mit CNC-Großteilbearbeitung und Brennschneidlinie, Gassner Bürs mit Schweißrobotern, Werksausbau Hohe Brücke mit automatischem Hochregallager) und verkauft zugleich Seilbahnen und Intralogistikanlagen mit eigenen Steuerungen (Connect, Doppelmayr Controls, Garaventa/Frey Stans, LTW).
In der eigenen Fertigung in Wolfurt ist eine Shopfloor-Plattform (evon XAMControl MPA) mit Leitstand, Maschinendatenzugriff und standardisierter ERP/PLM-Anbindung belegt.
Konnektivität 2
Fertigungsplattform evon XAMControl MPA in Wolfurt: Die Instandhaltung kann „gezielt auf Maschinendaten, Störungen und relevante Dokumentationen zugreifen“ [Quelle]
Maschinenpark mit Siemens-CNC-Steuerungen (Großteilbearbeitungszentren), IGM-Schweißrobotern (Gassner) und einer MicroStep-Brennschneid- und Bohrlinie [Quelle]
OPC UA, MQTT, Edge-Gateways oder ein Historian sind für die eigene Fertigung nicht belegt. Der Historian erscheint nur als Zielbild in der Anzeige „Lead Manufacturing & OT-Architect“ ([12] Abschnitt 18)
MES & Integration 2
Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Anlagenstandort Wolfurt, führt XAMControl Multi Purpose Architecture ein, mit dem Ziel „eine weltweit einheitliche Fertigungsplattform für die Unternehmensgruppe“; Fertigungsabläufe werden dynamisch aus einem variantenabhängigen Prozessreferenzmodell erzeugt [Quelle]
„Über standardisierte Schnittstellen werden Systeme wie ERP, PLM oder Active Directory global eingebunden“ (ERP: IFS) [Quelle]
Der Funktionsumfang ist laut evon „bereits umgesetzt“. Ein Rollout auf weitere Werke ist als Ziel formuliert, aber nicht belegt; deshalb Stufe 3 und nicht 4 [Quelle]
Datennutzung 3
Team- und Abteilungsleiter nutzen den „Leitstand zur Planung des Shopfloors und für das Monitoring des Produktionsfortschritts“; Ziel ist, Informationen „digital, kontextbezogen und in Echtzeit“ bereitzustellen [Quelle]
Der Operational Excellence Engineer soll mit MES/MOM, MDE/BDE und BI arbeiten und „Physical AI“ einbringen. Das ist ein Zielbild, kein produktiver Einsatz ([12])
Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose ist für die eigene Fertigung nicht belegt. Die SMART-Maintenance-Use-Cases betreffen die verkauften Anlagen ([65])
Organisation & Standards 3
Einheitliche Fertigungsstandards über eine gruppenweite Plattform („Wie Doppelmayr einheitliche Fertigungsstandards etabliert“), also ein zentraler Shopfloor-Standard [Quelle]
Lead Manufacturing & OT-Architect soll die „konzernweite Zielarchitektur für Produktion, Intralogistik und OT“ samt Roadmaps entwickeln und Lieferanten über Architektur-Reviews steuern. Die Stelle ist ausgeschrieben, aber noch nicht wirksam; deshalb noch nicht Stufe 4 [Quelle]
Connect hat ein „sicheres Fernwartungssystem“, Ferndiagnose und Remote-Support „over the air“ und gilt als „technische Basis für ein vernetztes Seilbahnsystem“ [Quelle]
clair ist eine webbasierte Resort-Management-Plattform als SaaS auf Azure: Echtzeit-Dashboards, automatische Betriebs- und Maschinenberichte aus Sensordaten, Komponentenmanagement und Partner-Datenfeeds ([30][69][100])
AURO ermöglicht autonomen Betrieb mit Ropeway Operation Center (Remote-Überwachung) und wird über Lizenzgebühren abgerechnet; 29 Anlagen ohne Personal in mindestens einer Station; KI-Geschwindigkeitsregelung mit AURO Assist ([39][97][100])
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Logistik · Vorarlberg · Produktions-OT – Gebrüder Weiss betreibt als Logistikdienstleister eigene automatisierte Lager- und Intralogistikanlagen (HRL Wolfurt, Schmalganglager Páty, AutoStore Budapest) und verkauft keine Produkte mit Steuerungen oder Embedded Software, daher nur Produktions-OT (Intralogistik).
Gebrüder Weiss hat mit dem HRL Wolfurt, Páty und AutoStore in Budapest erst seit wenigen Jahren hochautomatisierte Lager und führt die Lagerlogistik über ein einheitliches WMS (WAMAS) an 90 Standorten.
Konnektivität 2
HRL Wolfurt: 13 RBG, 33 autonome Fahrzeuge, 8 Ware-zur-Person-Plätze; LTW lieferte „sämtliche Steuerungen und Software für Lagerung/Kommissionierung“, ein „vollständig integriertes Intralogistiksystem“ steuert den Materialfluss [Quelle]
Páty (HU): 6 autonome Schmalgangstapler Jungheinrich EKX 516a mit „Schnittstellen zu den WMS von Jungheinrich und GW“; zwei AutoStore-Systeme in Budapest – Anlagen je Standort herstellerspezifisch angebunden [Quelle]
OPC UA, Edge-Gateways, Historian oder eine standortübergreifende IIoT-Plattform sind nicht belegt; Mobilgeräte (~1.950) über A1-M2M mit privatem APN ([68][105])
MES & Integration 4
Analogie Logistik: WMS als Level-3-System. SSI Schäfer WAMAS Enterprise WMS „in globalem Einsatz“: 90 Lagerstandorte in 34 Ländern auf einer Plattform ([11][45])
Kopplung WMS ↔ Anlagensteuerung: WAMAS ↔ LTW-Lagersteuerung in Wolfurt (I), Jungheinrich-WMS ↔ GW-WMS in Páty (B); Integration über WSO2/Yenlo Connext und EDI/API zu TMS und Kunden ([11][71][98][101])
Wolfurt vor Baubeginn als Digital Twin simuliert: „Wir haben eine Vollsimulation mit dynamischen Werten durchgeführt“ – Planungswerkzeug, kein Betriebs-Twin belegt [Quelle]
Kennzahlen und Reporting über Power BI/Fabric, Control Towers mit KPI-Dashboards (SCM), Lagerübersicht im Kundenportal myGW; KI-Prognosen der Sendungsmengen – betreffen Logistikprozesse, nicht Anlagenzustand ([23][26][95][106])
OEE-/Verfügbarkeits-Dashboards oder Predictive Maintenance für RBG, Fördertechnik oder AGV nicht belegt ([105])
Organisation & Standards 2
Rolle „Anlagentechniker*in / Allrounder*in für automatisiertes Hochregallager“ (Wolfurt): Überwachung über „Steuerungs- und Leitsysteme“, Wartung mit externen Dienstleistern – OT-Betrieb im Logistikbereich, nicht in Corporate IT ([72][37])
Logistikkonzept und Automatisierungsplanung durch Tochter Xvise; „Bislang war der Konzern in der Lagertechnik eher konservativ unterwegs“; Automatisierung je Standort mit unterschiedlichen Herstellern (LTW, Jungheinrich, AutoStore) [Quelle]
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Die Gruppe betreibt eigene Fertigung: Webereien mit 610–710 Webmaschinen in Bludenz, Nüziders und Gera, PU-Anlagen, CNC-Wasserstrahlschneiden und ein vollautomatisches Hochregallager in Bürs, dazu vier Wasserkraftwerke und ein 20-kV-Verteilnetz (Getzner Energie). Produkt-OT gibt es nur in einer Nische: Der Sensor Sleeper von Getzner Werkstoffe (Drucksensor, Gateway, Cloud) ist ein vernetztes Monitoring-Produkt; die Kernprodukte (Elastomere, Textilien) haben keine Steuerung.
Getzner erfasst Maschinen- und Betriebsdaten in den Webereien seit Jahren über BDE/MDE- und MES-Systeme (LOOMDATA, cronetwork); Werkstoffe steuert die Produktion mit eigener Software und SCADA/TIA-Anbindung. Damit erreicht die Gruppe die Sichtbarkeit (acatech 3).
Konnektivität 2
Textil: cronetwork von Industrie Informatik als MES-Referenz „MES Feinplanung – Getzner Textil“. Laut Anbieterreferenz deckt es Feinplanung, „Betriebs- und Maschinendatenerfassung (BDE/MDE)“, Personalzeit und BI ab; die Maschinenanbindung von cronetwork läuft laut Hersteller über einen OPC-UA-Server [Quelle][Quelle]
Weberei: „Maschinendaten → BDE (LOOMDATA)“, LOOMDATA-Referenzen für Bludenz (seit 1996), Gera (seit 2009) und Nüziders (seit 2021). Die Webmaschinen-Schnittstellen sind herstellerspezifisch (Picanol, Dornier, Itema) ([43][44] im Lagebild; Abschnitt 15)
Werkstoffe: Eigen-Software für die Produktion mit SCADA-Anbindung, „SPS/Siemens TIA Portal“; Stellenanzeige für einen Produktionstechniker PU: „analysierst Echtzeitdaten und Maschinenparameter“ [Quelle]
MES & Integration 3
Textil: MES cronetwork (Feinplanung, BDE/MDE) und LOOMDATA (BDE, Planung, QS) laufen an mehreren Weberei-Standorten produktiv; ein eigenes Team „Application Manager Produktions-IT“ betreut das „BDE-Umfeld“ ([29][44][110] im Lagebild)
Wie die Weberei-BDE bzw. die Feinplanung mit SAP S/4HANA gekoppelt ist, ist „nicht öffentlich“ (Abschnitt 18 im Lagebild [44][110])
Werkstoffe: Automatiklager über ein SAP-„WM-Blackbox-Szenario (WMS-LSR-Schnittstelle, IDoc-basiert)“ an S/4HANA angebunden, „Einbindung in Eigenentwicklungen“. Ein MES im engeren Sinn ist für Werkstoffe nicht belegt ([108][119] im Lagebild)
Datennutzung 2
cronetwork mit Modul „Business Intelligence“ für Produktionsdaten bei Getzner Textil; dazu SAP-BI (BW, CubeServ) bzw. „SAP Business Warehouse, Power BI“ bei Werkstoffe ([21][80][110] im Lagebild)
Werkstoffe-Anzeige: Produktionstechniker „analysierst Echtzeitdaten und Maschinenparameter, erkennst Zusammenhänge“. Das zeigt, dass Echtzeitdaten verfügbar sind; ein OEE-Dashboard ist nicht ausdrücklich belegt [Quelle]
„Kein produktiver ML-Anwendungsfall in Fertigung, Qualität oder Planung öffentlich“; Predictive Maintenance in der eigenen Produktion ist nicht belegt (die mobilen EAM-Apps dienen der Instandhaltungsabwicklung, nicht der Prognose) (Abschnitt 17 im Lagebild [113]; [38][94])
Organisation & Standards 3
Werkstoffe: eigenes Team Software Engineering (Teamlead-Stelle 2026), gestaltet „Software-, Automatisierungs- und Steuerungsarchitekturen“; Siemens TIA Portal als Steuerungsumgebung; DevOps Engineer für Produktions-Eigen-SW (SCADA, SPS); IT-Leiter mit Herkunft aus Software Engineering und Automatisierungstechnik ([19][52][86][114] im Lagebild)
Textil: eigene „Produktions-IT“ in der Konzerninformatik (Application Management BDE) ([29] im Lagebild)
Keine gruppenweite OT-Governance: getrennte IT-Organisationen für Textil und Werkstoffe, keine Architekturfunktion, kein Industrie-4.0-Programm öffentlich (Abschnitt 3 und 15 im Lagebild [36][78])
Produkt-Digitalisierung 3
Sensor Sleeper: Drucksensor unter der Schwelle; Systembild „sensors, gateway, cloud and vibration analysis“; „allows the user to remotely monitor their assets worldwide without being on site“ [Quelle]
„provides the right information to carry out maintenance and repairs precisely and at the right time“, Früherkennung von Hohllagen. Ein Geschäftsmodell (Monitoring-as-a-Service) und OTA-Updates sind nicht beschrieben [Quelle]
InnoTrans 2024 mit Live-Daten und InnoTrans 2026 „Beyond Track Protection“; Forschung zu datengetriebener Oberbau-Instandhaltung (FaMO 2, IN2TRACK) ([58][59][102][121] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – Greiner Packaging AG produziert in Diepoldsau Kunststoff- und Kunststoff-Karton-Verpackungen auf Spritzguss-, Tiefzieh-, Inline-K3- und Extrusionsanlagen (ca. 350 MA); die verkauften Verpackungen enthalten keine Steuerungen oder Embedded Software [1][9][21].
Die Sparte Greiner Packaging bindet Maschinen standardisiert über Kepware und einen zentralen OPC Router an ein SAP-basiertes MES mit ERP-Kopplung und OEE-Auswertung an; für Diepoldsau ist die Teilnahme naheliegend, aber nicht einzeln veröffentlicht. Belegt sind Live-Transparenz und OEE-Steigerungen durch digitale Rüstanweisungen, während Predictive Maintenance und KI-gestützte Qualitätsprognose erst geplant bzw. in frühen Erfahrungen sind.
Konnektivität 2
Spartenweit standardisierte Maschinenanbindung mit Kepware KEPServerEX: „connected to around 500 machines in 11 plants“; EUROMAP-63-Treiber bindet Spritzgiessmaschinen in eine OPC-UA-Architektur ein [Quelle]
Zentrale Drehscheibe: Kepware je Werk → SQL → inray OPC Router am Hauptsitz → MES auf SAP-Datenbank; Maschineninformationen werden „every second“ abgefragt ([8][60])
Die Werksliste ist nicht veröffentlicht. Diepoldsau oder die Schweiz werden in den Referenzen nicht genannt. Am Standort selbst sind SPS-Programmierung und Störungssuche durch Betriebselektriker:innen belegt: „Kenntnisse in SPS-Programmierung / Störungssuche“ ([13][14]; opcconnect.opcfoundation.org (geprüft 2026-10-20))
MES & Integration 2
T.CON MES CAT SUITE (SAP-basiert): Rüst-, Stör- und Produktionszeiten gehen an den SAP-Fertigungsauftrag zurück, freigegebene Aufträge laufen aus SAP auf den Shopfloor; „>500 Anlagen in 15 Werken“, schrittweiser Rollout auf alle Werke ([6][7])
Connected-Worker-Plattform Operations1 über eine Middleware an ERP und MES angebunden; MES-Events lösen digitale Rüstanweisungen aus; PoC u. a. in der Schweiz („Produktionsleiter in der Schweiz“) ([35][36])
Ob MES CAT in Diepoldsau läuft, ist nicht einzeln belegt (Lagebild: „naheliegend, nicht einzeln belegt“). Am Standort sind SAP-R/3-Key-User für PM/WM belegt (Lagebild Abschnitt 4 und 20; [44])
Datennutzung 3
OEE-Auswertungen je Maschine und Werk aus MES CAT; MES-Daten fliessen in SAP BW ([6])
Live-Sicht statt nächtlicher Auswertung: Mitarbeitende können Maschinenzyklen und laufende Aufträge live verfolgen und ungeplante Stillstände erkennen; Fehlerquellen „can be localized very precisely“ [Quelle]
„Digitale Rüstanweisungen: 11 % mehr OEE bei Greiner Packaging“ (Operations1) ([36])
Organisation & Standards 3
Konzernstelle OT Technician (Kremsmünster) mit „internationale OT- und MES-Rollouts über mehrere Standorte“ sowie Pflege von OT-Standards und OT-Asset-Lifecycle. Das IT-Infrastrukturteam arbeitet eng mit Produktion, Automation und Security ([28][29])
Spartenfunktionen mit Template-Rollouts: VP Global Technology & Excellence (zugleich VR-Präsident Diepoldsau) und Global Director Operational Excellence; MES CAT, Operations1 und SRB-Instandhaltungscockpit werden als Templates ausgerollt ([5][6][22][35])
Lokal Automatisierungskompetenz in der Instandhaltung (Betriebselektriker:innen mit SPS und Automationsprojekten, Ausbildung Automatiker:in EFZ). Ein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs oder OT-Vorgaben an Lieferanten ist nicht belegt ([13][74])
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: Heron betreibt am Campus Dornbirn eine automatisierte CNC-Fertigung mit Hermle-Bearbeitungszentren, Robotersystem, Zellensteuerung und eigenen Servus-Transportrobotern; Produkt-OT: die Töchter Servus Intralogistics, Robotunits und Vertic Greens verkaufen Intralogistikanlagen mit dem autonomen Transportroboter ARC, Automatisierungskomponenten und vollautomatisierte Vertical-Farming-Anlagen mit SPS-Steuerung und Anlagensoftware.
Heron betreibt in Dornbirn eine stark automatisierte CNC-Fertigung, in der Roboterzellen, die Soflex-Zellensteuerung, die Lagerverwaltung, das ERP und die eigenen Servus-Transportroboter durchgängig gekoppelt sind und der Auftragsstatus in Echtzeit vorliegt; das entspricht acatech-Stufe 3 (Sichtbarkeit), während eine produktive datengetriebene Prognose in der eigenen Fertigung erst über die im Aufbau befindliche KI- und Datenplattform angegangen wird. Die verkauften Intralogistikanlagen sind deutlich datengetriebener: Sie werden per Fernzugriff überwacht und nutzen Telemetrie für Predictive Maintenance.
Konnektivität 2
Zwei Hermle C 32 U mit Robotersystem RS 2, beschickt über die eigenen Servus-Transportroboter: „we immediately thought about the connection to our Servus system“; „extremely long unattended running times, easily more than 40 hours“ [Quelle]
Eigenaussage: „ermöglicht eine vollständig vernetzte Fabrik“, Vernetzung als „Grundlage für unser schnittstellenloses Logistiksystem“; Roboter mit ERP und Lagersystem gekoppelt, Ist-Bearbeitungszeiten fließen zurück [Quelle]
Kühlschmierstoff-Management ZG Fluid-Check Pro: „Wir können so die Konzentration unseres Schmierstoffs permanent überwachen“; Ausbau auf elf weitere Bearbeitungszentren per Multiplexer geplant [Quelle]
MES & Integration 3
Soflex-Zellensteuerung: „the ERP, the warehouse management software and the Soflex control system were seamlessly integrated“; „As soon as the material is booked in at goods receipt, Soflex is triggered“; kapazitätsbasierte Planung nach Laufzeit, Menge und Liefertermin [Quelle]
„The ERP system documents the current status in real time“; gruppenweites ERP AP+; „Ab der Anfrage werden die Daten aus dem ERP-System an eine spezielle Software weitergegeben“ ([19][76] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 4)
Produktion faktisch an einem Standort (gemeinsame Fertigung am Campus Dornbirn); ein Mehrwerk-Rollout ist daher nicht anwendbar, eine Harmonisierung über alle Töchter nicht belegt ([1][19] im Lagebild)
Datennutzung 2
Reale Bearbeitungszeiten fließen in Kalkulation, Planung und Programmierung zurück: „So schaffen wir ein selbstständiges System, das sich laufend optimiert“; Maschinensimulator für Bearbeitungsabläufe vor Fertigungsbeginn [Quelle]
Power BI im Einsatz; „moderne KI- und Datenplattform“ 2026 noch im Aufbau; KI-Rollen sollen KI in „ERP, MES, CRM, BI“ integrieren, Use-Cases „Produktion bis Verwaltung“ ([7][61][63] im Lagebild)
„digitalisierte CNC-Anlage zeigt, wie KI Fertigungsprozesse neu definiert“ nur als Live-Demo der Innovation Days 2025; OEE-Dashboards oder produktive Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung nicht belegt ([65][50] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 3
Holding als Shared-Service-Zentrale („HERON IT“) für alle Töchter; Rollen laut Suchtreffern u. a. CDO und „Leitung interne Automatisierung“ ([1][7][12][53] im Lagebild)
Servus „Leitung Steuerungstechnik“ mit Beckhoff, „Standards & Architekturen, Bibliotheken“ → Steuerungsstandard (produktseitig) ([7] im Lagebild)
Senior AI Manager als „Brücke GF – Fachbereiche – IT“ mit KI-Integration in ERP/MES; ein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs ist öffentlich nicht belegt ([61][62] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 4
Servus Service & Support: „direkte VPN-Verbindung und Remote-Zugriff“, 24/7-Monitoring der Kundendatenbank, Service-Pakete mit garantierter Verfügbarkeit ([48] im Lagebild)
ARC5-Predictive-Maintenance aus kontinuierlicher Erfassung von Geschwindigkeit, Batteriestatus, Sensordaten und Fahrstrecken; Servus Portal als Echtzeit-Dashboard mit 3D-Visualisierung; „KI-gestützte Prozessoptimierung“ ([64][31] im Lagebild)
Vertic Greens: „alle Anlagendaten werden zentral am Standort Dornbirn analysiert und gespeichert“; Software-Updates over the air sowie Pay-per-use- oder As-a-Service-Modelle nicht belegt ([56] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 17)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – INFICON fertigt an mehreren Werken (u. a. Balzers, Köln, East Syracuse, Longmont, Overland Park) Messröhren, Lecksucher und Sensoren in Reinräumen mit Prüfständen und verkauft zugleich Messgeräte mit Embedded-Firmware und Feldbusanbindung sowie Smart-Manufacturing-Software für Halbleiterfabs.
In der eigenen Fertigung sind Prüfstände und Inspektion an mehreren Werken stark automatisiert; ein MES wird mit SAP-Anbindung eingeführt, Kennzahlen kommen bisher vor allem als Reporting aus SAP, und OEE und Echtzeit-Transparenz sind erst als nächste Schritte einer Industrie-4.0-Roadmap der US-Einheit geplant. Deutlich reifer ist die Produktseite mit Fab-Software für Digital Twin, ML-gestützte Anomalieerkennung und Echtzeit-Supervision bei Halbleiterkunden.
Konnektivität 2
Test-Automation in East Syracuse mit „LabVIEW/TestStand als preferred platform“ und NI-Hardware; Prüfergebnisse landen in „various data tracking systems“ und SAP ([77][78])
Overland Park: „100 % automatisierte elektrische Prüfung und optische Inspektion“ der Quarzkristalle; Köln: „weiter automatisierte Prüfung zur Produktionsoptimierung“ ([56][80])
East Syracuse: „online Building Management System“ und automatisiertes Vertical-Lift-Module-Lager; Balzers: serverbasierte Gebäudeautomation antcas ([83][75])
MES & Integration 3
ERP Data Specialist (ISS Operations): SAP-PP-Stammdaten (Routings, Backflush, Kanban) und Mitarbeit am „neuen MES-Rollout“ mit dem Global SAP team ([39])
System- & Prozesstechniker Balzers: „Kenntnisse in der Betreuung produktionsnaher IT-Systeme (MES, SPS, HMI o. Ä.)“ ([42])
I4.0-Roadmap East Syracuse: digitale Arbeitsanweisungen mit Verknüpfung zu CAD und SAP (Stücklisten/Routings), danach MES als Zielsystem ([82])
Datennutzung 2
Operational Excellence Specialist Balzers: Lean, VSM, „KPI-Dashboards“ mit Power BI/Tableau und SAP S/4HANA ([15][18])
Supply Chain Analytics: Datenpipelines aus SAP MM/PP/SD/WM in Power BI/Tableau; Supplier Quality Engineer mit SPC und Qualitätsdaten aus SAP ([15][16])
OEE-Tracking, SPC und KI sind in der I4.0-Roadmap erst nach dem MES vorgesehen; Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung nicht belegt ([82]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 3
RIT Digital Readiness Assessment 2021 ⇒ „5-Jahres-I4.0-Roadmap“ für die BU ISS in East Syracuse (Arbeitsanweisungen, MES, KI, SPC, OEE) ([82])
Automation & Test Engineers mit Aufbau „standardisierter Test-Workflows“ auf LabVIEW/TestStand als bevorzugter Plattform ([77])
System- & Prozesstechniker Balzers als Schnittstelle zu Produktion, Instandhaltung, IT und Engineering; gruppenweites I4.0-Programm oder gemeinsame OT/IT-Governance nicht sichtbar ([42]; Lagebild Abschnitt 3)
Produkt-Digitalisierung 4
Smart-Manufacturing-Software für Fabs: FabGuard/SmartFDC (ML-Anomalieerkennung, Edge/On-prem/Cloud), FPS Factory Digital Twin integriert mit MES, AMHS und Equipment Integration [Quelle]
Impact Manager auf Basis des INFICON-Digital-Twin seit 08/2025 „primäre Echtzeit-Support-Engine“ in einem STMicroelectronics-Control-Room; FabRecover für Maintenance-Entscheidungsunterstützung ([95][55])
Embedded-Messröhren mit EtherCAT/PROFINET und signierten Firmware-Updates; Service-Tools mit Bluetooth-App und OTA-Updates ([15][61])
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Meusburger fertigt Normalien in Wolfurt mit rund 300 CNC-Maschinen, Glühöfen, Härterei, Hochregal- und Kleinteilelagern sowie FTS und verkauft zugleich vernetzbare Heißkanalregler (profiTEMP+ mit OPC UA/EUROMAP 82.2, Ethernet, CANopen, Firmware-Updates) und RFID-Reader.
Die Fertigung in Wolfurt arbeitet mit dem MES cronetwork (BDE, MDE über OPC, Feinplanung) an einem selbst angepassten Infor-ERP.
Konnektivität 2
cronetwork-MES mit den Modulen „Feinplanung, Betriebsdaten, Maschinendaten, OPC, Transporte, Personalzeit“ → Maschinendaten werden zentral über OPC erfasst [Quelle]
„Mit rund 300 modernen CNC-Werkzeugmaschinen“, Mazak-BAZ „mit unterschiedlichen Steuerungsständen“; „hochautomatisierten Platten- und Rundteilefertigung“ [Quelle]
Intralogistik automatisiert: 3 Hochregallager, automatisches Kleinteilelager mit 63.000 Stellplätzen, neues FTS seit Herbst 2024; Lieferanten und Steuerungen unbekannt ([11][57][6] im Lagebild)
MES & Integration 3
cronetwork (Industrie Informatik) produktiv mit BDE, MDE, Personalzeiterfassung und Feinplanung; Feinplanung „integriert“ mit der Betriebsdatenerfassung; MES als „Bindeglied zwischen führenden ERP-Systemen und der Produktion“ [Quelle]
ERP „durch die eigene IT-Mannschaft customized“; ERP ist Infor LN (Migration in die Infor Cloud läuft), Integration über Infor ION und Lobster [Quelle]
Rolle „IT-Applikationsbetreuer Logistik, Produktion, ERP“; Anzeige „Mitarbeiter Fertigungssteuerung“: „Fertigungsaufträge im ERP auslösen“ ([2][35] im Lagebild)
Datennutzung 3
„Entscheidungsfähigkeit dank Echtzeitinfos zum Auftragsstatus“; Engpassmaschinen werden ausgewertet, „wie die Maschine tatsächlich ausgelastet ist“ [Quelle]
Werker sehen geplante Aufträge, Zeichnungsstatus und Vorgänger-Arbeitsgänge an einem Bildschirm; Staplerfahrer erhalten aktuelle Reihenfolgen auf mobilen Terminals [Quelle]
Qlik als „zentraler Datenhub“, Qlik-basierte Produktionsplanung, die Auftragsreihenfolgen in kurzen Intervallen neu berechnet ([36][37] im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Einzelne Rollen an der Schnittstelle Produktion/IT: „IT-Applikationsbetreuer Logistik, Produktion, ERP“, „Mitarbeiter für Logistikprozesse“ mit Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekten ([2][35] im Lagebild)
MES-Projekt historisch von der Logistikleitung geführt; Division Manufacturing Logistics als Fachbereich ([28][37] im Lagebild)
Digitalstrategie 2026 mit Säule „Automatisierung interner Prozesse“; ein zentrales Automatisierungs-/OT-Team oder ein Steuerungsstandard ist nicht belegt ([98] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 2
profiTEMP+: Smartphone-App zur Fernbedienung, Überwachung und Diagnose; OPC UA / EUROMAP 82.2 zur Anbindung an die Spritzgießmaschine; kostenlose Firmware-Updates ([56][97] im Lagebild)
Service „Quicksupport Regeltechnik“ per TeamViewer-Fernwartung ([97] im Lagebild)
RFID-Werkzeugerkennung mit Werkzeugdaten auf dem „Tool-Server“ des Kunden und Prozessdokumentation Schuss für Schuss; Remote Monitoring durch Meusburger, Cloud-Plattform oder As-a-Service-Modell nicht belegt ([97][99] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Bau · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Der Bahninfrastruktur-Dienstleister betreibt eine eigene Flotte von über 230 Gleisbaumaschinen sowie Werkstätten und Instandhaltungsbetriebe (Wels, Effretikon, Landquart, Spremberg/Beuna) und verkauft zugleich eigenentwickelte Mess-, Positionier- und Leitsysteme (PALAS, MEPHISTO, mPOM, modulares Leitsystem) samt Software-Plattformen wie RAILium.
Die Gleisbaumaschinenflotte ist teilweise vernetzt: Positions- und Betriebsdaten laufen über Azure IoT Hub bzw. das nachrüstbare mPOM in Dashboards, Instandhaltung und Werkstatt sind mit BOOM Rail Asset/Workshop je Gesellschaft mit ERP-Anbindung abgebildet. Ein MES, eine einheitliche Telematikplattform über alle Regionen und prognostische Auswertungen der Anlagen sind nicht öffentlich belegt; die verkauften Mess- und Positioniersysteme samt RAILium bieten zentral erfasste Daten und Kundenportale.
Konnektivität 3
Swisscom-IoT-Lösung (Microsoft Global IoT Award 2021): „positional and operating data from its equipment“, „The sensor data is transferred to our Azure IoT Hub via Swisscom“ [Quelle]
mPOM (ARGE Rhomberg Sersa Rail Machine AG + ANavS): GNSS/RTK + Inertialsensorik, „Near-Real-Time-Dashboard der Maschinenpositionen“ auf Stopf-, Schleif- und Fräsmaschinen im Betrieb; dazu Azure-Web-App „Machine Monitoring“ ([93][81])
Baustellen-Edge „Q-tainer“ mit Azure Stack Edge und Azure Private 5G Core, Verarbeitung von Kamera-/Sensordaten lokal im Container ([25][26][96])
MES & Integration 2
„Kein MES im engeren Sinn“; gesucht MPDV, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, zenon – nicht gefunden (Lagebild Abschnitt 4)
BOOM Rail Asset + Rail Workshop (Instandhaltung/Werkstatt, ECM-2/3/4): „implementation at Bahnbau Wels, JumboTec and Sersa in Switzerland“, „Interfaces to existing ERP systems and to the internal HR tool“, je Gesellschaft eigene Instanz, „higher-level management cockpit“ [Quelle]
RAILium-Maschinenmanagement (Einsatz-/Transportplanung, Wartungsintervalle) mit REST-API/ERP-Interface; ERP-Landschaft heterogen (iTWO, Abacus, QuickBooks, Pronto, Sage) mit Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen ([15][16]; Lagebild Abschnitt 18)
Datennutzung 3
IoT-Maschinendaten werden „processed, analysed, enhanced and entered into a database and then visualised“; Predictive Maintenance nicht genannt [Quelle]
Near-Real-Time-Positionsdashboard (mPOM); ISARC-2021-Plattform für „Echtzeit-Erfassung/-Analyse von Produktionsdaten“ (RSRG Schweiz) ([93][50])
Q-tainer bei DB InfraGO: KI-Auswertung von Drohnenbildern, Soll-Ist-Abgleich mit Terminplan und Fortschrittsprognose mit Dashboard – Prognose des Baufortschritts, nicht der Anlagen ([95][96])
Organisation & Standards 2
Digital Rail Services mit ~20 MA in sechs Teams (u. a. „Digital Engineering“, „Data & Development“) sowie Group Products & Innovations – Schwerpunkt Baustellen-/Produktdigitalisierung ([88][1])
Maschinenabteilung Stopf-/Planiermaschinen (Effretikon) und Werkstätten je Land/Gesellschaft; Telematik je Region unterschiedlich gelöst – kein zentrales OT-/Automatisierungsteam oder Steuerungsstandard öffentlich ([2][80][11][23])
Einheitliche Azure-Namenskonvention über die Gesellschaften hinweg (u. a. Machine Monitoring) als Ansatz gemeinsamer IT-Standards, keine OT-Architekturvorgaben belegt ([81])
Produkt-Digitalisierung 3
PALAS (Echtzeit-Gleislage-Mess-/Führungssystem) und MEPHISTO (Gleismessgerät mit „Funkübertragung“); modulares Leitsystem mit Fernwirkprotokollen und „Integration in Kunden-Leitsysteme“ ([23][24])
mPOM „herstellerunabhängig nachrüstbar“ mit Near-Real-Time-Dashboard der Maschinenpositionen und automatisierter Arbeitsdokumentation – Remote-Monitoring-Dienst ([93])
RAILium als Cloud-Plattform/SaaS mit Kundenportal (portal.railium.com), „RAILium Hub“ und IoT Data Connector; Kunde u. a. KRS Klefenz ([15][16][3])
Handel · Vorarlberg · Produktions-OT – Die Zentrale Dornbirn betreibt neben dem Handel eigene Anlagen – das Regionallager mit Hochregallager und geplanter Fördertechnik, das TANN-Fleisch- und Wurstwerk (181 MA) und eine Bäckerei –, verkauft aber keine Produkte mit Steuerungen.
Die Anlagen der Zentrale Dornbirn – Regionallager mit Handscanner-Kommissionierung, TANN-Fleischwerk und Bäckerei – sind digital in die zentrale Konzern-IT mit einheitlichem WMS und SAP-Retail eingebunden, Maschinendatenerfassung oder ein MES für die Produktion sind öffentlich aber nicht belegt. Den nächsten Automatisierungsschritt am Standort bildet die geplante Fördertechnik im erweiterten Trockensortimentlager; die ausgeprägte Datennutzung des Konzerns zielt bisher auf Absatz und Disposition, nicht auf Produktionsdaten.
Konnektivität 2
Regionallager „komplett EDV-gesteuert“, Kommissionierung mit Handscannern, Hochregallager im Staplerbetrieb; Fördertechnik („Fördertechniktunnel“) erst mit der Lagererweiterung geplant (Bauverhandlung 12/2025) [Quelle]
TANN: Verpackungslinien in „allen“ TANN-Werken mit Multivac-Maschinen, schrittweise auf die neueste Generation umgestellt – für Dornbirn nicht einzeln genannt; keine Belege zu OPC UA, Maschinendatenerfassung oder Edge-Gateways in Werk oder Lager [Quelle]
Hochautomatisierte Lager (Witron Wels: 24 COM-Maschinen; Knapp-HRL Graz) gibt es nur an anderen Konzernstandorten, nicht in Dornbirn [Quelle]
MES & Integration 3
Konzernweites WMS SSI Schäfer WAMAS: „eine zentrale Instanz“ für ~30 Lagerstandorte in 5 Ländern, Schnittstellen zu ERP, Materialflussrechner und TMS; Dornbirn ist nicht namentlich genannt, als österreichisches Regionallager aber sehr wahrscheinlich angebunden ([85])
TANN Dornbirn: kein MES bzw. Produktions-ERP öffentlich (gesucht: MES, CSB-System, Opcenter, Hydra); der Lehrberuf Lebensmitteltechnik umfasst „korrekte Buchungen, Stammdatenpflege“ – Hinweis auf Produktionsbuchungen in einem ERP-/Produktionssystem ([48][93])
Datennutzung 2
Konzern-Datenplattform Azure/Fabric mit Power BI und „BI- und Advanced-Analytics-Datenprodukten“; produktive KI-Absatzprognose (Auto-Dispo Obst/Gemüse, >1.500 Filialen) und KI-Backplanung in den Filialen steuern Nachfrage und Disposition ([14][56][63][64])
Auswertungen von Produktions- oder Anlagendaten (OEE, Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance) für TANN-Werke oder Regionallager nicht öffentlich belegt ([48][85])
Organisation & Standards 3
IT/OT-nahe Systeme zentral bei SPAR ICS; Grundsatz „im Backend konsequent Standardisierung“; einheitliche WMS-/Materialflusslandschaft (WAMAS) als mehrjähriges Konzernprogramm; Intralogistik konzernweit mit Witron und Knapp ([18][63][85])
Gebäudeautomation als Konzernstandard: Loxone in allen neuen bzw. wiedereröffneten Märkten seit 2024 (Kühlmöbel, PV, Lüftung), mit zentralem Monitoring durch das Facility Management ([91])
Regionales SPAR-ICS-Team in Dornbirn (IT-Support Filialen: Kassen, Waagen, Zeit-/Zutrittssysteme); keine Automatisierungs-/OT-Rolle für TANN oder Lager und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich ([75][77])
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – medmix Switzerland AG betreibt in Haag das Hauptwerk der Gruppe mit rund 120 Spritzgiessmaschinen, 42 Montageautomaten, Roboterzellen und Werkzeugbau und verkauft rein mechanische Misch- und Applikationssysteme (Mischer, Kartuschen, Dental-Applikatoren) ohne Steuerungen oder Embedded Software.
medmix Haag erfasst die Daten von 120 Spritzgiessmaschinen und 42 Montageautomaten seit 2013 über MPDV Hydra (Leitstand, BDE, MDE, Werkzeugmanagement), das per Standardschnittstelle Aufträge aus SAP übernimmt und Mengen sowie Maschinenstatus zurückmeldet, und hat mehrere Linien auf ABB-Robotik mit Inline-Kameraprüfung umgestellt. Echtzeittransparenz und OEE-Steuerung sind belegt; Predictive Maintenance, eine einheitliche Datenarchitektur über alle Werke oder ein Industrie-4.0-Programm sind öffentlich nicht nachgewiesen.
Konnektivität 2
120 Spritzgiessmaschinen und 42 Montageautomaten in Haag über das MDE-Modul an MPDV Hydra angebunden; Hydra meldet „Ist-Stückzahl“ und „Maschinenstatus“ zurück, Erfassung von Ausschuss und Stückzahl am Maschinenterminal „in Echtzeit“ [Quelle]
Roboterzellen mit ca. 20 ABB-Robotern (IRB 1600/1200), Fügepressen und Kamerasystem zur 100-%-Inline-Prüfung; Inbetriebnahme über Integrator [Quelle]
Kommunikationsprotokolle (OPC UA, Euromap 77), Steuerungshersteller, Edge-Gateways oder Historian werden nicht genannt; Suche nach OPC-UA-/Industrie-4.0-Bezug ohne medmix-Treffer (2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 3
MPDV Hydra in Haag seit Anfang 2013 produktiv (Phase 1 Leitstand HLS, BDE, WRM; Phase 2 MDE), vorher „Excel-Listen“ ([16][17])
Anbindung „an SAP über standardisierte Schnittstellen“: Fertigungsaufträge aus SAP an Hydra, Rückmeldung von Ist-Mengen und Maschinenstatus ([16][17]; Lagebild Abschnitt 18)
Hydra auch in Shanghai (seit 2014) und Wrocław (seit 2018, Werk 2022 geschlossen); ein gruppenweiter MES-Standard für die übrigen der 14 Produktionsstandorte ist nicht belegt [Quelle]
Datennutzung 3
Hydra-Leitstand liefert einen „360°-Blick“ auf alle Ressourcen; bei Minderleistung werden Aufträge auf andere Maschinen umgeplant, Stillstände „auf ein Minimum reduzieren“ ([16])
OEE als Steuerungsgrösse: Robotikprojekt hat die „Gesamtanlageneffektivität (OEE) … signifikant steigern“ können; Stelle Global Injection Molding Expert mit OEE-Zielen; konkrete OEE-Dashboards nicht benannt ([9][33])
Predictive Maintenance, Qualitätsprognose oder ML in der Produktion gesucht, nicht gefunden; Daten-/KI-Reife im Lagebild 1/5, Reporting stark Excel-basiert (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
MES-Einführung durch ein sechsköpfiges Team unter der Abteilungsleitung Injection Moulding in Haag ([16][17])
Rolle „Senior Project Manager Industrialization“; Automatisierungszellen von Integrator Robomotion mit Beratung Krehl & Partner umgesetzt ([33])
Global Injection Molding Expert (Haag) verantwortet „globale Prozessstandards“ und die Investitionsstrategie für Spritzgiessmaschinen, Entnahmesysteme und Peripherie; ein zentrales OT-Team, ein Steuerungsstandard oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt ([9]; Lagebild Abschnitte 3, 9)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – Ölz betreibt zwei Industriebäckereien in Dornbirn (Achmühle, Wallenmahd) mit 13+ Produktionslinien, Rohstoffhandling, Reinraum-Backlinien, Robotik und einem automatischen Hochregallager, verkauft aber Backwaren und keine Produkte mit Steuerungen.
Ölz betreibt hochautomatisierte Backlinien und ein mit Produktion und Versand verbundenes Hochregallager; eine zentrale Steuerungstechnik betreut die Anlagen, Produktions- und Qualitätskennzahlen laufen über SAP und Power BI.
Konnektivität 2
Zeppelin Systems lieferte für die Rohstoffanlage Wallenmahd (2023) „Schaltschrankbau, Steuerung und Softwareentwicklung“ samt RFID-Verwechslungsschutz an den Handaufgaben und eine Prozesssimulation „auf Basis der Grundrezepturen“ [Quelle]
Automatisches Hochregallager „integrated with the production and dispatch systems“; automatisierte Palettierung im neuen Logistikzentrum [Quelle]
Steuerungsinseln verschiedener Lieferanten: Siemens LOGO! 8 (Hygieneschleusen), Kawasaki-Roboter CP300L (Toast-Handling), Mesutronic-Röntgeninspektion; Lehre Elektrotechnik: „lernst SPS zu programmieren“ ([38][39][40][8] im Lagebild)
MES & Integration 2
SAP PP/CO/WM/QM mit „Chargenverwaltung End-to-End“; QM in Einkauf und Produktion, Proben- und Etikettenmanagement, Qualitätsmeldungen [Quelle]
Hochregallager-Materialflusssteuerung mit Produktions- und Versandsystemen verbunden; parallel „an adaptation of the ERP system“ [Quelle]
Eigenständiges MES/BDE nicht gefunden (Negativsuchen MES/BDE/Industrie 4.0 2026-10-13 und 2026-10-19); Produktionscontrolling läuft über SAP CO und Power BI ([9][66] im Lagebild; Websuche 2026-10-19)
Datennutzung 2
Controller & Business Analyst Produktion: SAP CO, „Power BI“, Weiterentwicklung der Kalkulation → Kennzahlen aus Produktionsdaten [Quelle]
„sichtbare Qualitätskennzahlen in der Produktion“, wöchentliche Linienprüfungen, statistische Abweichungserkennung und „KI-gestützte Analysen“ zur Ursachenfindung (Schimmel/Food Waste) [Quelle]
Energiemonitoring über VKW-Energiecockpit auf Standort-/Abteilungsebene und Energiebedarf „pro kg Brot“ (ISO 50001) ([26][45] im Lagebild)
Organisation & Standards 3
Zentrale Technik für beide Bäckereien mit Teams Instandhaltung, Maschinenbau, Steuerungstechnik, Gebäudetechnik; Steuerungstechnik „programmieren den Umbau von Anlagen sowie deren Optimierung“ und betreibt „Obsoleszenz-Management der Steuerungs- und Elektronikkomponenten“ [Quelle]
IT-Systemtechnik-Lehre umfasst Support für „IT-Technik in der Produktion“; GF-Ressort Digitalisierung und Prozesse seit 07/2024, getrennt von Produktion/Technik ([3][48] im Lagebild)
Steuerungsstandard, OT-Vorgaben an Lieferanten oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt; Steuerung/Software neuer Anlagen kommt von Lieferanten (Zeppelin) ([66] im Lagebild; Websuche 2026-10-19)
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Leica Geosystems fertigt Vermessungsinstrumente und Laserscanner in eigenen Werken (Heerbrugg mit Zerspanung der BU Polymeca, Galvanik, Montage, Kalibrierung und Endprüfung; dazu Singapur und Wuhan) und verkauft vernetzte Geräte mit Embedded Software (Totalstationen mit LTE/WLAN, GNSS-Empfänger, Machine-Control-Systeme, Cloud-Dienste ConX und GeoCloud).
In der eigenen Fertigung sind Smart-Factory-/IoT-Softwareprojekte, ein heterogener CNC-Maschinenpark, SPC und eine ML-gestützte Komponentenverfolgung belegt; ein MES, OPC UA und Echtzeit-Dashboards sind öffentlich nicht nachweisbar, daraus folgt acatech-Stufe 2 (Konnektivität).
Konnektivität 2
Ein .NET-Software-Team arbeitet an „industrial automation projects involving Smart Factory and IoT“ und integriert die Instrumente in eine „global verteilte Software-Landschaft für Produktion und Service“ (Teams in Europa und Asien). Eine ältere .NET-Anzeige aus Heerbrugg nennt MQTT. Die aktuelle Anzeige auf ostjob.ch enthält am 2026-10-19 keine Aufgabenbeschreibung mehr [Quelle]
Die Fertigung hat einen heterogenen Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen mit „Heidenhain iTNC 530 / TNC 640“ auf DMG-Maschinen; die Instandhaltung betreut CNC-Steuerungen von „Siemens, Fanuc, Heidenhain“. Dazu kommen robotergestützte Kalibrierung und ein „kontinuierliches Thermo-Monitoring“ in der Prüfung ([83][84][68] im Lagebild)
OPC UA, Feldbus-Standards, Edge-Gateways oder ein Historian sind nicht belegt; Beckhoff TwinCAT erscheint nur als „bevorzugt“ in einer Instandhaltungsanzeige. Eine Websuche am 2026-10-19 brachte keine OPC-UA-, MES- oder Industrie-4.0-Referenz für Heerbrugg. Deshalb nicht Stufe 3 (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-19)
MES & Integration 2
Die Endkontrolle verlangt „MS Office (Excel)“, „SAP-Erfahrung von Vorteil“. Das deutet darauf hin, dass Rückmeldungen und Prüfdaten zumindest teilweise in SAP S/4HANA erfasst werden [Quelle]
Laut Siemens-Referenz bilden Teamcenter und NX die Digitalstrategie; Teamcenter soll eine einheitliche Grundlage für Produkt- und Produktionsmanagement schaffen, und Produktionsläufe lassen sich „vorab testen“. Stücklisten und Materialdaten fließen von Teamcenter nach SAP [Quelle]
Gezielt gesucht wurden Opcenter, SAP ME/DMC, MPDV, iTAC, Forcam, cronetwork, GFOS und zenon; keines wurde gefunden (2026-10-13), auch die Websuche am 2026-10-19 blieb ohne Treffer. Stufe 2 stützt sich nur auf SAP-Rückmeldungen als Indiz; deshalb Konfidenz H (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-19)
Datennutzung 2
Der Production Process Engineer (10/2026) braucht „SPC-Methoden“, Prozessdaten und statistische Auswertetools; erwünscht ist auch der Einsatz von KI in der Produktion [Quelle]
Ein Besuchsbericht (GoGeomatics) nennt eine ML-gestützte Komponentenverfolgung und kontinuierliches Thermo-Monitoring in der Prüfung. Laut Bericht werden Teile „at every machining step“ vermessen [Quelle]
OEE- oder Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance und eine produktive Qualitätsprognose in der Fertigung sind nicht belegt. KI in der Produktion ist bisher nur als Wunsch in einer Stellenanzeige genannt; deshalb nicht Stufe 3 (Lagebild Abschnitte 6 und 17)
Organisation & Standards 3
Belegt sind ein eigener Sondermaschinenbau für „Produktions-, Prüf- und Kalibriersysteme“ (NX/Teamcenter, Python/MATLAB) und ein Software-Team für industrielle Automation, Smart Factory und IoT, das Werke in Europa und Asien betreut [Quelle]
Die BU Polymeca hat ein Automatiker-/Instandhaltungsteam (~15 Personen inkl. Teamleiter) für SPS-Programmierung, Schaltschrankbau und Retrofit. Die Leitung nennt als Ziel „Automatisierung, Digitalisierung und smarte Fertigung“. Ein VP Global Operations/Manufacturing führt die Werke divisionsweit [Quelle]
Das „Digitalisation Program“ der Division (SAFe) ist auf IT- und Geschäftsprozesse ausgerichtet. Ein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs sowie verbindliche OT-Standards für Lieferanten sind nicht belegt; deshalb nicht Stufe 4 ([38] im Lagebild; Lagebild Abschnitte 3 und 6)
Produkt-Digitalisierung 4
Leica ConX (Jahresabo) bietet eine Echtzeit-Flottenübersicht, Remote-Support zwischen Büro und Maschine und laut Händlerdokumentation einen „Remote firmware upgrade: Allows new instrument firmware files to be downloaded and installed remotely“ [Quelle]
Captivate-Totalstationen erhalten Firmware über ein „online update“ via myWorld, gekoppelt an einen CCP-Wartungsvertrag. GeoCloud Protect/Fleet bietet für die TS20 Remote-Lock und Ortung über WLAN/GNSS/LTE [Quelle]
Cloud-Plattformen (HxDR/Reality Cloud Studio als SaaS-Abo, GeoMonitoring Hub, Geopraevent-Naturgefahren-Monitoring, SmartNet-Korrekturdienste) sind vorhanden. Ein datenbasiertes Verfügbarkeits- oder Pay-per-use-Modell für die Instrumente selbst ist nicht belegt; deshalb nicht Stufe 5 ([43][51][116][117] im Lagebild (Abschnitt 17))
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Liebherr-Werk Nenzing fertigt Raupenkrane, Seilbagger, Spezialtiefbaugeräte und maritime Krane im eigenen Werk (Stahlbau, CNC-Bearbeitung, Schweißroboter) und verkauft diese Maschinen mit eigenen Steuerungen, Embedded-Linux-Software, Telematik und digitalen Diensten.
Für die eigene Fertigung in Nenzing sind ein moderner Maschinenpark (Schweißroboter, CNC) und eine laufende Neueinführung von ERP und MES belegt, aber keine durchgängige Maschinendatenerfassung, kein produktives MES und keine Echtzeit-Transparenz; daher acatech-Stufe 2 (Konnektivität).
Konnektivität 2
Der IT-Administrator (82618, 10/2026) ist „erster IT-Ansprechpartner für die Integration von Produktionsmaschinen“. Die Vernetzung des Maschinenparks erfolgt also einzelfallweise über die IT [Quelle]
Der Maschinenpark umfasst den igm-Schweißroboter RTE 496-S mit „Offline-Programmierung“ (Vollbetrieb seit 01/2020), Yaskawa/Motoman-Zellen sowie CNC-Fräsen mit „Heidenhain TNC 640, iTNC 530“. Das sind einzelne Herstellersteuerungen ([53]; Roboterprogrammierer/CNC-Fräser-Anzeigen)
OPC UA, Edge-Gateways, ein Historian oder ein Unified Namespace sind für das Werk Nenzing nicht belegt. Cisco IIoT-Box und Cybus Connectware/MQTT sind nur für andere Liebherr-Werke (Hydraulikbagger) belegt; deshalb Stufe 2 und nicht 3 ([110]; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration 2
Die Sparte Liebherr-MCCtec „führt ein neues ERP- und MES-System ein“, unter anderem für durchgängige Rohmaterialrückverfolgbarkeit und Datenerfassung am Arbeitsplatz. Das Produkt ist nicht genannt [Quelle]
Der Business Analyst Produktion (83163) arbeitet an der „Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen unter Einsatz moderner IT-Systeme (ERP, MES, APS, WMS)“. Das ERP ist Infor LN (Baan-Nachfolger) [Quelle]
Der Application Engineer für digitale Lösungen in der Fertigung (79220) soll digitale Fertigungslösungen in die Systemlandschaft integrieren; verlangt werden „APIs, Datenbanken, ggf. MES/ERP-Systemen“. Ein produktives MES mit ERP-Schnittstelle ist öffentlich nicht belegt; deshalb nicht Stufe 3 [Quelle]
Datennutzung 2
Nenzing betreibt ein Data Lakehouse bzw. DWH auf Azure Databricks mit Power BI als Frontend und einem eigenen Data-&-Analytics-Team (Data Engineer, Data Governance Expert, Analytics Engineer) ([13][14][121][122])
Gesucht wird ein „Controller Reporting, Analytics & Kostenmanagement“ für datengetriebene Steuerung. Kennzahlen-Reporting ist damit wahrscheinlich, ein produktionsspezifischer Bezug ist aber nicht ausdrücklich belegt ([59])
OEE- oder Echtzeit-Dashboards und Predictive Maintenance der eigenen Fertigung sind nicht belegt. LiMain (Predictive Maintenance) und „Machine Health“ betreffen die verkauften Krane ([126]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 3
Die MCC-IT arbeitet als standortübergreifende Matrix. Das Infrastruktur-Team jedes Standorts verantwortet Data Center, Network, IAM „sowie OT“, andere IT-Teams werden spartenweit zentral geführt ([27])
Digitale Rollen in der Produktion: Business Analyst Produktion, Application Engineer für digitale Lösungen in der Fertigung (arbeitet mit Solution Architects), Architecture Boards unter einem Team Lead Solution Architect ([15][25][68])
Ein Smart-Factory-Event in Nenzing und ein Workshop mit SAP, Microsoft und FORCAM (ca. 09/2023) sind belegt. Eine verbindliche OT-Architektur bzw. Lieferantenstandards, ein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs für das Werk sind nicht öffentlich; deshalb nicht Stufe 4 ([32])
Produkt-Digitalisierung 4
LiMain (Liebherr Intelligent Maintenance) bietet „Condition Monitoring, Predictive und Remote Maintenance“ für Offshore-Krane, z. B. sechs RL 2600 für TenneT [Quelle]
LiDAT bietet Telematik und Flottenmanagement mit Web-Service-API und AEMP 2.0. XpertAssist ermöglicht Ferndiagnose, Liebherr Connect ist das IoT-Backbone, MyLiebherr das Kundenportal. Der Parts Assistant (KI-Bilderkennung) ist seit 05/2026 live ([17][95][126])
Eine Over-the-Air-Update-Kette (Eclipse hawkBit, SWUpdate, SOVD) veröffentlicht der Konzern als Open Source. Für die Steuerungen nutzt Nenzing Embedded Linux/Yocto im Software-Defined-Machine-Programm. Pay-per-use- oder Verfügbarkeitsmodelle sind nicht belegt; deshalb Stufe 4 und nicht 5 ([20][64][117]; Lagebild Abschnitt 17)
Tourismus · Vorarlberg · Produktions-OT – Silvretta Montafon betreibt eigene technische Anlagen (35 Seilbahnen und Lifte, Beschneiung mit über 600 Schneeerzeugern, Pumpstationen, Flotte von 26 Pistengeräten), verkauft aber keine Produkte mit Steuerungen – die Anlagentechnik stammt von Doppelmayr, DemacLenko, Kässbohrer und Axess.
Silvretta Montafon betreibt seine Anlagen über zentrale Herstellerleitsysteme – SnowVisual für die Beschneiung, das Doppelmayr-ROC für die autonomen Seilbahnen und SNOWsat für die Pistengeräteflotte – und hat damit ein Echtzeitabbild des Betriebs je Domäne. Die Systeme sind untereinander und mit den kaufmännischen Systemen nicht nachweislich verbunden, eigene Prognose- oder Optimierungsanwendungen sind nicht belegt; die KI-Funktionen kommen von den Lieferanten.
Konnektivität 2
Beschneiung: „neun Leitsysteme verschiedener Hersteller“ wurden zu einem zentralen DemacLenko-„Snowvisual“ (SnowVisual 4.0, 2017) zusammengeführt; 2019 zentrales Leitsystem mit Übersicht aller Anlagen und Wasserverbrauch je Schneipunkt ([48][61][62] im Lagebild)
Valisera Bahn (Doppelmayr AURO): Bedienung über das „Ropeway Operation Center (ROC)“, laut Anbieter „auf mehrere Anlagen erweiterbar“; AURO-CLD an der Silvretta Bahn aus dem ROC überwacht [Quelle]
Pistengeräte: „alle Fahrzeuge sind in SNOWsat Maintain & Fleet integriert“ (Kässbohrer, 12/2024); seit 2013 Leica iCON alpine (GNSS-Schneehöhenmessung) auf allen Pistengeräten, web-basiert über Mobilfunk ([94][47][48] im Lagebild)
MES & Integration 2
Klassisches MES „nicht anwendbar“; funktional entspricht dem die Seilbahn-/Beschneiungsleittechnik (Lagebild Abschnitt 4)
Betriebs- und Instandhaltungsdaten in Insellösungen je Domäne (SnowVisual, SNOWsat Maintain & Fleet, AURO/ROC); kein ERP im engeren Sinn (BMD für FiBu/Lohn), eine Kopplung der Leitsysteme an kaufmännische Systeme oder das DWH „BigMum“ ist nicht belegt ([2][53][94] im Lagebild; Abschnitt 18)
Datennutzung 3
Zentrales Beschneiungs-Leitsystem zeigt „Wasserverbrauch je Schneipunkt, aktuelle Schneehöhe“; 3D-Schneehöhenmessung (Leica iCON alpine) auf allen Pistengeräten für die Präparierung ([47][48] im Lagebild)
Echtzeit-Überwachung im ROC; KI-Bildverarbeitung (Mantis, „15×/s“) an der Bergstation der Silvretta Bahn stoppt die Anlage selbsttätig – eine Lieferantenlösung (Sicherheitsbauteil), keine eigene Prognose oder Prozessoptimierung ([57][69] im Lagebild)
SNOWsat Maintain & Fleet für Wartung und Flottenmanagement; Predictive Maintenance oder ein Digital Twin der Anlagen sind nicht belegt ([94] im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Technik zentral unter GF DDI Martin Oberhammer („Technik & Finanzen“); Leitung Piste und Beschneiung (Mario Tschofen) mit eigener Werkstatt ([16][66] im Lagebild)
Elektriker Bahn & Piste mit „Antriebstechnik, Mess-/Steuer-/Regelungstechnik“ für Seilbahnen und Beschneiung; Lehre Seilbahntechniker/Elektriker – einzelne Automatisierungsrollen, keine SPS-Marke, kein OT-Team oder IT/OT-Verbund erkennbar ([5] im Lagebild)
Herstellerkonsolidierung im Leitsystem der Beschneiung (neun Systeme → SnowVisual) als Ansatz zu einem Standard, aber keine übergreifenden OT-Standards belegt ([61][62] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Tridonic fertigt Elektronik in vier eigenen Werken (Dornbirn, Niš, Spennymoor, Shenzhen) und verkauft LED-Treiber, Sensorik und Lichtsteuerungen mit Embedded Software, Funk-/DALI-Schnittstellen und Cloud-Fernmanagement (lichtMONITOR, Novalight, Azure-Notlicht-Fernüberwachung) [6][37][52][63].
Tridonic betreibt hochautomatisierte Elektronikfertigung mit Inline-Prüfung und steuert Produktion und Instandhaltung über SAP (PP/MM, PM); ein dediziertes MES, eine zentrale Maschinendatenerfassung oder Echtzeit-Dashboards sind öffentlich nicht belegt, das Produktionsreporting läuft über SAP BW/SAC. Deutlich weiter ist die Produktseite: Die Treiber und Lichtmanagement-Lösungen liefern Betriebs- und Lebensdauerdaten für Predictive Maintenance und unterstützen Cloud-Fernmanagement und OTA-Updates; Dornbirn ist als zentrales Produktionsinnovationszentrum für alle Werke positioniert.
Konnektivität 2
Werk Niš: „Die Fertigungsprozesse sind hochautomatisiert, im SMD-Bereich mit Pastendruck und Reflow-Löten“; Inline-Inspektion: „Druck und Inspektion laufen im Versaprint P1 parallel“, fehlerhafte Baugruppen werden „direkt erkannt und vom weiteren Bearbeitungsprozess ausgeschlossen“ (2019) [Quelle]
Dornbirn: Wireless-Produkte und LED-Bänder bleiben in „hochautomatisierter Fertigung“; Anlagenelektriker-Inserat nennt Umbauten an Produktionsmaschinen und „vollautomatisierten Fertigungslinien“ sowie Automatisierungs-/TPM-Projekte ([52]; [20] (Suchsnippet))
Zentrale Maschinendatenerfassung, OPC UA, SPS-Standards oder Edge/Historian nicht belegt (Negativsuche Siemens S7/TIA/Beckhoff/B&R, MES/OPC UA) ([65])
MES & Integration 2
Produktionsplanung Niš in SAP: Production Planner mit „SAP PP und MM (Datenerfassung/-validierung)“; Instandhaltung über SAP PM ([50]; [20])
Dediziertes MES für Tridonic-Werke gesucht (MPDV Hydra, SAP ME/DMC, Opcenter, iTAC), nicht gefunden; konzernweit MPDV Hydra in Spennymoor (wo auch Tridonic fertigt) und SAP-ME-Template Lighting belegt → Tridonic-Linien in Spennymoor unter Hydra nur Hypothese ([51]; [65])
Datennutzung 2
SAP BW + SAP Analytics Cloud (2021) mit „Dashboards mit Drill-down für Vertriebs- und Produktionsabweichungen“ ([13])
KI-Piloten für Produktionsplanung (historische Auftrags-/Absatzdaten); KI als Ausbaufeld des „Centre of Production Innovation“ angekündigt (10/2023), Umsetzung nicht belegt; OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung nicht belegt ([13]; [52])
Organisation & Standards 3
Werk Dornbirn seit 10/2023 als „Centre of Production Innovation“, soll „neue Fertigungsprozesse für alle anderen Tridonic-Werke weltweit“ entwickeln und verstärkt an Robotik und KI arbeiten ([52])
Ein in Dornbirn entwickelter Fertigungsprozess (Ersa-Linie) wurde in Niš übernommen; Stellen „Senior Production Engineer: Advanced Manufacturing Technologies“ und „Production Process Engineer“ (hochautomatisierte Fertigungsprozesse) ([6]; [32]; [35])
Gemeinsame OT/IT-Steuerung, OT-Architekturvorgaben für Lieferanten oder ein Industrie-4.0-Programm mit KPIs nicht belegt ([65])
Produkt-Digitalisierung 4
Treiber liefern Leuchtendaten via „lumDATA, D4i, Lifetime Analytics/Lifetime Indicator“ für Predictive Maintenance; offene Schnittstellen MQTT, REST-API, BACnet ([63])
Notlicht-Fernüberwachung auf Microsoft Azure; Novalight: cloudbasiertes Fernmanagement für Außenbeleuchtung (~30.000 Lichtpunkte), Apps für Android/iOS ([21]; [68])
Firmware-Updates (groupCONTROL), OTA-Updates über Casambi (basicDIM Wireless) und ausfallsichere OTA via SWUpdate (nBox); kostenpflichtiges Service-/Abo-Modell nicht belegt ([53]; [59]; [67])
Die KHBG betreibt vernetzte Betriebs-OT: Gebäudeleittechnik auf Siemens-Desigo-Basis mit Energiemonitoring und rund 1.000 an KIS und PACS angebundene Medizingeräte. Seit 2023 steuert eine eigene Abteilung die Verzahnung von IT und Medizintechnik; prognosefähige Datennutzung ist öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
Medizinische IT: „1.000 angebundene Medizingeräte“, Schnittstellenmanagement und „zentrale Ablage aller Daten“ [Quelle]
Abteilung „Medizinische Technik und Digitalisierung“ (04/2023) integriert Medizingeräte in MPA/elvis (CGM) und PACS [Quelle]
Siemens-Referenz LKH Feldkirch (älter): DESIGO-Gebäudeautomation mit 457 Einzelraumreglern, EIB- und M-Bus-Anbindung (79 Zähler), Brandmeldesysteme SIGMASYS/Sinteso [Quelle]
MES & Integration n. b.
Kein Fertigungsbetrieb, MES/ISA-95 im Krankenhaus nicht einschlägig; Instandhaltung vermutl. über SAP (PM), 2015 „3.241 präventive / 1.689 korrektive Instandhaltungsaufträge“ ([56])
Datennutzung 2
Siemens-Referenz: Energiemonitoring und -controlling (EMC, MeterProxy) auf DESIGO; Energieverbrauch trotz Erweiterungen konstant, CO₂-Einsparung erfasst (älter) [Quelle]
GB 2024: „GLT wird laufend weiterentwickelt“ zur Energieeinsparung; jährliche Energiebilanz und Energieaudit [Quelle]
Abt. Medizinische Technik und Digitalisierung erstellt „Analysen, Auswertungen, Datenmodelle“; Predictive Maintenance oder Echtzeit-Dashboards nicht belegt ([25])
Organisation & Standards 3
Abteilung „Medizinische Technik und Digitalisierung“ seit 04/2023 zur Verzahnung IT ↔ Medizintechnik; zentrale IT mit Fachbereich Medizin-IT ([25][8])
Managementbereich „Strategisches Baumanagement, Technik und Instandhaltung“: engere Zusammenarbeit mit der IT bei „Projektmanagement und technischen Steuerungslösungen“ ([96])
Kein Smart-Hospital-Programm mit Governance/KPIs oder Lieferantenvorgaben für OT-Architektur öffentlich ([111])
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: Getzner Werkstoffe betreibt PU-Schäum- und Gießanlagen mit Siemens-S7-Steuerungen, CNC-Wasserstrahlanlagen und ein vollautomatisches LTW-Wabenlager in Bürs (Werke Baramati 2026 und Nüziders ab 2028 kommen hinzu); Produkt-OT in kleinem Umfang über das Sensorsystem Sensor Sleeper (Sensoren, Gateway, Cloud-Fernüberwachung), während die Kernprodukte passive PU-Elastomere sind.
Getzner Werkstoffe steuert die PU-Anlagen in Bürs mit Siemens-S7-Technik, eigener Produktionssoftware mit SCADA-Anbindung und durchgängiger SAP-Nutzung bis in die Werkhalle; das automatische Wabenlager ist über SAP WM angebunden. Für ein kommerzielles MES, zentrale Maschinendatenerfassung und Prognoseanwendungen in der Fertigung gibt es keine öffentlichen Belege; datengetriebene Ansätze zeigen sich vor allem im Bahnprodukt Sensor Sleeper.
Konnektivität 2
Steuerungstechniker SPS Operations: „Siemens S7 (Simatic Manager, TIA Portal)“, Modernisierung von Produktionsanlagen mit „verschiedene[n] Steuerungsgenerationen“ → gemischter S7-Bestand mit Retrofit-Bedarf [Quelle]
Produktionstechniker PU-Technologie soll „Echtzeitdaten und Maschinenparameter analysieren“; Software-Stack mit SCADA-Anbindung (DevOps-Anzeige: „SCADA, SPS“) [Quelle]
Wabenlager LTW über externes LVS per SAP-WM-Blackbox (LSR-Schnittstelle, IDoc) an SAP angebunden ([25][30] im Lagebild)
MES & Integration 2
Eigen-Software für die Produktion (C#/Java, Vue/Angular, MS SQL, SCADA-Anbindung); „kommerzielles MES nicht gefunden“ ([9][19] im Lagebild)
SAP S/4HANA (Go-live 01/2024) in allen operativen Bürs-Anzeigen gefordert (HRL, Kommissionierung, CNC, PU-Produktion, QS); „systemgeführte Kommissionierung“ mit SAP-Buchungen ([22][59] im Lagebild)
Gezielte Suche nach MES/BDE bei Getzner Werkstoffe ohne Treffer; Schnittstelle der Eigen-Software zu SAP nicht öffentlich beschrieben ([65] im Lagebild)
Datennutzung 2
Reporting über SAP Business Warehouse und Power BI (Supply Chain Controller: SAP, „Business Warehouses“, Power BI) ([11] im Lagebild)
Echtzeit-Prozessdaten an den PU-Anlagen werden von Produktionstechnikern ausgewertet („Echtzeitdaten und Maschinenparameter analysieren“); Minitab in der Verfahrenstechnik ([45][59] im Lagebild)
Keine OEE-Dashboards und keine produktiven ML-/Prognose-Anwendungen in der Fertigung öffentlich (gesucht 2026-10-15) (Abschnitt 17 im Lagebild)
Organisation & Standards 3
Zentrales Software-Engineering-Team, dessen Teamlead „Software-, Automatisierungs- und Steuerungsarchitekturen“ gestaltet; Lösungen sollen „international einsetzbar“ sein; Siemens TIA Portal genannt [Quelle]
Eigene Rolle „Steuerungstechniker SPS Operations“ für Anlagenmodernisierung; IT-Leitung kommt aus dem Software Engineering (vorher Embedded-Software) ([60][76] im Lagebild)
Kein Industrie-4.0-/Smart-Factory-Programm und keine OT-Vorgaben für Lieferanten belegt ([65] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 3
Sensor Sleeper: Sensoren → Gateway → Cloud → Analyse; Kunden können „remotely monitor their assets worldwide without being on site“; Früherkennung von „hollow sleepers or the destruction of ballast“ [Quelle]
Auf der InnoTrans 2026 („Beyond Track Protection“) als Live-Modell mit Echtzeit-Lastdaten gezeigt [Quelle]
Monitoring als Abo-/Vertragsdienst nicht belegt; bisher eher Mess- und Engineering-Dienstleistung; Kernprodukte (Sylomer, Sylodyn) ohne digitale Elemente ([88][89] im Lagebild)
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Grass betreibt eine eigene, laut Katalog hochautomatisierte Serienfertigung (Fertigungsstraßen, Schweißroboter, Stanzautomaten, Zinkdruckguss Reinheim, rund 50 Spritzgießmaschinen in Salzburg, automatisiertes Hochregallager Hohenems) in sechs Werken; die verkauften Beschläge sind überwiegend mechanisch, und das einzige elektrische Produkt Sensomatic (24-V-Öffnungseinheit) hat weder Funk- noch Datenschnittstelle, daher keine Produkt-OT.
Grass betreibt eine automatisierte Serienfertigung mit Siemens-Steuerungen, SPC-Prüfstationen, dem cronetwork-MES neben dem ERP proALPHA und einem automatisierten Zentrallager; eine zentrale Maschinendatenerfassung, Echtzeit-Dashboards oder Prognoseanwendungen sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
SPS-Standard Siemens: Softwareengineer Höchst mit „Siemens TIA-Portal“, „industrielle Bussysteme“, Visualisierung, Robotik; VEFK Reinheim „insbesondere Siemens Simatic S7“ ([21][82] im Lagebild)
Fertigungsstraßen mit „zahlreiche[n] Prüf- und Kontrollstationen“, Qualitätsüberwachung per SPC; Teile gehen „direkt in die automatische Montage“ (Katalog 2026.27) [Quelle]
Hochregallager Hohenems mit Materialflussrechner (TUP.MFC), Kardex Control Center und Anlagenvisualisierung MVisu; vollautomatische Lkw-Entladung und Wareneingangsprüfung ([8][45] im Lagebild)
MES & Integration 3
cronetwork MES (Industrie Informatik, Linz) im Einsatz: „Grass GmbH 6973 Höchst“ als Produktreferenz, Logo „MES cronetwork Referenzkunde – Grass“ [Quelle]
ERP proALPHA auch für Produktionsplanung und -steuerung (PPS-Stelle: „ProAlpha von Vorteil“); Kopplung proALPHA → cronetwork (Fertigungsaufträge, Rückmeldungen) als Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle abgeleitet, nicht direkt belegt ([19][69] im Lagebild, Abschnitt 18)
Werk Reinheim: Anlagen-/Produktionstechniker mit „Grundwissen in MES“, Techniker Zinkdruckguss mit „Erfahrung mit CAQ-/MES-Systemen sowie SPC“; Produkt nicht genannt ([82] im Lagebild)
Datennutzung 2
SPC-Qualitätsüberwachung in den Fertigungsstraßen; Qualitätsbetreuung mit CAQ-System, Prüfplänen und „statistische[n] Verfahren“ [Quelle]
Produktionscontroller:in soll „einheitliche Produktionskennzahlen für die GRASS Gruppe“ aufbauen; BI mit Qlik Sense/QlikView ([26][71] im Lagebild)
OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance und produktive ML-Anwendungen nicht gefunden; Vision „digital enterprise“ mit IIoT-Daten ist „nicht durch Rollen, Projekte oder Förderprojekte unterlegt“ ([6] im Lagebild, Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigener Anlagenbau mit Automatisierungsrollen in Höchst: „Teamleitung Elektrotechnik“ (Anlagen- und Elektrotechnik), Softwareengineer für „Rollout/IBN eigener Anlagen“, Leitung Instandhaltung Elektrik/Mechanik/Werkzeugtechnik ([4][21][48] im Lagebild)
Siemens S7/TIA in AT und DE ergibt einen faktischen, aber nicht erklärten Steuerungsstandard; Zentrallager Hohenems als „logistischer Standard für die GRASS Gruppe“ ([21][40][82] im Lagebild)
Die IT-Organisation hat keine Industrial-IT- oder OT-Rolle (Teams Infrastruktur, Network & Security, Client, CAD, Application Management); ein zentrales OT-Team, OT-Vorgaben an Lieferanten oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt (Abschnitt 3 im Lagebild; [18][26][27])
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – HENN fertigt Kupplungen in eigenen Werken (Dornbirn, Waiblingen, Heinsdorfergrund, Mönchweiler, Indien) und verkauft zusätzlich eigene Montage- und Verpressautomaten (MP15/16/20, > 350 Anlagen in 21 Ländern) inklusive Hard- und Software.
Belegt ist ein punktuelles Edge-to-Cloud-Projekt (AVEVA CONNECT) mit Echtzeit-Dashboards an einer einzelnen Montagelinie, die mit dem Kunststoffgeschäft 2026 voraussichtlich an TE übergegangen ist.
Konnektivität 2
AVEVA-Fallstudie (ca. 2022): AVEVA PI System Edge Data Store an der Montagelinie der Ladeluft-Steckverbinder überträgt Daten an AVEVA CONNECT (Azure); Ausgangslage „uncontextualized data“ aus veralteten Altsystemen [Quelle]
Belegt ist nur eine einzelne Linie; OPC UA, MQTT oder Edge-Gateways für weitere Werke sind nicht belegt (gesucht 2026-10-13) ([72][77])
Heinsdorfergrund: Dokumentation „im BDE- und CAQ-System“; Instandhaltung mit „SPS-Steuerungstechnik“ ([7])
MES & Integration 2
BDE-System (Betriebsdatenerfassung) in Heinsdorfergrund, Produkt unbekannt ([7])
EISELE Waiblingen: „BMS/ZMS-System“ neben dem ERP Sage b7c; CAQ-Systeme in der QS ([28][7])
Rückverfolgbarkeit jeder Kupplung per Data-Matrix-Code „bis ins Fahrzeug“; ein gruppenweites MES und eine MES-ERP-Schnittstelle sind nicht belegt, die ERP-Landschaft ist heterogen ([20][16][28])
Datennutzung 3
„With CONNECT and the Edge Data Store, we can monitor and dashboard our products and our assembly lines“; Dashboards an Linie, HQ und Niederlassung [Quelle]
Reporting „von zwei Tagen auf zwei Minuten“, 10 % Effizienzgewinn; Echtzeitdaten in der Cloud zur Klärung von Qualitätsthemen ([72])
Klassisches ML (Predictive Maintenance, Bildverarbeitung) nicht gefunden; die AVEVA-Linie gehört zum Kunststoffgeschäft, das 2026 an TE ging. Der Status nach dem Carve-out ist offen ([66][9][61])
Organisation & Standards 2
Einzelne Automatisierungsrollen: Instandhaltung mit „SPS-Steuerungstechnik“ (Heinsdorfergrund), CNC/„Automatisierungsroboter“ (Mönchweiler), Maschinenbau der eigenen Montageautomaten in Dornbirn ([7][2])
Das Produktionsdatenprojekt wurde von der IT getragen (Zitat „Head of IT, HENN“); ein zentrales OT-Team, ein Steuerungsstandard oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt; IT-Betreuung dezentral je Gesellschaft ([72][16][28][29])
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Hydro Nenzing betreibt ein Aluminium-Strangpresswerk mit vier Pressenlinien, automatischem Stangenlager und einem Fabrication Center mit über 50 Maschinen; verkauft werden Profile und bearbeitete Halbzeuge ohne Steuerungen oder digitale Elemente.
Hydro Nenzing steuert die neue P40-Linie samt angebundener P16-Presse, Stangenlager und Materialfluss über das Fertigungsleitsystem ABF OneBase mit Echtzeitdaten und nutzt eine KI-gestützte Inline-Oberflächenprüfung mit Dashboards, was für diese Linien einem Echtzeitabbild der Produktion (acatech Sichtbarkeit) entspricht. Offen bleiben die dokumentierte MES-ERP-Integration, der Vernetzungsgrad der älteren Linien und des Fabrication Centers sowie produktive Prognoseanwendungen am Standort.
Konnektivität 2
„Vollautomatische Steuerung der gesamten P40-Produktionslinie durch das OneBase Fertigungsleitsystem“, „Nahtlose Integration in bestehende Systeme (P16, Korbmanagement, Stangenlager)“, „Echtzeit-Daten für maximale Transparenz“ [Quelle]
OneBase-Suite mit CoRE (Datahub) und SPS-Anbindung; „95 % der internen Transporte automatisiert“ – zentrale Datenerfassung belegt für P40/P16, für P18/P22 und das Fabrication Center nicht ([33], [34], [62] im Lagebild)
OPC UA oder Feldbusse für Nenzing nicht belegt (OPC UA nur in einer Konzern-MES-Anzeige Székesfehérvár); Anlagenelektriker-Anzeige nennt nur „SPS-Steuerungen, Antriebstechnik oder moderner Sensorik“ ([7], [67] im Lagebild)
MES & Integration 2
Fertigungsleitsystem ABF OneBase® produktiv: Steuerung der P40-Linie „von Materialbereitstellung über Pressensteuerung bis Auslieferung“, dazu OneBase® MFT für Material- und Transportmanagement [Quelle]
ERP ist SAP (Konzern-S/4-Rollout); Schnittstelle OneBase↔SAP „impliziert, nicht dokumentiert“ – im ABF-Referenzartikel nicht erwähnt (Abschnitt 18 im Lagebild [33], [62]; ABF-Abruf 2026-10-19)
Konzernweit heterogene MES-Landschaft: an anderen Extrusion-Werken MPDV HYDRA (Indiz), in Nenzing ABF → kein standardisierter Mehrwerk-Rollout für Nenzing belegt ([66], [67] im Lagebild)
Datennutzung 3
KI-Inline-Oberflächenprüfung Promex CYRUS an der Presse: Alarm an den Pressenbediener innerhalb einer Sekunde; Extrusion Process Manager Nenzing will den Einfluss von Pressparametern und Werkzeugdesigns auf Oberflächenqualität und Ausschuss vergleichen [Quelle]
CYRUS-Cloud-Dashboards mit Inspektionsdaten je Linie für Werksleitung, QS, Extrusion und Instandhaltung (Produkt belegt, Nutzung in Nenzing Indiz); ABF OneBase® Intelligence (Analytics) als Suite-Modul ([62], [119] im Lagebild)
Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose für Nenzing nicht belegt; Predictive Maintenance nur als Schwerpunkt des Konzern-Digital-Transformation-Office genannt ([138] im Lagebild; Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Automatisierung vor Ort in Instandhaltungsabteilungen je Presse („Maintenance P16, P40“), Anlagenelektriker begleiten „Umbau-, Erweiterungs- und Digitalisierungsprojekte“; Extrusion Process Manager als fachlicher Owner der Inspektionsdaten ([7], [117] im Lagebild)
Werksübergreifende Matrix: „OpEx Fabrication Network“ in Extrusion Europe; Konzern-Digital-Transformation-Office mit Fokus Predictive Maintenance und Produktionsoptimierung – kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team oder Steuerungsstandard für Nenzing belegt ([49], [138] im Lagebild)
Ziel „Smart Factory mit modernem Arbeitsumfeld“ und Strategie „Nenzing Exzellenz“ mit Investitionen in Digitalisierung; Governance, Roadmap oder KPIs nicht öffentlich ([5], [39] im Lagebild)
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Jansen fertigt in Oberriet selbst (Profilier- und Extrusionsanlagen, CNC-Bearbeitung, Pulverbeschichtung, Intralogistik) und vertreibt zusätzlich CNC-Bearbeitungsmaschinen sowie die Maschinenansteuerung über JANIsoft an Metallbauer; der Produkt-OT-Anteil ist ein Nebengeschäft und beruht überwiegend auf Handelsware von Schüco.
Jansen hat mit der 2026 in Betrieb genommenen Pulverbeschichtung eine hochautomatisierte Anlage, in der das MES Aufträge aus D365 übernimmt und die Prozessdaten rückverfolgbar erfasst; der Rest der Fertigung ist öffentlich kaum dokumentiert. Insgesamt zeigt sich eine vernetzte Insel mit Sichtbarkeit auf Stufe 3, ohne Belege für eine werksweite Datenarchitektur oder prognostische Auswertungen.
Konnektivität 2
Pulverbeschichtung als „hochautomatisiertes Beschichtungszentrum“: „Jede Traverse erhält eine eindeutige ID, sodass Aufträge, Parameter und Prüfergebnisse rückverfolgbar bleiben“ [Quelle]
Neues Paletten- und Kleinteilelager mit „moderner Fördertechnik“ und „selbstfahrenden Transportsystemen“ ([26])
Instandhaltung verlangt „Siemens Steuerungs- und Antriebstechnik“ (Automatiker 2019); Einrichter Profilieranlage mit „Mess- und IT-Kenntnissen“; kein Beleg für OPC UA oder für eine werksweite Erfassung der Maschinendaten ([76])
MES & Integration 3
SmartMES Coat (e. Luterbach) als „digitales Rückgrat“: „übernimmt Aufträge aus dem ERP, plant Reihenfolgen, steuert Rüstprozesse und dokumentiert Prozess- und Qualitätsdaten“ [Quelle]
Stelle Produktionsplaner Pulverbeschichtung: „ERP Microsoft D365“, „MES-System“, Zusammenarbeit mit Bereich Business Applikation ([43])
D365-Einführung mit Production Terminal: „digitalisierte das Unternehmen den Produktionsprozess mit Microsoft Power Apps und Power Automate“, Ziel „papierloses System“ ([86])
Datennutzung 2
Das MES dokumentiert Prozess- und Qualitätsdaten; Pulverlager, Chargen und Restmengen sind im System erfasst [Quelle]
Power BI im Fachbereich (Projektleiter Logistik 2023) und D365-Reporting; OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder ML sind nicht belegt ([47][118])
Organisation & Standards 2
Einzelne Automatisierungs- und Technikrollen: Automatiker/Anlagenelektriker Instandhaltung, Gebäudeautomatiker, Leiter Betriebstechnik ([50][76])
Bereich „Business Applikation“ als Schnittstelle für MES/ERP; Business Excellence (Lean, „Shopfloor“, SMED, TPM-Bezug) – kein zentrales OT-Team und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich ([43][46])
Produkt-Digitalisierung 2
Vertriebene CNC-AF 450 (Schüco, Steuerung SchüCam) mit „Netzwerkkarte“ und „Fernwartungssoftware“ ([82])
JANIsoft-Maschinenansteuerung: Export von Maschinendateien (.enc) an CNC-Maschinen; Remote-Monitoring- oder As-a-Service-Angebote nicht gefunden ([64][118])
Innosuisse-Projekt „Profitability of IoT-Business Models in the Manufacturing Industry“ (2022–24) mit Jansen als Partner; keine Ergebnisse veröffentlicht ([110])
Entsorgung · Vorarlberg · Produktions-OT – Loacker betreibt an 45 Betriebsstätten eigene Aufbereitungs- und Sortieranlagen (Schredder, NIR-/XRF-Sortierung, Papier- und Kunststoffsortierung, Kabelrecycling, Vergärung mit Energiezentrale, Waagen) und kauft diese Anlagen zu, statt Produkte mit Steuerungen zu verkaufen.
Loacker betreibt einzelne hochautomatisierte Sortieranlagen: in der Papiersortierung Götzis sind die Aggregate über MAX-POS verknüpft, und REDWAVE mate misst die Qualität ML-gestützt in Echtzeit, und die Verwiegung ist an das Branchen-ERP rona:office gekoppelt. Eine standortübergreifende Erfassung von Maschinendaten, ein MES oder ein Industrie-4.0-Programm ist öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
Papiersortierung Götzis mit Steuerung MAX-POS (Entsorgungstechnik Bavaria): „elektronische Verknüpfung aller sortierrelevanten Aggregate“, Online-Prozessdatenerfassung, automatische Regelung ([78])
REDWAVE 2i mit REDWAVE mate: „Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschinen“, plattformübergreifendes Monitoring (nur Anlage Götzis) [Quelle]
Waagensteuerung über das Branchen-ERP rona:office als geschlossener Regelkreis (Waage ↔ Beleg ↔ Abrechnung) ([20])
MES & Integration 2
Kein MES belegt; Material- und Mengenfluss (Verwiegung, Lieferscheine, Begleitscheine) läuft über rona:office, eine Datenbank für alle Gesellschaften ([20])
Schichtleitung Kunststoffsortieranlage bucht „Lagerbuchungen im ERP-/EDV-System“, also manuelle Betriebsdatenerfassung im ERP ([14])
rona:office → SAP S/4HANA Finance als „hochfrequente, vollautomatische Datenschnittstelle“ (Level-4-Integration, nicht Shopfloor) ([20])
Datennutzung 3
REDWAVE mate (ML-basiert): „Qualitätsmessung in Echtzeit“ in der Papiersortierung Götzis, vom Hersteller eingebettet ([22])
MAX-POS: Materialfluss wird überwacht und automatisch geregelt, Eingangsschwankungen werden selbsttätig ausgeglichen ([78])
Gruppenweites Reporting mit Power BI aus rona/SAP, Aufbau einer zentralen Dateninfrastruktur; Predictive Maintenance oder eigene Auswertung von Produktionsdaten nicht belegt ([96][20]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
CTO (Gerald Engler) in der Geschäftsleitung, verantwortet Anlagenprojekte wie Papiersortierung und REDWAVE-Beschaffung ([3][22][78])
Stelle „Technischer Projekt Manager“: Anlagen-/Maschinenbau, Maschinenbeschaffung, „Schnittstelle zu Tochtergesellschaften“ ([12])
Elektriker Instandhaltung mit „Programmierung von Komponenten“; kein zentrales Automatisierungsteam, kein Steuerungsstandard und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich ([15]; Lagebild Abschnitt 10)
Bau · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: Die Bahnsparte RSRG betreibt eine große Gleisbaumaschinen-Flotte mit Werkstätten (Wels, Effretikon, Landquart) und Maschinen-Telematik, die Bau-Sparte eine vollautomatische Nassaufbereitungsanlage im Ressourcen-Center Rheintal sowie Steinbruch und Recycling. Produkt-OT: RSRG entwickelt und verkauft Gleismess- und Führungssysteme (PALAS, MEPHISTO, RhoTAS), ein eigenes Fernwirk-/Leitsystem für elektrotechnische Bahnanlagen und die Maschinenmanagement-Software RAILium; die Bau-Sparte bietet das Gebäudebetriebssystem CLARA und den Edge-/5G-Container Q-tainer an.
Rhomberg erfasst Maschinen- und Anlagendaten punktuell: Flotten-Telematik über Azure IoT Hub in der Schweiz, heterogene Lösungen in anderen Ländern, Sensorik und Edge-KI in Aufbereitung und Q-tainer. Visualisierung und Statusübersicht über RAILium kommen hinzu, ohne einheitliche Datenarchitektur und ohne MES-artige Integration; das ergibt Konnektivität (acatech 2) mit Ansätzen von Sichtbarkeit.
Konnektivität 2
Schweiz: Swisscom-IoT-Lösung erfasst „positional and operating data from its equipment“; „The sensor data is transferred to our Azure IoT Hub via Swisscom“ [Quelle]
Flotten-Telematik heterogen: „Fernüberwachung mit Industrie-PCs (IPC) und Kommunikationsbus“ (Australien), „Remote-Diagnose/Datenlogger“ für Schotterreiniger (Irland/Australien), Azure IoT Hub (CH) → „keine einheitliche Flotten-Telematikplattform“ (Abschnitt 6 im Lagebild [69][108])
Ressourcen-Center Rheintal: CDE-Nassaufbereitung, „vollautomatisch“, „unzählige Sensoren“, Massenstrom-Überwachung; Q-tainer mit Kameras und Sensoren über privates 5G und Azure Stack Edge ([100][101] im Lagebild)
MES & Integration 2
Ein MES im engeren Sinn gibt es nicht (Bau- und Gleisbaubetrieb). Als Betriebs- und Instandhaltungssysteme nutzt RSRG BOOM (Rail Asset, Rail Workshop) für Bahnbau Wels, JumboTec und Sersa CH, mit „Schnittstellen zu ERP und HR-Tool“ ([94] im Lagebild)
RAILium vernetzt „deployment and transport planning“ sowie Ressourcen- und Verfügbarkeitsmanagement; ERP-Interface und IoT Data Connector sind bei einem externen Kunden belegt, die eigene ERP-Kopplung ist nicht öffentlich [Quelle]
Keine zentrale Integrationsplattform; „Punkt-zu-Punkt-Muster“ bei ≥6 ERP-/FiBu-Systemen in den Ländern (Abschnitt 18 im Lagebild [135])
Datennutzung 3
Telemetrie: „The data is processed, analysed, enhanced and entered into a database and then visualised“ [Quelle]
RAILium: „users always have the status of each individual vehicle (or group of vehicles) in view“; „Continuous monitoring of all resources and deployments“ [Quelle]
Q-tainer seit ~2022 im Echtbetrieb: Computer Vision für Fahrwege, Kollisionsrisiken und Haufwerksvolumen, Dashboards auf eigener Web-Plattform; ISARC-2021-Framework für datengetriebenen KVP mit Maschinen-Monitoring-Tool, validiert bei RSRG ([51][100][104][127] im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Einzelne technikbezogene Rollen und Einheiten in der Bahnsparte: „Teamlead Data & Dev“ (Rhomberg Sersa Bahntechnik, seit 04/2025), Group Products & Innovations, Head of Engineering & Projects bei Rhomberg Sersa Rail Machine, Digital Rail Services (Abschnitt 3 im Lagebild [68][104][105][120])
Kein zentrales Automatisierungs- oder OT-Team und kein Steuerungsstandard öffentlich; „zwei getrennte IT-Welten (Bau vs. Rail)“ (Abschnitt 3 im Lagebild)
Das Inserat „Junior Front End Developer“ bzw. „Digital Design Engineer“ meint Revit-Plugins, die „Planungsschritte“ automatisieren, also Planungs- und nicht Anlagenautomatisierung ([53] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 3
RAILium als SaaS/PaaS mit „IoT Data Connector“ und ERP-Interface bei externen Kunden; „status of each individual vehicle … in view“ [Quelle]
Eigenes modulares Leitsystem „zur Überwachung und Steuerung elektrotechnischer Anlagen“ mit Fernwirkprotokollen und Fernbedienebene; PALAS/MEPHISTO mit Funkübertragung und „digitale[m] Datenfluss Feldmessung–Stopfmaschine“ ([99][108] im Lagebild)
CLARA Gebäudebetriebssystem (Gebäudeautomation, PV, Sensorik) als laufender Service; Q-tainer über Dätwyler und den Microsoft Marketplace vermarktet. Condition Monitoring bzw. Predictive Maintenance als Dienst und OTA-Updates sind nicht belegt ([47][100] im Lagebild; Abschnitt 17)
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Rondo betreibt Papierfabrik, Wellpappen-, Druck- und Fasergusswerke samt Hochregallager mit umfangreichem Maschinenpark, verkauft aber Wellpappe, Papier und Faserguss, also keine Produkte mit Steuerung oder Embedded Software.
Rondo Ganahl hat seine Fertigung über S/4HANA, Kiwiplan MES und Leitsysteme integriert und mit SAP Digital Manufacturing bei Walz ein Echtzeitabbild an einem Standort geschaffen; gruppenweit ist eine durchgängige Sichtbarkeit aber noch nicht belegt (acatech 2, an einem Standort Ansätze von 3).
Konnektivität 2
SAP Digital Manufacturing bei Walz (Langenenslingen): „Verbrauchsbuchungen laufen automatisiert, Maschinenzeiten werden direkt erfasst“; Protokoll (OPC UA/PCo) nicht genannt [Quelle]
Papiermaschine PM II mit „Prozess- und Qualitätsleitsystem nach modernstem Stand“ ([6])
Kiwiplan MES, Hochregallager (Minda-Fördertechnik) und HRS über SAP PI an S/4HANA angebunden; MDE-Scans (Barcotec) buchen direkt ins ERP ([31][36])
MES & Integration 3
„Die Produktionssteuerung lief über ein spezialisiertes MES-System (Kiwiplan MES)“, angebunden an S/4HANA über SAP PI [Quelle]
Go-live von SAP PP/DS + Digital Manufacturing + EWM bei Walz; Rollout „könnte zukünftig auch in anderen Wellpappewerken der Unternehmensgruppe implementiert werden“ [Quelle]
S/4HANA mit PP/PM/QM nach Template „One company, one system, one process“ in Frastanz, St. Ruprecht und Budapest ([30][31])
Datennutzung 2
Konzernreporting auf harmonisiertem S/4HANA-Datenkern: „Excel-Listen sind verschwunden“ ([32])
Bei Walz (ein Standort): „Produktionsdaten stehen in Echtzeit zur Verfügung“, Production Operator Dashboards; OEE nicht genannt [Quelle]
Keine Predictive Maintenance und keine KI-Qualitätskontrolle öffentlich belegt (gesucht 2026-10-14) (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Anlagenelektriker PM: „eigenständige Koordination kleinerer Projekte im Bereich Elektrotechnik und Automation“, Automation liegt also bei der Werkstechnik ([51][83])
Zentrale Rolle Bereichsleiter Technik unter dem Vorstand Technik; Werke von eigenen Geschäftsleitern geführt, „unternehmerische Verantwortung weitgehend dezentralisiert“ ([1][64])
Kein OT-Team, kein Steuerungsstandard und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich; Shopfloor-Digitalisierung wird von SAP Services getrieben (Lagebild Abschnitt 3/6; [35])
Gegenprobe: konnektivitaet: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – VAT fertigt Vakuumventile in eigenen Werken in Haag, Arad, Penang/Batu Kawan und Shanghai (CNC-Zerspanung, Montage, automatisierte End-of-Line-Tests) und verkauft Regelventile mit Controllern, eigener Firmware und Feldbusschnittstellen (EtherCAT, DeviceNet, Profibus, CC-Link) für Halbleiteranlagen [2][15][25][26][38].
VAT fertigt in mehreren Werken mit Beckhoff-basierten Testanlagen, einem flexiblen Fertigungssystem in Malaysia, MES-Daten in der Zerspanung und einer zentralen Fabric/Power-BI-Datenplattform mit IIoT-Stream. Ein Echtzeitabbild der Produktion, ein werksübergreifendes MES oder Prognoseanwendungen sind öffentlich nicht belegt; die verkauften Regelventile bieten Feldbusanbindung und lokale Performance-Analyse, aber keine belegten Remote-Dienste.
Konnektivität 2
Automatisierte Montage- und End-of-Line-Testanlagen auf Beckhoff: „Experience with automation platforms such as Beckhoff/TwinCAT; knowledge of Siemens systems is an advantage“ (Process Engineer – Electronics, Haag) ([25])
Werk Malaysia plant mit einem flexiblen Fertigungssystem: „planning using Dynamics ERP system (D365) and Flexible Manufacturing System (FASTEM)“ (Production Planner) (data/jobs/2026-10-15/vat.jsonl (Production Planner, Batu Kawan))
Das globale Data-Team führt einen eigenen Stream für Maschinendaten: „Manufacturing, Human Resources, Connected Machines, IIoT“. Welche Maschinen oder Werke daran angebunden sind, steht dort nicht [Quelle]
MES & Integration 2
Die Head-of-Global-Machining-Engineering-Stelle setzt „Erfahrung mit MES-Daten, digitalen Fertigungssystemen, Zykluszeitanalysen“ voraus. Das deutet auf ein MES in der Zerspanung hin, das Produkt ist unbekannt [Quelle]
Site Leader China (zwei Werke und eine neue Fabrik) soll Erfahrung mitbringen „including Lean, … TPM, MES, and Industry 4.0 frameworks“ und „Lead strategic and tactical projects in digitalization“ leiten [Quelle]
Shopfloor-nahe ERP-Kopplungen: „Schnittstelle D365–Toolbase“ (Werkzeugmanagement ATMS, Haag) und D365-Planung mit dem FMS in Malaysia; D365 F&O ist Single-ERP für die Werke CH/RO/MY ([12]; [44]; Production Planner Batu Kawan)
Datennutzung 2
Leistungssteuerung in der Zerspanung über „Zykluszeitanalysen, Power-BI-Dashboards oder anderen datenbasierten Instrumenten“ (Team Leader Industrial Engineering) ([15])
Zentrale Datenplattform Microsoft Fabric/Synapse/Data Lake mit Power BI, eigener Stream „Manufacturing“ und „Data Readiness for AI“ als Ziel ([19])
Echtzeit-/OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose in der eigenen Produktion sind nicht belegt. Belegte KI-Arbeiten betreffen Supply Chain (SCM-AI-Modelle) und R&D (Gas-Sensing/Zeitreihen) ([17][29])
Organisation & Standards 3
Globale Engineering-Funktion mit Standards für drei Werke: „Koordination und Abstimmung der Zerspanungsansprechpartner in der Schweiz, Rumänien und Malaysia“, inklusive Standards für „Automatisierungsschnittstellen und CAM-bezogene Infrastruktur“ („Golden Process Packages“) [Quelle]
Einheitliche Steuerungsplattform für eigene Prüfanlagen: Beckhoff/TwinCAT ist Pflicht für Montage- und EOL-Testanlagen; eigene Entwicklung „global systems for production and testing“ (Sr Software Engineer, Batu Kawan) ([25][52])
IIoT/Connected Machines ist ein Stream im globalen IT-Data-Team (MY/CH/RO), es gibt also einen IT-seitigen Andockpunkt für Maschinendaten. Ein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap und KPIs ist nicht belegt ([19])
Produkt-Digitalisierung 2
Regelventile mit Controller und Kundenschnittstellen „RS232, RS485, Logic (analog/digital), DeviceNet®, Profibus and EtherCAT“ sowie USB-Serviceport; Firmware-Stellen nennen EtherCAT, DeviceNet, CC-Link [Quelle]
Lokale Zustandsanalyse: „control performance analyzer app through which the performance of the valve can be analyzed for various process conditions over time“; Diagnosewerte wie „Power Fail Cycles“ [Quelle]
Patente zu Druck-, Positions- und Akustiksensorik für Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung. Ein Kundenportal, Remote Monitoring oder As-a-Service-Modelle sind nicht belegt; Global Service setzt auf Repair, Retrofit und Fixed-Price Refurbishment ([61]; [Abschnitt 17 Lagebild])
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Bachmann betreibt in Feldkirch eine eigene Elektronikfertigung (SMT-Bestückung, Endmontage, automatisierte Prüfzellen) und verkauft Steuerungen, SCADA-Software und Condition-Monitoring-Systeme, also Produkt-OT im Kern des Geschäftsmodells.
In der eigenen Fertigung in Feldkirch sind nur punktuelle Vernetzung und Betriebsdatenerfassung belegt (Cloud-BDE an einer Altmaschine, Traceability in IFS).
Konnektivität 2
Retrofit durch ai process: eine veraltete Siemens-Steuerung erhielt eine Cloud-Lösung, die „eine nahtlose Erfassung und Analyse von Betriebsdaten ermöglicht“; zusätzlich IPC-Nachrüstung und Samba-Update [Quelle]
Eigene Fertigung mit SMT-Bestückung, Endmontage und Endtest; „vollautomatische Prüfzelle im Serienbetrieb“ (CMS-Produktion) ([46][48])
Eigene SMT-Fertigung nutzt einen Ersa-Schablonendrucker VERSAPRINT S1 (Anwenderbericht); eine linienübergreifende Datenerfassung (OPC UA, Historian) ist für die eigene Fertigung nicht belegt [Quelle]
MES & Integration 2
IFS-Fertigung/PPS „inkl. Bauteil-Traceability & Bestückung“ (Stand 2009); Upgrade auf IFS Cloud 2026 ([31][32])
Gezielt gesucht nach MES/Traceability-Anbietern (MPDV, Opcenter, Cogiscan, iTAC u. a.): kein Treffer; Hypothese: IFS-Fertigung + Linien-Software, „kein separates MES“ ([97])
Cloudbasierte Betriebsdatenerfassung an einzelner Altmaschine (punktuelle BDE) ([72])
Datennutzung 2
Mit der Cloud-BDE lassen sich laut ai process Produktionskennzahlen in Echtzeit überwachen (bezogen auf die nachgerüstete Maschine) [Quelle]
Qualitätsseite nennt AOI und SPC sowie Rückverfolgbarkeit ([64])
Corporate BI (Power BI auf IFS/Salesforce) mit Finance als Haupt-Stakeholder, kein Hinweis auf werksweite OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung ([35])
Organisation & Standards n. b.
Zu Rollen, Team oder Standards für die OT der eigenen Fertigung gibt es keinen öffentlichen Beleg. Das Retrofit wurde an den externen Partner ai process vergeben. Die zahlreichen Automatisierungsrollen (Application Engineer, SPS-Applikation) betreffen das Kundengeschäft ([72][7])
Die Corporate IT in Feldkirch betreibt Netz und Identität konzernweit. Eine OT/IT-Konvergenz für die Fertigung ist nicht dokumentiert ([99][100])
Produkt-Digitalisierung 4
Remote-Monitoring-Service für CMS mit Service-Stufen „Full Service / Data Pre-Screening / Data Hosting / Self Hosting“, > 20 Analyst:innen, Zugriff auf > 6.000 Anlagen [Quelle]
WebLog-Portal/-Server mit API als Kundenplattform für Condition-Monitoring-Daten, Hosting „ISO 27001 certified“ [Quelle]
forsiteSCADA mit „KI-gestützter Anomalieerkennung“ über ganze Flotten; Digital Twins und LSTM-Netze im Condition Monitoring [Quelle]
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – Bauwerk produziert Parkett in eigenen Werken in St. Margrethen, Litauen, Kroatien und den USA (Sägewerke, Oberflächen-/Lackierlinien, Robotik, Biomasse-Energieanlagen); verkauft werden Holzböden ohne Steuerung oder Embedded Software.
Bauwerk betreibt hoch automatisierte Parkettwerke mit Robotik, eigener Automationsabteilung in St. Margrethen und linienbezogener Leitsoftware (SCM Supervisor) mit Auftragslisten und Produktionsverfolgung. Ein MES, eine zentrale Maschinendatenerfassung oder produktionsbezogene Echtzeit-Auswertungen sind öffentlich nicht belegt; Planung und Steuerung laufen erkennbar ERP-zentriert über Infor M3.
Konnektivität 2
SCM/Superfici-Lackierlinie Đurđevac: „Thanks to the control of the supervisor software, the entire process can be tracked“, „data exchanged on production, data control or order lists“; Anbindung an Unternehmenssysteme nicht beschrieben [Quelle]
St. Margrethen: „viele Arbeitsschritte automatisiert“, Industrieroboter in der Produktionslinie; 65-m-Oberflächenlinie mit individueller Steuerung von Temperatur und Luftgeschwindigkeit ([31])
Werks-IT Litauen „unterstützt die Produktions-IT-Systeme“; SPS-Hersteller, OPC UA, Edge/Historian gesucht, nicht gefunden ([35]; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration 2
Kein MES-Produkt belegt (MPDV, Opcenter, SAP DMC, Infor Factory Track u. a. gezielt gesucht); Planung vermutl. direkt in Infor M3 („Plan-to-Produce“), Arbeitsvorbereitung Produktionsplanung in St. Margrethen ([7][56][61])
Linienebene über Hersteller-Leitsoftware SCM „Supervisor“ mit Auftragslisten und Produktionsverfolgung (eine Linie, Đurđevac) ([17])
Power Apps/Power Automate für „Prozessautomatisierung für Produktion, Logistik…“ als möglicher Ersatz für Rückmeldungen (I) ([36])
Datennutzung 2
Zentrales Power-BI-Team und SQL-Reporting auf MS SQL Server; Einkauf „Datenanalyse / Power BI“ – Produktionsbezug der Reports nicht explizit ([7][21])
Supervisor-Software mit „data control“ an der Lackierlinie; OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder KI in der Produktion nicht gefunden ([17]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigene Abteilung Engineering in St. Margrethen realisiert Automationsprojekte „von Elektroplanung über Steuerungsbau und Programmierung bis Inbetriebnahme“ und hält Maschinensteuerungen instand ([61])
Rollen Manager Technics and Projects und Werksleiter St. Margrethen; Elektriker/Automatiker im Werk LT; Lean-Produktionssystem „SPS System“ ([58][59][66])
Kein gruppenweites OT-Team, Steuerungsstandard oder Industrie-4.0-Programm belegt; CEO 2019: „Bei der Digitalisierung sind wir noch am Anfang“ ([62])
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – COLTENE fertigt Dental-Verbrauchsmaterial, Instrumente und Geräte an sechs Produktionsstandorten (u. a. Altstätten, Langenau mit eigenem Sondermaschinenbau, Cuyahoga Falls, Toronto) und verkauft zugleich vernetzte Sterilisatoren und Thermodesinfektoren der SciCan-G4-Reihe mit Embedded-Software und Cloud-Anbindung.
In der eigenen Fertigung sind Siemens-gesteuerte Sondermaschinen aus eigenem Maschinenbau und ein MES zur Schichtleistungserfassung in Langenau belegt; Kennzahlen werden im Shop Floor Management visualisiert, während die neue Snowflake-Datenplattform bisher vor allem SAP-basiertes Logistik-, Finanz- und Sales-Reporting liefert. Deutlich weiter ist die Produktseite: Die SciCan-G4-Geräte sind vernetzt, erhalten Software-Updates aus der Ferne und liefern über myCOLTENE Fernwartung und Zyklus-Traceability.
Konnektivität 2
SPS-Programmierer Langenau: „Programmierung von Steuerungssoftware mit Siemens STEP7 / TIA Portal“, Inbetriebnahme von Sondermaschinen, Optimierung bestehender Produktionslinien ([8])
Eigener Sondermaschinenbau in Langenau (SOLIDWORKS, Pneumatik, CE-Konformität/Maschinensicherheit) ([9])
Schichtleistung wird im MES erfasst („Prüfung und Dokumentation der Schichtleistung im MES-System“); Hinweis auf zentrale Maschinendatenerfassung, OPC UA, Historian oder Edge-Gateways nicht gefunden [Quelle]
MES & Integration 2
Schichtleiter Produktion Langenau: „Prüfung und Dokumentation der Schichtleistung im MES-System“, dazu „gute PC-/SAP-Kenntnisse“ [Quelle]
Cuyahoga Falls: Fertigungsaufträge über SAP (Buyer/Planner) → SAP PP als Planungsebene; gruppenweites SAP ERP (it.manufacturing) ([14][25][26])
MES-Produkt, ERP-Schnittstelle und Einsatz an weiteren Werken nicht öffentlich (Suche „COLTENE MES“ ohne Hersteller-Referenz) (Lagebild Abschnitt 4)
Datennutzung 2
Schichtleiter Langenau: „Visualisierung von Kennzahlen und Optimierungen von Prozessen im Rahmen von Shop Floor Management“ [Quelle]
Snowflake/Coalesce mit Power BI als „single source of truth across all sites“; erste Use Cases Logistik-, Finanz- und Sales-Reporting, gemeinsame KPI-Definitionen auch für Operations; Daten aus SAP, nicht aus Maschinen ([59][60])
OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose in der Fertigung nicht belegt; KI-Initiative (Forecasting, Simulation) noch „underway“ ([60]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Einzelne Automatisierungsrollen in Langenau: SPS-Programmierer Steuerungstechnik & Automation sowie Senior Konstrukteur Sondermaschinenbau ([8][9])
Sechs Produktionsstandorte in einer Matrixorganisation unter dem COO; Director Operational Excellence in Langenau ausgeschrieben; „Shop Floor Management“ in Langenau [Quelle]
Digitalisierungsstrategie und Digital Strategy & AI Manager zielen auf CRM, Daten und KI; ein zentrales OT-Team, ein Steuerungsstandard oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht sichtbar ([12][31]; Lagebild Abschnitt 3)
Produkt-Digitalisierung 4
G4/G4+-Geräte (STATIM, STATCLAVE, BRAVO, HYDRIM 112W G4+) mit Ethernet/WLAN, Fernüberwachung und Ferndiagnose durch Techniker, automatischer Fehlermeldung an Service und Händler ([44][45][63])
„automatische Software-Updates“ der Geräte (Over the Air) über das G4-Netzwerk [Quelle]
Kundenplattform myCOLTENE: Device Support, Wartungserinnerungen, Traceability der Sterilisationszyklen in Echtzeit, Reporting über alle verbundenen Geräte ([44][63])
Handel · Vorarlberg · Produktions-OT – Stahlhandel mit eigener, hoch automatisierter Anarbeitung und Intralogistik (8 automatische Hochregallager, Sägezentren mit Robotik in Dornbirn, Rohrlaser- und Blechzuschnitt an DE-Standorten), aber ohne eigene Produkte mit Steuerungen.
EHG betreibt in Dornbirn eine weitgehend mannlose, über eine projektspezifische Schnittstelle an die Lagerverwaltung gekoppelte Lager- und Sägeautomation, in der Aufträge vollautomatisch generiert und abgewickelt werden. Eine MES-Schicht, zentrale Maschinendatenerfassung oder Auswertung von Produktionsdaten ist öffentlich nicht belegt, sodass der Reifegrad bei Konnektivität (acatech-Stufe 2) liegt.
Konnektivität 2
Sägezentrum über „eine eigens geschaffene Schnittstelle an das bei EHG eingesetzte Warenwirtschaftssystem“ angebunden; „Die Sägen sind direkt an eines der Hochregallager angebunden“ [Quelle]
„connected to the warehouse management system used at EHG via an interface created specifically for this purpose“ – projektspezifische Punkt-zu-Punkt-Kopplung, kein OPC UA/Historian belegt [Quelle]
Keine Middleware/Event-Streaming gefunden; Punkt-zu-Punkt ERP↔WMS↔KASTO-Steuerung ([14][51] im Lagebild, Abschnitt 18)
MES & Integration 2
Kein MES genannt; Auftragssteuerung über WMS: „Damit können wir Aufträge vollautomatisch generieren und abwickeln“ [Quelle]
Prozesskette Kunden-ERP → EDI → EHG-ERP → Lagerverwaltungssystem → Hochregallager → Säge → Versand (Dornbirn) ([42] im Lagebild)
Gruppenweites eNVenta-ERP (Go-Live Dornbirn 01/2026); Shopfloor-Anbindung an anderen Standorten nicht belegt ([10][11] im Lagebild)
Datennutzung n. b.
Keine Auswertung von Produktions-/Maschinendaten belegt; kein BI-Werkzeug gefunden, Kennzahlen im Nachhaltigkeitsbericht als Excel-Diagramme ([47] im Lagebild, Abschnitt 17)
Instandhaltungssoftware isproNG im Einsatz (Referenz, Jahr unbekannt): „setzt EHG auf die Instandhaltungssoftware isproNG“ – Datennutzung nicht beschrieben [Quelle]
Organisation & Standards 2
Funktion „Leiter Logistiksysteme und -prozesse“ an der Schnittstelle Logistik-IT/Automatisierung ([14] im Lagebild)
Kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team und kein Industrie-4.0-Programm gefunden; Anlagentechnik und Fernwartung durch Hersteller KASTO ([14] im Lagebild)
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Evatec montiert und nimmt in Trübbach Vakuum-Dünnschichtanlagen in Reinraum und Competence Lab in Betrieb und verkauft diese Anlagen (CLUSTERLINE, BAK, SOLARIS) mit eigener Equipment-Control-Software und SECS/GEM-Anbindung an Halbleiterfabs.
Die eigene Fertigung in Trübbach ist eine Montage- und Inbetriebnahmefertigung. Sie wird ohne eigenes MES über SAP S/4HANA Cloud gesteuert, ist mit KPI-Shopfloor-Boards und Lean-Management transparenter geworden und digitalisiert das Werkzeug-Tracking; Maschinendatenerfassung und Echtzeit-Auswertung sind nicht belegt. Die verkauften Anlagen sind per SECS/GEM an die Fab-Leitsysteme angebunden, und der Service bietet Remote Assistance und flottenweit geplante Wartung, aber kein datenbasiertes Remote-Monitoring.
Konnektivität n. b.
Eigene Fertigung ist vor allem Montage, Inbetriebnahme und Funktionstests („Montage auf zwei Etagen“, Reinraum/Beschichtungskammer, Competence Lab mit Prozessanlagen); nicht belegt, ob und wie Maschinendaten erfasst werden ([47][41][23])
Operations treibt „digitalization to track tools across the value chain“ voran; das ist Werkzeug-Tracking und keine Vernetzung von Maschinen [Quelle]
Kein Hinweis auf SPS-Hersteller, OPC UA, Historian oder Edge-Gateways in der eigenen Fertigung (gesucht: Siemens, Beckhoff, B&R) (Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration 2
Kein eigenes MES gefunden (gesucht: MES, MPDV, Opcenter, cronetwork, SAP DMC); Fertigungsaufträge laufen in SAP S/4HANA Cloud Public Edition (Scope „Produktion“ und Projektgeschäft) ([2][16]; Lagebild Abschnitt 4)
Projektcontrolling je Kundenanlage aus ERP-Buchungen: „Materialentnahmen, Fertigungsleistungen, Einkauf, Installation, Gewährleistung“ ([16])
Ein einziger Produktionsstandort (Trübbach); die Fertigung wird über das ERP rückgemeldet, ein Shopfloor-System mit eigener Integration ist nicht belegt ([1][2])
Datennutzung 2
„visible shopfloor boards that display KPIs“, „Enhanced shopfloor management, KPI monitoring“ und eine Task Force für Störungen [Quelle]
„Transparency and data are essential for progress“; KI ist bisher für Belege und Stammdatenqualität im ERP vorgesehen, nicht für Produktionsprozesse ([27])
Keine OEE-/Echtzeit-Dashboards und kein Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung belegt; Datenplattform (SAP Datasphere) erst geplant ([2]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Stelle „Automation Technician / Electrical Installer for Commissioning & Troubleshooting“ in der Montage mit „Steuerungs-, Vakuum-, Hochspannungstechnik“ ([23][22])
Lehrstellen Automatiker/in EFZ und Automatikmonteur/in EFZ in Trübbach ([50])
COO-Bereich mit Lean-/Shopfloor-Management und Teamlead „Sub-Assembly & Lean Excellence“; kein zentrales OT-Team, kein Steuerungsstandard und kein Industrie-4.0-Programm für die eigene Fertigung sichtbar ([27][22])
Produkt-Digitalisierung 2
Anlagen kommunizieren per SECS/GEM mit dem Fab-Host; der Simulator XPERIENCE dient für Training, Rezeptentwicklung und SECS/GEM-Tests ([20])
Remote Assistance: Experten „guide your team in real-time“, Remote Support/Training mit HoloLens [Quelle]
Preventive Maintenance mit „Optimization of maintenance schedule over entire fleet“ und „3-5% improvement in scheduled up-time“, umgesetzt über geplante Checks vor Ort; APC/Closed-Loop-Regelung in den Anlagen [Quelle]
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Produktions-OT: faigle betreibt Spritzguss, PU-/PA-Guss, CNC-Zerspanung mit Roboterzelle, Montage, Prüfstände und Hochregallager in Hard, Au SG und Suzhou; die verkauften Produkte sind überwiegend passive Kunststoffkomponenten (Rollen, Räder, Halteschlaufen) ohne Steuerung oder Vernetzung.
faigle hat die Fertigung in Hard über APplus-Werkstattsteuerungsterminals und mobile Erfassung weitgehend papierlos mit dem ERP verbunden und betreibt eine Hermle-Roboterzelle für mannlose Schichten. Für Maschinendatenerfassung, ein eigenständiges MES und Echtzeit-Kennzahlen gibt es keine öffentlichen Belege; die Auswertungen beschränken sich auf ERP-Dashboards.
Konnektivität 2
Hermle C 400 mit Robotersystem RS 2 und Zellensteuerung SOFLEX, die steuert, „when a particular workpiece goes under the spindle“, und Werkzeuge für Folgeaufträge disponiert; rund 20 h autonome Laufzeit pro Tag, „option for 24/7 production“ [Quelle]
CNC-Maschinen mit Steuerungen „vorwiegend Siemens“ und „Emco Hyperturn PM65G2“; Spritzgießmaschinen (u. a. Engel in Suzhou) ([19][49] im Lagebild)
Keine Belege für OPC UA, Maschinendatenerfassung, Edge-Gateways oder Historian; der Hermle-Bericht nennt keine Vernetzung über die Zelle hinaus ([51] im Lagebild)
MES & Integration 2
„Die Fertigungssteuerung wird heute digital über Werkstattsteuerungs-Terminals realisiert“; mit APplus Mobility „fast vollständig papierlose Arbeitsweise“ in Wareneingang, Warenausgang und Produktion (Referenz faigle Industrieplast) [Quelle]
Inserat Maschineneinrichter Montage: „Sicherer Umgang mit ERP-, MES- und MS-Office-Anwendungen“; ein MES-Produkt ist nicht benannt (gesucht: MPDV Hydra, TIG authentig, Engel e-factory, Forcam) [Quelle]
ERP-Harmonisierung über die Gesellschaften läuft erst (Process Excellence & ERP Manager 2026, ERP-Einführung China); Werkstattsteuerung ist nur für Hard belegt ([14][56] im Lagebild)
Datennutzung 2
Eigene Auswertungen mit „KI-Dashboards und QuickView-Elemente[n] von APplus“ [Quelle]
SPC-Anfahrprüfung in der Montage, CAQ-System im Labor, Dauerlauf-Prüfstände bis 5.000 h ([19][52] im Lagebild)
Keine OEE- oder Echtzeit-Dashboards, keine ML-/Prognose-Anwendungen (gesucht: KI/ML in Spritzguss, Bildverarbeitung, Prüfstandsdaten) (Abschnitt 17 im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Employer-Branding-Video „Automatisierungstechniker bei faigle in Hard“; einzelne Rolle „Digitalisierung und Informationssysteme“ in der Zerspanungsgesellschaft ([45][41] im Lagebild)
Stelle „Manufacturing Process Expert“ (~05/2026): Stammdatenkonzepte, Datenmigrationen, „Schnittstellen zwischen Modulen und Systemen“ [Quelle]
Kleine zentrale IT unter dem CFO; kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team, kein Steuerungsstandard und kein Industrie-4.0-Programm belegt ([39] im Lagebild)
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Flatz fertigt in Lauterach in mehreren Werken Wellpappe, Faserguss und Partikelschaum-Formteile (EPS/EPP) auf eigenen Anlagen und betreibt vier vollautomatische Hochregallager; verkauft werden passive Verpackungen, Bauteile und Dämmstoffe ohne Steuerungen.
Flatz produziert an einem Standort mit jungem, laut Unternehmen vollautomatischem Maschinenpark und vier automatisierten Hochregallagern; Produktionsplanung (Leitstand), Lieferung und Management-Cockpit laufen im Individual-ERP BPS, das mit der Lagerbewirtschaftung vernetzt ist. Ein eigenständiges MES, eine zentrale Maschinendatenerfassung oder Echtzeit-Kennzahlen der Produktion sind öffentlich nicht belegt; eine Echtzeit-Störungsvisualisierung ist nur für die Lagertechnik beschrieben.
Konnektivität 2
Logistik: „modernster EDV-Vernetzung von der Produktion bis zur Lagerbewirtschaftung“, „Vollautomatisierte Ein- und Auslagerung“, Palettenfördertechnik mit „zwei vollautomatische[n] Paletten-Wickler[n] und 4 Etikettierer[n]“ [Quelle]
Zentral-Hochregallager (ca. 2018) durch Generalunternehmer BSS „inkl. Steuerungssoftware“ – Lagersteuerung als eigenes, an die Produktion gekoppeltes System ([54])
„Sämtliche Produktionsanlagen arbeiten vollautomatisch und sind mit neuesten Technologien ausgerüstet“; Maschinenpark im Schnitt 4,5 Jahre alt [Quelle]
MES & Integration 2
Individual-ERP BPS (CMC) mit „Workflows für Produktion und Lieferung“ und „Online Produktionsplanung (Leitstand)“; „Unsere vollintegrierte Lösung stellt die gesamte Wertschöpfungskette perfekt dar“ [Quelle]
Maschinenführer:in arbeitet Produktionsaufträge „lt. Produktionsplan“ ab; Kunststofftechniker:in mit „Dokumentation Produktionsergebnisse“ – Feinplanung im ERP, automatische Betriebs-/Maschinendatenerfassung nicht beschrieben ([18][20])
Kein separates MES gefunden (MPDV, Opcenter, cronetwork, zenon gesucht 2026-10-14; Websuche 2026-10-20 ohne Treffer) (Lagebild Abschnitt 4)
Datennutzung 2
„integriertes Management-Cockpit“ im ERP BPS; Power BI „idealerweise“ in der Controlling-Anzeige 2026 ([22][13])
Hochregallager: „Störungen binnen Sekunden visualisiert, lokalisiert und schnellstens behoben“ – Echtzeit-Visualisierung nur für die Lagertechnik belegt [Quelle]
Instandhaltung: „präventive Wartung mit digitaler Unterstützung“; OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder KI in der Produktion nicht gefunden ([17], Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Prokuristen mit „Leitung Produktionstechnik“ (seit 2019) und „Leitung Technik & Innovation“ (seit 2018) – Technikverantwortung auf Leitungsebene am einzigen Standort ([9][10])
LinkedIn-Hiring-Post „Steuerungs- und Automatisierungstechniker:in“; Instandhaltung Elektrik mit „Inbetriebnahme Neuanlagen, Modernisierungsprojekte“; Lehrberufe Mechatronik und Elektrotechnik ([43][16][11])
Kein Industrie-4.0-Programm, kein Steuerungsstandard und keine gemeinsame OT/IT-Steuerung öffentlich; IT als kleine Abteilung „IT-Technik“ (Lagebild Abschnitte 3, 14)
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Produktions-OT: Graf Elektronik betreibt in Dornbirn eine Elektronikfertigung mit zehn SMT-Linien, THT-Linien, Inline-Inspektion, Reinraum und automatisierten Lagersystemen; Produkt-OT wird nicht gewertet, weil die Gruppe keine Eigenprodukte vertreibt (Steuerungselektronik entsteht als Auftragsentwicklung und -fertigung für Kunden) und die Gebäudeautomation von EGD eine Installations- und Integrationsleistung ist.
Graf Elektronik fertigt in Dornbirn auf vernetzten SMT-Linien mit Closed-Loop-Inspektion, RFID-gesteuerten Lötprofilen, Laser-Traceability und einem eigenen Fertigungsplanungssystem; Messdaten werden erfasst und ausgewertet. Eine linienübergreifende Datenarchitektur, ein benanntes MES oder Echtzeit-Dashboards sind öffentlich nicht belegt, daher ergibt sich acatech-Stufe 2 (Konnektivität) mit Tendenz zu 3.
Konnektivität 2
„Die Verarbeitung erfolgt an vernetzten SMD-Bestückungslinien“; Inline-Lasermarking, Lötprofil-Monitoring [Quelle]
Koh Young: „Durch ein Closed-loop zum Drucker und mit Hilfe der Datenvernetzung von SPI und zwei AOI-Inseln“ – herstellerspezifische Kopplung an der Linie [Quelle]
Neue THT-Linie (06/2025) mit „RFID-gesteuerten Lötprofilen“ (RFID-Tags am Lötrahmen) ([49] im Lagebild)
„an unsere spezifischen Bedürfnisse adaptiertes ERP-System“ von der Materialwirtschaft über die Produktionsplanung bis zum Versand; MES-Produkt nicht genannt ([13] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 4)
Fertigung an einem Standort (Dornbirn); Referenzen von MES-Anbietern (iTAC, Cogiscan, MPDV u. a.) nicht gefunden (Lagebild Abschnitt 2; Websuche 2026-10-20)
Datennutzung 2
„Wir kümmern uns um Messdatenerfassung, -Speicherung, -Auswertung/reporting sowie Wartung“ [Quelle]
Closed Loop SPI→Drucker: „Der Pastendruck konnte optimiert und damit die Qualität gesteigert werden“; „Synergieeffekte für die Prozessregelung“ [Quelle]
Keine BI-Plattform, keine OEE-Dashboards, keine KI-/ML-Anwendungen und keine Datenrollen öffentlich belegt (Lagebild Abschnitt 17)
Headhunter-Inserat „Projektmanager*in Elektronikfertigung“ (Fertigungsüberwachung/-optimierung, KVP), Zuordnung zu Graf nur mittel sicher ([62] im Lagebild)
IT als kleiner Shared Service der Holding; keine IT-, Digital-, Automatisierungs- oder Datenstellen ausgeschrieben; kein Industrie-4.0-Programm erkennbar ([11][12][28][42] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 10)
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: HEAD fertigt Ski in Kennelbach und Budweis sowie Bindungen und Kunststoffteile in Schwechat (über 50 Spritzgießmaschinen, CNC-Werkzeugbau, selbst gebaute Montageautomaten mit SPS) und betreibt ein automatisches Zentrallager; Produkt-OT nur über die Wassersport-Sparte der Gruppe (Mares-/Aqualung-Tauchcomputer mit Embedded-Firmware, Bluetooth-App und Logbuch-Plattform), während Ski und Rackets ohne Steuerungstechnik verkauft werden.
HEAD betreibt an den Standorten in Österreich klassische Serienfertigung mit Spritzguss, CNC-Werkzeugbau, selbst gebauten SPS-gesteuerten Montageautomaten und einem automatisierten Zentrallager; die Produktion wird über SAP PP geplant, ein MES und eine zentrale Maschinendatenerfassung sind aber nicht öffentlich belegt. Vernetzte Produkte gibt es nur in der Wassersport-Sparte (Mares-Tauchcomputer mit App, zentraler Logbuch- und Datenplattform), das Kerngeschäft Ski/Racket ist nicht digitalisiert.
Konnektivität 2
Tyrolia Technology (Schwechat): „Montagevorrichtungen und Montageautomaten mit frei programmierbaren Steuerungen“, >50 Spritzgießmaschinen 60–250 t; CNC „neueste Generation“ mit eigener CNC-Programmierung, durchgängiger Datenfluss CAD → CAM, „mannlose Fertigung“ [Quelle]
Betriebselektriker Schwechat: „Optimierung und Weiterentwicklung von bestehenden SPS Programmen“, „Fehlersuche und Reparatur an Produktionsmaschinen“ [Quelle]
Zentrallager St. Florian: Jungheinrich-Gesamtlösung mit automatischem Behälter-Kleinteilelager (36.000 Stellplätze, 500 Behälter/h) und Fördertechnik [Quelle]
MES & Integration 2
Produktionsplanung in SAP: „Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne“, „ERP-Kenntnisse idealerweise SAP-PP“, Key-User-Tests mit IT; Fachfunktion „Arbeitsvorbereitung & Produktionsdatenmanagement“ in Schwechat und Kennelbach ([10][12] im Lagebild)
IT-Support Kennelbach betreut „Shared-PCs in Lager und Produktion“, ein Hinweis auf Erfassungsterminals am Shopfloor; kein MES-Produkt öffentlich genannt (gesucht: MPDV Hydra, SAP DMC/ME, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam) [Quelle]
Datennutzung n. b.
Keine öffentlichen Belege für die Auswertung von Produktionsdaten (OEE, Dashboards, Predictive Maintenance); sichtbar sind nur Prozessoptimierung („Optimierung der Fertigungsprozesse“, Prozessingenieur Verfahrenstechnik Alpin Ski) und PCF-Analysen auf Produktebene, die nicht beurteilbar sind ([20][46] im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Eigene Automatisierungskompetenz im Werk Schwechat: Konstruktion und Bau von Montageautomaten mit „frei programmierbaren Steuerungen“; Instandhaltung pflegt SPS-Programme („Kenntnisse in der SPS Programmierung von Vorteil“) [Quelle][Quelle]
Einzelne Produktions-/Technikrollen je Standort (Mechatroniker/Betriebselektriker Kennelbach, Prozess- und Projektingenieur Verfahrenstechnik); kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich sichtbar ([13][20] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 3
Mares App (Head Watersports S.p.A.): digitales Logbuch, Bluetooth-Anbindung der Tauchcomputer (Smart, Puck Pro, Quad, Sirius), Firmware-Checks; Apple-Watch-Ultra-Tauchcomputer-App mit In-App-Kauf [Quelle]
SSI sammelt Tauchcomputer-Daten (Temperatur, Position, Tiefe) „zentral von tausenden Tauchcomputern“ und gibt sie anonymisiert an EMODnet weiter; Sync von Mares-Computern ins MySSI-Logbuch [Quelle]
Firmware-Updates der Tauchcomputer laufen per App und Bluetooth (Nutzerbericht Smart Air); Condition Monitoring oder datenbasierte Servicemodelle sind nicht belegt, das Kerngeschäft Ski/Racket hat keine vernetzten Produkte (HEAD Tennis Sensor historisch) [Quelle]
Lebensmittel · Liechtenstein · Produktions-OT – Die Ospelt-Gruppe produziert in eigenen Werken in Bendern, Sargans, Weite, Geroldswil, Apolda und Korbußen Charcuterie, Fertiggerichte, Pizza und Petfood mit Pouch-Abfüll-, Extrusions-, Verpackungs- und Kälteanlagen und verkauft Lebensmittel, keine Produkte mit Steuerungen.
Ospelt betreibt in den Werken Siemens-S7/TIA-Steuerungen mit Profinet, WinCC als Prozessleitsystem für Nebenanlagen in Apolda und ERP-gekoppelte Etikettierer an der Petfood-Linie; die Rückmeldungen laufen über SAP PP-PI, und die OEE-Software METAVIEW nennt die Gruppe als Referenz. Ein MES mit ERP-Integration, eine zentrale Maschinendatenerfassung über alle Werke oder Predictive Maintenance sind öffentlich nicht belegt.
BHKW Apolda: Siemens S7 mit ET200SP; KWK-Anlage und Nebenanlagen werden „zentral über das Prozessleitsystem WinCC“ bedient und visualisiert [Quelle]
Schubert-Pouchlinie Bendern mit VMS-Steuerung; „The labelling devices receive the necessary data from the company's ERP software“ [Quelle]
MES & Integration 2
Kein eigenständiges MES gefunden (gesucht: SAP ME/DMC, CSB, MPDV, Opcenter, zenon); Prozessaufträge und Rückmeldungen laufen über SAP PP-PI, z. B. Produktionsmengen der Extrusion (Lagebild Abschnitt 4; [37][47])
METAVIEW (PROMETA) liegt „zwischen ERP-Ebene und Automatisierung“ und führt „OSPELT Gruppe“ als Kunden; ein Einsatz als BDE an mindestens einem Standort ist damit wahrscheinlich, ERP-Kopplung und Rollout sind nicht belegt [Quelle]
Linienleitsysteme sind lieferantenspezifisch (Schubert VMS, Siemens WinCC); ein Fabrikleitsystem in Apolda ist als Ausbau „für alle Nebenanlagen“ geplant ([38][56])
Datennutzung 2
Instandhaltungsplaner Apolda: SAP PM und Excel, „technische KPIs“; TPM-Organisation und KVP ([9][10])
Kundenreferenz bei der OEE-/TEEP-Software METAVIEW deutet auf OEE-Auswertung hin; Echtzeit-Dashboards und deren Verbreitung sind nicht belegt [Quelle]
Predictive Maintenance, Bildverarbeitung oder ML in Produktion/Qualität gesucht, nicht gefunden; kein BI/Data Warehouse gefunden (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigene Rolle „Mitarbeiter Steuerungstechnik – Food“ (Apolda, 2023 und 08/2026) für SPS-Programmierung; Abteilungen „Technik Petfood“ (Bendern) und „Technik“ (Apolda) je Werk ([37][74]; Lagebild Abschnitt 3)
TPM-Techniker in Apolda; Lehrberufe Automatiker/in EFZ (Sargans), Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik (Apolda) ([6][10][75])
Zentrale IT „Organisation und Informatik“ in Bendern; ein zentrales OT-Team, ein gruppenweiter Steuerungsstandard oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt; Linienintegration erfolgt über Lieferanten (Schubert als GU) ([26][38]; Lagebild Abschnitt 14)
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – Pfanner betreibt eigene Getränkewerke (u. a. Lauterach, Enns, Reinbek, Policoro, Bar) mit aseptischen PET-, Karton- und Dosen-Abfülllinien, Roboter-Palettierung und automatischen Hochregallagern, verkauft aber Getränke und keine Produkte mit Steuerungen.
Die Werke arbeiten mit einer Siemens-zentrierten Automatisierung (S7, WinCC) auf Krones-, Elopak- und Robotertechnik; in Enns sind Anlagen an WinCC und ERP angebunden und die Instandhaltung läuft digital über isproNG.
Konnektivität 2
Anzeige Elektrotechniker Enns (07/2025): SPS-Programmierung zur „Anbindung von Anlagen und Vorbereitung für übergeordnete Systeme (WinCC, ERP)“; Siemens SIMATIC WinCC als übergeordnetes Visualisierungs-/Leitsystem ([55] im Lagebild)
Roboter-Palettierzentrum Enns: Yaskawa NX100 plus „Siemens S7“-SPS für die Peripherie und Touchpanel-HMI; mehrere Abfülllinien per Förderband verkettet [Quelle]
Krones-Linien in Enns (PET-Asept, Contipure, Checkmat zur Füllstands-/Verschlusskontrolle); vollautomatisches HRL Lauterach mit Metasyst-Materialflussrechner [Quelle]
MES & Integration 2
Vertikale Anbindung Linie → WinCC → ERP am Standort Enns („Vorbereitung für übergeordnete Systeme (WinCC, ERP)“) ([55] im Lagebild)
Instandhaltung Enns seit 2014 mit isproNG: „Das Melden von Störungen, das Erfassen und Abbuchen von Instandhaltungsaufträgen“ per Tablet [Quelle]
Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen Metasyst-LVS ↔ oxaion, SPS → WinCC → ERP; ERP-Wechsel auf D365 FSCM läuft, die Schnittstellen müssen neu gebaut werden (Abschnitt 18 im Lagebild)
Datennutzung 2
isproNG: „Planung, Ressourceneinteilung, Auswertungen und Stammdatenpflege werden im ISPRO-Leadsystem abgewickelt“ → Instandhaltungskennzahlen [Quelle]
BI-basiertes Management Reporting wird erst im Controlling aufgebaut; Daten-/KI-Reife im Lagebild 1/5 ([71] und Abschnitt 17 im Lagebild)
OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose nicht belegt; Geschäftsbericht nennt „Digitalisierung“ als Investitionsziel ohne Inhalt [Quelle]
Organisation & Standards 2
OT/Automatisierung organisatorisch in der Technik (GF Engineering/Produktion), nicht in der IT; einzelne Rollen mit SPS-Programmierung und EPLAN (Elektrotechniker Enns) ([55][56] im Lagebild)
Werkstatt Enns: Elektriker-Team mit „bis 30 Störungseinsätze/Schicht“, Herstellersupport bei schwierigen Fällen; Lehre Elektrotechnik mit „Programmierungen“ und „Systemspezialisten“ als Mentoren ([49][59] im Lagebild)
Ein zentrales Automatisierungs-/OT-Team, ein Steuerungsstandard oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt; Digital-Zielbild 2021 ohne OT-Bezug öffentlich ([39] im Lagebild)
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Hoval fertigt Wärmepumpen, Lüftungsgeräte, Wärmetauscher und Fernwärmetechnik in eigenen Werken (Vaduz, Istebné, Hoyerswerda, Jönköping, Langfang) und verkauft vernetzte Produkte mit Steuerungen (TopTronic E, HovalConnect-Gateways, TopTronic Supervisor).
Konnektivität 2
Production-IT verantwortet „MDE- und Etikettiersysteme“ und die „Schnittstellenplattform Lobster_data“; gruppenweiter „Rollout neuer Anlagen und Prüfstände“ ([98])
UVP-Unterlage ePlant Istebné (04/2022): IoT-Netz (kabelgebunden + WLAN) für Maschine↔Linie↔Bediener „nach Industrie-4.0-Standards“, Prüfdaten aus Zwischen-/Endprüfung auf Servern – Planungsstand, Umsetzung nicht öffentlich ([48])
Automatisierungsstellen Istebné mit „Modbus, BACnet, Profinet“ (R&D, SPS/HMI); vollautomatisches HRL + AutoStore über Hörmann HiLIS, seit 08/2025 [Quelle]
MES & Integration 2
SAP PP und SAP QM (Stelle „SAP Consultant QM, PP“); MES-Produkt gesucht, nicht gefunden ([31]; Lagebild Abschnitt 4)
SAP-Entwicklungskoordinator: „Shopfloor-Integrationen“ über SAP Integration Suite; Lobster_data verbindet MDE/Etikettierung/Prüfstände mit SAP ([55][98])
YADOS: MDE- und Etikettensysteme, IT-Spezialist mit „technische[r] Verantwortung für den gesamten IT-Produktions- und Logistikbetrieb in der Hoval Gruppe“ ([73])
Datennutzung 2
UVP Istebné: Erfassung von Produktions-/Lagerdaten, Maschinendiagnose und „präventive Instandhaltung (TPM)“ geplant ([48])
KPI-Steuerung des Beschaffungs-/Produktionsnetzwerks (S&OP, Global Materials Manager), Werkscontrolling auf SAP CO/PP, Qlik-Analysen ([49][31])
Kein produktiver ML-Anwendungsfall in der Fertigung, keine OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance öffentlich belegt (Negativbefund) ([119])
Organisation & Standards 2
„IT Engineer Production & Logistics“ (IT/Digital, Vaduz, 08/2026) als Brücke IT ↔ Produktion ↔ Logistik, organisatorisch in der Konzern-IT ([98])
Einzelne Production-IT- und Automatisierungsrollen in den Werken: „IT production engineer“, „Inžinier automatizácie“ (Istebné), SPS-Programmierer (YADOS) ([99][73])
Gruppenweiter Rollout von Anlagen/Prüfständen mit IT-Begleitung; kein Smart-Factory-Programm mit Governance/KPIs und kein OT-Architekturstandard für Lieferanten öffentlich ([98][101])
Produkt-Digitalisierung 4
HovalConnect: Gateways (LAN, WLAN, Modbus, OPC UA, KNX) → Azure IoT Hub, versionierte REST-API; „OTA-Updates über HovalConnect“ (Modbus auf allen Gateways ab 07/2026) ([45][68])
Hoval SmartServices: Wartungsverträge mit „Fernüberwachung und Ferninspektion über HovalConnect“, Fernwartung zwischen Vor-Ort-Terminen, digitaler Servicebericht ([116])
HovalSupervisor cloud (Leitsystem für Anlagenparks mit Reports, Fernoptimierung, Störmeldungen); wetterprognosebasierte prädiktive Regelung seit 2019; Hoval Integrate mit offenen Schnittstellen ([58][25][54])
Handel · Vorarlberg · Produktions-OT – Der Sanitär- und Heizungsgroßhändler betreibt mit dem automatisierten AutoStore-Kleinteilelager im Logistikzentrum Hohenems und der kleinen SST-Fertigung für Solarkollektoren eigene Anlagen, verkauft aber keine erkennbar vernetzten Eigenprodukte mit Steuerungen.
Die eigenen Anlagen beschränken sich im Wesentlichen auf das AutoStore-Kleinteilelager im Logistikzentrum Hohenems, die Gebäudetechnik und eine kleine Solarkollektorfertigung; die Lagerroboter-Daten fließen über eine SQL-Server-Zwischenschicht in das unternehmensweite Qlik-Reporting. Ein MES, eine Maschinendatenerfassung über weitere Anlagen oder prognostische Auswertungen sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
AutoStore-Kleinteilelager seit 2022/2023: „13 Roboter, 11.700 Behälter, 26.000 Artikel“ auf 350 m², Kommissionierleistung „vervierfacht“ ([19][20])
Daten aus dem „Roboterlager (AutoStore)“ und dem Flottenmanagement werden über eine SQL-Server-Datenbank zentral für Qlik bereitgestellt – einzelnes automatisiertes System angebunden, keine Hinweise auf OPC UA, Edge-Gateways oder Historian ([16])
Gebäudetechnik 2021 mit „erneuerter Steuerungstechnik“, 17 Wärmepumpen und PV-Anlagen; Vernetzung bzw. Datenerfassung nicht beschrieben; SST-Fertigung (ca. 6 MA) ohne Hinweis auf Maschinenvernetzung ([12][46][43])
MES & Integration 2
Anbindung AutoStore-Controller/Port-Software an ERP (Microsoft Dynamics 365 Business Central) bzw. Lagerverwaltung naheliegend, Integrator und LVS aber nicht öffentlich (gesucht: Element Logic, Swisslog, Kardex u. a.) ([16][19]; Lagebild Abschnitt 6)
Kein MES bzw. keine BDE für die SST-Solarkollektorfertigung gefunden; „Zentrale Datenquelle ist Microsoft Dynamics 365 Business Central“ ([16][43])
Datennutzung 2
Qlik Sense mit „11 Streams, 45 Analysen/Berichte“ für ca. 60 Nutzer, u. a. Lager; Quellen „Business Central, Flottenmanagement und Roboterlager (AutoStore)“ ([16])
Keine OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder produktive ML-Anwendungen gefunden (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Geschäftsleitungsfunktion „Leitung Service, Produktion und Infrastruktur“ bündelt Betrieb und Anlagen; IT liegt getrennt bei „Leitung Finanz und IT“ ([22][27])
Vortrag „Leistungssteigerung um 30 % durch Integration eines AutoStore-Kleinteilelagers“ (Logistik-Forum Bodensee 2023) und Gastgeber „Powerday Automatisierung“ 2024 – Automatisierung als Thema, aber kein Automatisierungsteam, Steuerungsstandard oder Industrie-4.0-Programm öffentlich ([48])
Gesundheit · Liechtenstein · Produktions-OT – Das Landesspital betreibt keine Fertigung, aber an seinem einzigen Standort Vaduz Betriebs-OT (Gebäude- und OP-Technik, vernetzte bildgebende Medizintechnik, AEMP-Aufbereitungsanlagen) und verkauft keine Produkte mit Steuerungen [2][9][18][21][34].
Das kleine Akutspital betreibt am Altbau in Vaduz Gebäude-, OP- und AEMP-Technik sowie bildgebende Modalitäten, die an das PACS angebunden sind; zur Gebäudeleittechnik und zur Nutzung von Anlagendaten gibt es keine öffentlichen Belege. Die Spitaltechnik ist eine eigene Abteilung neben der Informatik, und Raumautomation ist vor allem ein Planungsthema des frühestens 2031 fertiggestellten Neubaus.
Konnektivität 2
Medizintechnik: CT (Ersatz 2020) und MRI als „vernetzte Modalitäten → PACS“ (synedra, DICOM); Dokumentschnittstelle KIS → Archiv mit DICOM-Referenzen ([9][21]; Lagebild Abschnitt 6 und 18)
Gebäudetechnik: „mehrere technische Systeme an Kapazitäts-/Altersgrenzen“ (Bauzustandsanalyse 10/2026); Gebäudeleittechnik, Protokolle oder zentrale Erfassung von Anlagendaten öffentlich nicht genannt [Quelle]
Raumautomation und OP-Lüftung nur als Planungsthema des Neubaus (Gutachten empfahl Vereinfachung der Raumautomation), Fertigstellung frühestens 2031 [Quelle]
MES & Integration n. b.
Kein Fertigungsbetrieb; Lagebild: „MES / Produktion – nicht relevant (Spital); Äquivalent AEMP-Sterilgut (Tracking-Software nicht genannt)“ ([18]; Lagebild Abschnitt 4)
Datennutzung n. b.
Keine Auswertung von Anlagen-/Gerätedaten öffentlich; Kennzahlen nur aus KIS-/Finanz-Umsystemen, „kein eigenständiges BI“; IoT nur als Masterarbeits-Empfehlung für den Neubau ([14][68][69][76]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigene Abteilung „Spitaltechnik & Infrastruktur“ mit Leitung sowie „Technischer Dienst“ (Validierungspläne AEMP), organisatorisch getrennt von der Abteilung „Informatik (IT)“, beide im Bereich „Direktion & Services“ ([2][18][68][69])
Kein Medizintechnik-/OT-IT-Koordinationsteam, kein Steuerungsstandard und kein Smart-Hospital-Programm öffentlich; Neubau-Federführung bei der Stabsstelle für staatliche Liegenschaften, LLS nur beratend ([50][66]; Lagebild Abschnitt 2)
Campus-Neubau 2015: „teilautomatisiertes, an die IT-Systeme angebundenes Lagersystem“; Prüffeld zur Qualitätsprüfung während der Fertigung ([87])
Lagerautomatisierungsprojekt am Standort Treietstraße: ERP steuert automatische Lagersysteme über Schnittstellen zu Anbietersystemen (Technik unbenannt) ([58])
Werkskalibrierung mit „fully automated test procedures“; Kalibriersoftware in C#/.NET mit SQL-Datenbanken ([88][39])
MES & Integration 2
MES-Referenzen (MPDV Hydra, SAP DMC, Siemens Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, iTAC, zenon) gezielt gesucht – „nicht gefunden“; keine MES-/Shopfloor-IT-Rolle unter 61 offenen Stellen ([82][91])
ERP D365 F&SCM deckt laut ERP-Business Services „Beschaffung, Produktion, Planung“ ab; Fertigungssteuerung vermutlich über D365 Production Control plus eigene Prüfstands-/Kalibriersoftware (Hypothese) ([45][58])
Eigenes Team „Production Transition Services“ (Schnittstelle Entwicklung–Serienfertigung, ERP-Servicemanagement) und Team Lead Production Planning ([17][55])
Datennutzung n. b.
Keine Hinweise auf Produktionskennzahlen, OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung; Power BI nur für Technical-Support- und Lern-KPIs belegt ([39][60][117])
Datenanalytik und ML sind produktseitig belegt (SFRA-Messdatenvalidierung, CORTEX Grid), nicht für die eigene Produktion ([110][101])
Organisation & Standards 2
Prozessorganisation mit „Subprocess Manager Supply Products“ (Operations/Elektronikfertigung) und Team „Production Transition Services“ ([39][17])
Partner im FFG-Qualifizierungsnetz „Smart Factories – Digitalisierung in der Produktion“ (2021–2023, Industrie-4.0-Maturity-Index) ([65])
Product Safety Engineer mit ISO 13849/CE; zentrales OT-/Automatisierungsteam oder Smart-Factory-Programm für die eigene Fertigung nicht belegt ([39][82])
Produkt-Digitalisierung 3
Permanente TE-Monitoringsysteme MONCABLO, MONGEMO, PARADIMO 100 („Smart Edge Computing Device“) mit Web-Zugriff, E-Mail-Alarmen und SCADA-Anbindung; MONTESTO 200 mit Remote-Zugriff ([113])
Cloud-Plattform CORTEX Grid für Prüfdaten, Assessments und Reporting mit Common Data Model; PTM DataSync (Azure) und Cloud Link für den Upload von Messdaten ([85][99][101][112])
ML-gestützte SFRA-Messdatenvalidierung als Preview-Webservice; Threat-Intelligence-Service OTI und Managed OT-SOC über Partner für StationGuard ([110][93][100])
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – RATTPACK druckt und verarbeitet Verpackungen in sieben bis acht eigenen Werken in AT und DE (Offset, Tief-, Flexo- und Digitaldruck, Stanzen, Kleben, Beutelfertigung) und verkauft Verpackungen ohne Steuerungen oder Embedded Software, daher nur Produktions-OT.
Die laufende ERP-Ablösung und die Bündelung der Vorarlberger Werke in Wolfurt bis 2027 sind die naheliegenden Anlässe für eine Shopfloor-Integration.
Konnektivität 2
Digitaldruck im Werk Wien: Océ „VarioPrint 6000 TITAN“ und 2× „VarioPrint 6320 Ultra+“ (2017). Digitaldruckmaschinen erhalten Druckaufträge zwangsläufig über das Netz; ein Workflow-System (PRISMA) ist nicht belegt ([70][26])
Eigene Druckformherstellung (Offsetplatten, Gravurzylinder, Flexo-Sleeves) aus der Zentralrepro DRS mit ESKO WebCenter/PMS: Datenfluss von der Druckvorstufe zur Formherstellung ([17][46])
Highspeed-Center Dornbirn (2013): „KBA Rapida 106, Bobst die-cutter, Expertfold 110 … Cartonpack GT“ und Palettierroboter, „hochautomatisiert“. Zu OPC UA, Maschinenanbindung oder zentraler Erfassung von Maschinendaten gibt es keine Aussagen [Quelle]
MES & Integration n. b.
MES/BDE/MDE (MPDV Hydra, Opcenter, cronetwork, Forcam, GFOS, Proxia) und Print-MIS (Kiwiplan, Optimus, PrintVis, CERM) gesucht, nicht gefunden. Hypothese: Fertigungssteuerung im AX-2012-Branchenmodul „Lean Projects“ ([53][16])
Gruppenweites ERP Dynamics AX 2012 wird abgelöst (neue ERP-Einführung mit „Architektur, Integration, Datenmigration“), Shopfloor-Anbindung nicht öffentlich; Standort Buch investiert in die „Digitalisierung der Prozesse“ ([9][48])
Datennutzung n. b.
Keine BI-Plattform, kein OEE-Dashboard, keine Predictive Maintenance belegt; Reporting belegt nur im Finanzbereich („Management Reporter“) ([15][53][76])
Head of Quality Management mit „QM-Kennzahlen-Reporting“; Systeme (CAQ) nicht genannt. Kamerabasierte Prüfung „QualiBraille / QualiCheck“ ohne Angaben zur Datenauswertung ([10][54][6])
Organisation & Standards 2
Stellen „Industrieelektriker/Mechatroniker/Automatisierungstechniker“ in der Instandhaltung (Wolfurt, Klaus); SPS-Hersteller nicht genannt ([22])
„Jedes Werk hat seine hohe Spezialisierung“; zentrale IT in Wolfurt ohne erkennbares OT-/Automatisierungsteam oder Smart-Factory-Programm. Die Werke in Vorarlberg werden bis Ende 2027 in Wolfurt gebündelt ([26][9][61])
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – Rupp stellt in eigenen Werken (Hörbranz, Lindenberg, Charmoille, Cremona, Boherbue, Siero, Tianjin) Schmelz- und Naturkäse mit Portionier- und Verpackungslinien, Kälte-, Druckluft- und Dampfanlagen sowie Hochregallagern her und verkauft Lebensmittel, keine Produkte mit Steuerungen.
Rupp baut am Stammwerk Hörbranz unter einer neuen Teamleitung Standards für Elektrotechnik und Automatisierung (SPS, Siemens TIA Portal, industrielle Netzwerke) auf, steuert die Instandhaltung mit isproNG und konsolidiert seit 10/2025 auf ein gruppenweites Infor-ERP. Ein MES, eine zentrale Maschinendatenerfassung oder Echtzeit-Dashboards der Produktion sind öffentlich nicht belegt; Anlagendatenanalyse und Predictive Maintenance kommen bisher nur als Aufgaben in Stellenanzeigen vor.
Konnektivität 2
Teamleitung Elektrotechnik & Automatisierung entwickelt Standards für „SPS, Sensorik, Antriebstechnik, Hardware und industrielle Netzwerke“; „Erfahrung mit Siemens TIA Portal, CE-konformen Anlagen, industriellen Netzwerken oder ISPRO“ von Vorteil [Quelle]
Betriebselektriker-Stellen (Tag/Nacht, Hörbranz): „SPS-Kenntnisse sind von Vorteil“; Linien u. a. von IMA Corazza seit rund 50 Jahren ([8][28][49])
Zentrale Maschinendatenerfassung, OPC UA, Edge-Gateways oder Historian öffentlich nicht belegt; gezielte Suche nach MES-/Automatisierungsreferenzen (Siemens, MES-Anbieter) ohne Treffer (2026-10-14 und 2026-10-20) (Lagebild Abschnitte 4, 6)
MES & Integration n. b.
Kein MES gefunden; gesucht wurden MPDV, Siemens Opcenter, CSB, cronetwork, Proxia und GFOS (2026-10-14), zudem eine Websuche am 2026-10-20 (Lagebild Abschnitt 4)
ERP Infor CloudSuite Food & Beverage (Go-Live 10/2025) mit internationalem Werks-Rollout; „Mitarbeiter Produktionsabrechnung“ als eigene Stelle – wie Produktionsdaten ins ERP kommen, ist nicht beschrieben ([13][36][8b][34])
Instandhaltung mit isproNG inkl. „mobilen Lösungen“ im Werk Hörbranz (CMMS, kein MES) [Quelle]
Datennutzung 2
Haustechniker: „Du analysierst Anlagendaten, entwickelst Verbesserungen“ und führt „Predictive-Maintenance-Maßnahmen“ durch (Kälte, Kompressoren, Kesselhaus) – Aufgabe, kein produktives System belegt [Quelle]
Produktions-KPIs in der Stelle Segmentleitung Schmelzkäseproduktion (Lindenberg); TPM-Programm seit 2005 ([8][47])
isproNG soll „Kosten- und Leistungstransparenz“ in der Instandhaltung schaffen; OEE-/Echtzeit-Dashboards in der Produktion nicht belegt ([25])
Organisation & Standards 2
Eigene Teamleitung Elektrotechnik & Automatisierung in Hörbranz: „Du schaffst klare Strukturen, Prioritäten und technische Standards“, arbeitet „eng mit Produktion, Instandhaltung, Projektmanagement, IT“ zusammen [Quelle]
Automatisierungsstandards werden am Stammwerk aufgebaut; ob sie gruppenweit gelten (Lindenberg, Charmoille, Cremona, Boherbue …), ist nicht belegt. Elektroniker Betriebstechnik in Lindenberg werden werksweise gesucht ([8][8c])
Technischer Projektleiter für die Modernisierung von Produktions- und Verpackungslinien („CAD- und IT-Kenntnisse“); kein Industrie-4.0-Programm öffentlich ([34])
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – SOLA fertigt in drei Götzner Werken Wasserwaagen und Libellen auf Sondermaschinen und betreibt mit SOLA Kunststoffe über 40 computergesteuerte Spritzgussmaschinen (dazu Montage in Pécs); verkauft werden außerdem Bluetooth-Messgeräte mit Embedded-Elektronik samt App und PC-Software [2][11][19][20][23].
SOLA betreibt in Götzis eine automatisierte Spritzgussfertigung mit über 40 computergesteuerten Maschinen und dem MPDV-BDE-System hydra; eine durchgängige Maschinenvernetzung, eine dokumentierte MES-ERP-Integration oder Echtzeit-Auswertungen sind öffentlich nicht belegt, was etwa der acatech-Stufe Konnektivität entspricht. Produktseitig sind Messgeräte per Bluetooth mit App und PC-Software verbunden, arbeiten aber lokal ohne Cloud-Plattform oder Remote-Monitoring.
„Unsere vollautomatisierte Kunststoff-Produktion …“ und „IT-Systeme auf Basis von hydra BDE“ – Erfassung von Maschinen-/Betriebsdaten im Spritzguss naheliegend, aber Protokolle (OPC UA/EUROMAP) oder Anbindung der Sondermaschinen in Werk 1/2 nicht belegt [Quelle]
Steuerungstechnik/OT-Netz: „gesucht, nicht gefunden“; Montage in Pécs manuell (Entgraten, Feilen, Handmontage) (Lagebild Abschnitt 6, [23])
MES & Integration 2
„IT-Systeme auf Basis von hydra BDE sorgen für optimale Fertigungsprozesse“ (MPDV, SOLA Kunststoffe, Werk 3) [Quelle]
ERP Microsoft Business Central mit intern entwickelten Punkt-zu-Punkt-„Schnittstellen“; Anbindung hydra BDE ↔ ERP „nicht dokumentiert“, Einsatz in Werk 1/2 offen (Lagebild Abschnitte 4 und 18, [10][46])
Datennutzung 2
BDE-System hydra in der Kunststofffertigung „für optimale Fertigungsprozesse“ – liefert typischerweise Kennzahlen; OEE-/Echtzeit-Dashboards nicht belegt [Quelle]
„Datenanalysen und Reports“ als Teilaufgabe der ERP-Rolle; keine Data-/KI-Rollen, keine Datenplattform; Daten-/KI-Reife 1/5 (Lagebild Abschnitt 17, [10])
Organisation & Standards 2
Head of Production in der Geschäftsleitung; „Head of Engineering“ und „Head of Engineering Projects“; Lehrberufe Mechatronik und Prozesstechnik, Instandhalter-Inserat (Lagebild Abschnitte 3 und 17, [3][15][33][48])
Suche „COO / Betriebsleiter:in“ (07/2026) mit „Gesamtverantwortung Produktion & Wertschöpfung, Prozesse, Investitions-/Infrastrukturprojekte“ – kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team oder Industrie-4.0-Programm belegt (Lagebild Abschnitt 3, [14])
Produkt-Digitalisierung 2
Bluetooth-LE-Messgeräte (RED digital, GO! SMART, CITO, METEC, METRON 60 BTI) und „ferngesteuerte Laserbasis RCB“ mit SOLA Measures App (Messwerte speichern, Fernsteuerung) (Lagebild Abschnitt 6, [19][20][26][42])
SOLA Data Connector überträgt Messwerte per BLE an „ERP/CAQ/Excel“ (Lizenzmodell); „Keine Cloud-Plattform, kein Remote Monitoring“ – Geräte arbeiten lokal Gerät ↔ App/PC [Quelle]
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Die Rheintaler Werke fertigen Doppelstocktriebzüge: Wagenkastenbau mit automatisierten Aluminium-Schweissanlagen in Altenrhein, Endmontage, Schaltschrankbau, Lackiererei und Inbetriebsetzung in St. Margrethen. Die verkauften Schienenfahrzeuge haben SPS-basierte Fahrzeugsteuerungen, Fahrzeugnetzwerke, Vehicle-to-Ground-Kommunikation und die Ferndiagnose RDS [13][35][36][38].
Die Rheintaler Werke kombinieren automatisierten Aluminium-Wagenkastenbau mit Schweissrobotern und manuell geprägter Endmontage; Tätigkeiten und Material werden über die Eigenentwicklungen TEC und Ticket Tool, mobile Scanner und das ERP Infor COM erfasst, eine zentrale Maschinendatenerfassung, ein Standard-MES oder Echtzeit-Produktionsdashboards sind öffentlich nicht belegt. Deutlich weiter ist die Produktseite: Die Fahrzeuge liefern über die Ferndiagnose RDS Betriebs- und Diagnosedaten in eine Flottendatenbank, Condition-Based Maintenance und digitale Zwillinge werden aufgebaut.
Konnektivität 2
Altenrhein: Halle mit „automatisierten Schweissanlagen“ für Aluminium-Wagenkästen und Schweissrobotern; Hersteller und Vernetzung für Altenrhein nicht publiziert. Eine Eigenbau-Schweisszelle mit Fanuc, Cloos und Profinet ist nur für Bussnang belegt (2017) [Quelle]
Altenrhein: mobile Datenerfassung per Handscanner (L-mobile warehouse) im Pufferlager und „Logistik-Monitore in der Zugmontage“ mit Rückmeldung an Infor COM [Quelle]
OPC UA, zentrale Maschinendatenerfassung, Edge-Gateways oder Historian gesucht, nicht belegt. Für St. Margrethen sind keine Details zur Automatisierung von Lackiererei oder Montage publiziert (Websuche 2026-10-20) [Quelle]
MES & Integration 2
Eigenentwicklung „TEC“ (AP soft) zur zentralen Tätigkeitserfassung an den Fahrzeugen, „in allen Betrieben in der Schweiz, Polen und Belorussland eingesetzt“; dazu ein „Ticket Tool – Materialfluss/Fehlerprotokollierung“. Korrektur zum Lagebild: Das dort als Stadler-MES genannte „AMS+“ betrifft laut AP soft die Vaillant Group, nicht Stadler [Quelle]
Produktionssteuerung der Division Schweiz noch im ERP: „Pflege der Stammdaten im ERP-System InforCom“, Fertigungsaufträge, E-BOM → M-BOM; S/4HANA PP/PEO wird ausgerollt (bei Signalling bereits produktiv) ([62]; [63]; [6])
Werkerführung und Schraubdokumentation „CSP PG“ für über 18.000 Arbeitsschritte in der Drehgestellmontage und -revision. Der Standort ist nicht genannt, Bezug zum Rheintal offen. Ein Standard-MES (MPDV, Opcenter, SAP DMC) wurde gesucht und nicht gefunden [Quelle]
Datennutzung 2
Produktionsplanung (Bussnang, Division Schweiz) arbeitet mit „Excel, Power BI, VBA“; konzernweites BI auf Power BI/SQL ([26])
Logistik-Monitore in der Zugmontage (Altenrhein); OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognosen in der eigenen Fertigung nicht belegt. Data Science und Condition Monitoring betreffen die Fahrzeugflotten, nicht die Werke [Quelle]
Organisation & Standards 2
Einzelne Automatisierungsrollen: „Berufsbildner:in Automation“ (St. Margrethen) und „Inbetriebsetzungstechniker:in / Automatiker:in“ (Bussnang oder Altenrhein). Die Eigenbau-Schweisszelle in Bussnang zeigt eigene Kompetenz im Anlagenbau ([26]; [33]; [37])
Eigene Einheit „Digitale Produktentwicklung“ in St. Margrethen (Digitalisierungsportfolio, Business Cases); laut CIO ist die Harmonisierung von PLM und ERP ein Kernprojekt. Ein zentrales OT-Team, ein Steuerungsstandard für Werke oder ein Industrie-4.0-Programm sind nicht belegt ([29]; [23])
Produkt-Digitalisierung 3
RDS – Rail Data Service: Diagnose-, Prozess- und Betriebsdaten laufen über die Rail Communication Unit (Syslogic) in eine Flottendatenbank, rund 600 Fahrzeuge sind ausgerüstet. Nach der Garantie auch „als Managed Service“; Kundenportal customers.rds.stadlerrail.com [Quelle]
Digitaler Zwilling der DB-FLIRT-Flotte (ab 2021, Status offen); KI-Unterstützung PULSE in der Leitstelle; Condition-Based Maintenance aus Fahrzeugdaten erst „im Aufbau“ (Stelle Applied Data Scientist). Zustandsüberwachung als skalierter Dienst und OTA-Updates sind nicht belegt [Quelle]
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – SwissOptic fertigt in Heerbrugg (9'000 m², Schleifen, CNC-Polieren, Beschichtung, Reinraum-Montage, Wafer-Bearbeitung) und Wuhan kundenspezifische optische Komponenten und Baugruppen als OEM-Zulieferer, ohne eigene Steuerungen oder Software in den verkauften Produkten.
SwissOptic fertigt Präzisionsoptik in Heerbrugg mit CNC-Schleif- und Poliermaschinen, rechnergestützten Korrekturverfahren und umfangreicher Interferometrie; die Fertigung wird ohne erkennbares MES über SAP (PP, QM, WM) und ein CAQ-System gesteuert und über SAP BW ausgewertet. Shopfloor-Management und Lean-Ansätze sind belegt, eine vernetzte Maschinendatenerfassung, Echtzeit-Dashboards oder ein Industrie-4.0-Programm dagegen nicht.
Konnektivität 2
CNC-Maschinen werden vor Ort gerüstet und programmiert: „CNC-Schleifmaschinen rüsten/programmieren“, „OptoTech CNC-Poliermaschinen“ ([16][18])
Asphären: „computer-controlled polishing processes“ mit „proprietary correction methods“ und Vollflächenmessung („We measure the entire surface“, Zygo Verifire/NewView). Die Korrektur setzt Messdaten an der Maschine voraus, eine Vernetzung ist aber nicht beschrieben [Quelle]
Kein Hinweis auf OPC UA, Feldbus, Historian, Edge-Gateways oder Maschinendatenerfassung (gesucht: OPC UA, MES, Industrie 4.0; Lagebild „OT-Netz / Leitsysteme … gesucht, nicht gefunden“) (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
Kein MES-Produkt genannt („MES / Produktion … MES-Produkt nicht genannt“); die Produktion wird in SAP gesteuert: „kapazitätsorientierte Produktionsplanung (PP), QM“, Kommissionierung von Fertigungsaufträgen in SAP ([9][10][26]; Lagebild Abschnitt 4)
Qualitätsdaten laufen über ein separates „CAQ-System“ neben SAP, mit „Prüfplanung/Dynamisierung“ ([13][44])
Migration von SAP ECC auf S/4HANA läuft („Support SAP Migration S4 Hana“); ein Shopfloor-System mit eigener ERP-Integration ist nicht belegt, auch nicht konzernweit bei Jenoptik (gesucht: Jenoptik MES, SAP Digital Manufacturing) ([9][25]; Websuche 2026-10-20)
Datennutzung 2
SAP BW seit 2009 als Reporting „für Controlling, HR, PPS, QM und Vertrieb“ ([26])
Shopfloor-Management mit „OPS-Shopfloor“, „Q-Shopfloor“ und Shopfloor-Meetings; Lean-Konzept mit „Digitalisierung am Arbeitsplatz“ in den neuen Reinraumzellen ([9][10][44][47])
Keine OEE-/Echtzeit-Dashboards, kein Predictive Maintenance und keine produktiven ML-Anwendungen belegt („keine produktiven ML-/KI-Anwendungen“) (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Einzelne technische Rollen nahe an der Fertigung: Messtechnologie-Entwickler mit „2nd-Level-Support Fertigungsmesstechnik“ und Automatisierung von Auswerteroutinen (Python/MATLAB/LabVIEW/C++); Mechanical Design Expert konstruiert Vorrichtungen und Produktionsanlagen ([11][12][49])
Geschäftsleitung mit Director Operations und „Director Quality, EHS & Operational Excellence“; laut Bewertungen 2026 eine „Phase der Prozessverbesserung und Standardisierung“ ([14][35][32])
„Industrie 4.0“ als Thema in der Firmenpräsentation 2021, Fremdbeschreibung „Fokus auf Smart Manufacturing“ (Delegationsreise 12/2024); kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team, kein Steuerungsstandard und kein Programm mit Roadmap belegt ([53][57])
Bau · Vorarlberg · Produktions-OT – Produktions-OT: Tomaselli Gabriel betreibt einen Baumaschinenpark mit 3D-Maschinensteuerung, Bauhof sowie mobile Brech- und Siebanlagen für Recyclingbaustoffe; Produkte mit Steuerungen oder Embedded Software verkauft das Bauunternehmen nicht.
Tomaselli Gabriel Bau setzt GPS-gestützte 3D-Maschinensteuerung mit Online-Modellübergabe ein und hat als erster Entwicklungspartner von Sodex einen Laserscan-Bagger erprobt, dessen Messdaten automatisch zu Dokumentation und Abrechnung verarbeitet werden. Die Vernetzung beschränkt sich auf herstellerspezifische Einzellösungen ohne zentrale Maschinendatenerfassung oder MES, was acatech-Stufe 2 (Konnektivität) ergibt.
Konnektivität 2
3D-Maschinensteuerung an Erdbaugeräten, BIM-Modell wird „online in Erdbaugeräte eingespielt“; Bagger seit rund zehn Jahren mit GPS ausgestattet, Leica-GPS auf neuen Liebherr-Baggern (I) [Quelle]
Sodex SDX-4DVision als erster Entwicklungspartner: Kamera, Laserscanner und Recheneinheit am 29-t-Bagger, „38 Mio. Messpunkte/min“, Daten über die Sodex-Cloud abrufbar – herstellerspezifische Einzellösung [Quelle]
OPC UA, Edge-Gateways, Historian oder eine zentrale Maschinendatenerfassung für den gesamten Maschinenpark bzw. die Brechanlagen nicht belegt; Integration über „Hersteller-Clouds (Dalux, Sodex, ABAUzon)“ und Punkt-zu-Punkt (Lagebild Abschnitte 6, 18)
MES & Integration n. b.
MES/Produktion: „n/a (Bau); Werkseigene Produktionskontrolle Recyclingbaustoffe (CE 0899)“ – ein System für die Produktionskontrolle ist nicht genannt ([20] im Lagebild)
ERP/AVA vermutlich AUER Success, ergänzt um RIB iTWO und MKF; keine Middleware, kein Shopfloor-ERP-Bezug belegt ([25][26] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 18)
Datennutzung 2
GPS-Daten, 3D-Laserscan und per Bilderkennung ausgewertete Baustellenfotos werden zu CAD-Plänen zusammengeführt; damit wird die Abrechnung von Erdarbeiten einfach und die manuelle Vermessung entfällt [Quelle]
Sodex-Cloud mit „KPI-Dashboards und automatischem BIM-Export“ für Erdbau-Baustellen (I); eigenes DWH oder eigene BI-Plattform „nicht gefunden“ ([75] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 17)
Predictive Maintenance oder Auswertungen von Daten der Brechanlagen und des Fuhrparks nicht belegt (Lagebild Abschnitte 6, 17)
Organisation & Standards 2
Team „BIM & Services“ verantwortet „Digitalisierungsprozesse, Laserscanning, Dalux FM“; die Modellübergabe an die Maschinensteuerung fällt in diese fachliche Datenkette ([27][42] im Lagebild)
Gründungspartner von Smart Construction Austria (Innovation, Digitalisierung, BIM, Lean); Pilot-/Entwicklungspartner für Start-ups (Sodex, Concrete 3D) ([14][24][46][56] im Lagebild)
Kein zentrales Automatisierungs-/OT-Team und kein Steuerungsstandard öffentlich; keine Automatisierungsrollen in den Inseraten (Lagebild Abschnitte 3, 10)
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – WAGNER fertigt selbst (CNC-Fertigung in Altstätten und Plymouth, Produktion und automatisches Kleinteilelager in Markdorf, Werke in Wuppertal, Valmadrera, Ho-Chi-Minh-Stadt) und verkauft zugleich Beschichtungsanlagen mit Siemens-S7-Steuerung, eigener WICOS-Steuerung, Fernwartungsmodul und Anbindung an die IoT-Plattform COATIFY [6][12][16][19][33][34].
In den eigenen Werken sind CNC-Fertigung mit Siemens-Steuerungen, ein automatisches Kleinteilelager und eine SAP-PP-zentrierte Fertigungssteuerung belegt; ein MES, eine Maschinendatenerfassung oder Echtzeit-Dashboards sind öffentlich nicht dokumentiert, und die Operations-Datenrolle baut Analytik auf SAP-Basis erst auf. Deutlich reifer ist das Produktgeschäft: Die IoT-Plattform COATIFY im Abo, Flowsense mit Predictive Maintenance, Teleservice und OPC-UA-/MES-Schnittstellen machen die verkauften Beschichtungsanlagen zu datengetriebenen Produkten.
Konnektivität 2
Eigene Fertigung mit vernetzbaren Einzelmaschinen: „5-Achsen-CNC-Fräsmaschinen mit Siemens-Steuerung“ (Altstätten), CNC-Fertigung Plymouth ([16][19])
Markdorf als zentrales Logistikzentrum für Europa/Asien: automatisches Kleinteilelager (AKL) mit fast 20.000 Behälterplätzen, seit Ende 2012 in Betrieb (Generalunternehmer SITLog), dazu Hochregallager [Quelle]
Keine öffentlichen Belege für Maschinendatenerfassung, OPC UA, Edge-Gateways oder eine IIoT-Plattform in den eigenen Werken; OPC UA und COATIFY betreffen nur die verkauften Anlagen (Websuche 2026-10-20 ohne Treffer) (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
Fertigungssteuerung über SAP PP im S/4HANA-Template: „Transformation zu SAP S/4HANA, insbesondere Neuausrichtung der Produktionsprozesse“, globaler Support, Harmonisierung über Standorte ([26])
CNC-Fertigung Plymouth arbeitet mit SAP-Workflows („FIS workflows“) im Shopfloor-Alltag ([19])
Eigenständiges MES (MPDV, Opcenter, cronetwork, Forcam, GFOS) gesucht, nicht gefunden; Shopfloor-Anbindung vermutlich SAP-basiert ohne separates MES (H) (Lagebild Abschnitt 6 [26]; Websuche 2026-10-20)
Datennutzung 2
Global AI & Data Lead Operations: SAP Analytics Cloud, SAP Datasphere, Process Mining, KPI-Standards; KI-gestützte Qualitätsanalytik (CoPQ) mit Global Quality als Ziel, also noch im Aufbau ([10])
Shopfloor-Kennzahlenführung über Tier-Prozess, Kaizen und 6S in der CNC-Fertigung ([16][19])
OEE-/Echtzeit-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Produktion nicht belegt (Lagebild Abschnitt 17; Websuche 2026-10-20)
Organisation & Standards 2
Einzelne fertigungsnahe Automatisierungsrollen: CNC-Fertigungstechnologe/CAM-Programmierer (Altstätten) soll „Automatisierungslösungen und -technologien evaluieren und umsetzen“; Supervisor CNC Manufacturing (Plymouth) mit Automatisierungsprojekten ([19][38]; Websuche 2026-10-20)
Gruppenweite Operations-Datenrolle (Global AI & Data Lead Operations) und CIO mit Verantwortung für Digitale Transformation und IIoT; die zentrale Automatisierungskompetenz (S7/TIA, TwinCAT, FANUC in Markdorf) dient jedoch den Kundenanlagen ([10][12][42][68])
Kein Smart-Factory-Programm und kein Steuerungsstandard für die eigenen Werke öffentlich belegt (Websuche 2026-10-20)
Produkt-Digitalisierung 4
IoT-Plattform COATIFY (Azure) mit Modulen Productivity, Quality Control und Job Tracing für WAGNER-Anlagen, Abo-Modell („zweistelliger Betrag pro Monat“), Coatify.light, neue Funktionen auf der PaintExpo 2026 ([33][35])
Flowsense: Sensorik je Förderelement, automatische Pulvermengenregelung, Predictive Maintenance, Integration in COATIFY (Surface Award 2024) ([57][61])
Kostenpflichtiger Teleservice per Fernwartungsmodul; WICOS-Steuerung mit MES-/ERP-Schnittstellen; Data Hub für OPC UA; SprayManager-App (Bluetooth LE, Diagnose-/Verbrauchsdaten, Flottenmanager-Rolle) ([33][34][36][57])
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Zünd montiert in Altstätten rund 1'000 digitale Flachbett-Schneidsysteme pro Jahr inklusive Schaltschrankbau und Inbetriebnahme und verkauft diese Cutter mit eigener Steuerungssoftware (Zünd Cut Center) und der IoT-Anbindung Zünd Connect.
Zünd führt die Endmontage in Altstätten papierlos über die Connected-Worker-Plattform Operations1, die mit dem ERP Sage b7 integriert ist; eine Maschinendatenerfassung oder Echtzeit-Transparenz in der eigenen Fertigung ist nicht belegt, das automatisierte Logistikzentrum geht 2026 in Betrieb. Deutlich weiter ist die Digitalisierung der Produkte: Zünd Connect erfasst Betriebsdaten der Cutter zentral in der Azure-Cloud und stellt OEE-Analysen und Echtzeit-Status für Kunden bereit.
Konnektivität 2
Fertigung ausschließlich in Altstätten als Endmontage; Baugruppen kommen von regionalen Zulieferern („Umkreis von max. 35 km“), daher kein großer eigener Maschinenpark ([43][22]; Lagebild Abschnitt 3)
Montage „digital geführt über Operations1 (Tablets/Arbeitsplätze)“, Messwerte und Seriennummern fließen digital zurück; eine Maschinendatenerfassung, OPC UA oder Feldbus-Vernetzung in der eigenen Fertigung ist nicht belegt [Quelle]
Neubau ab 2026 mit „etagenübergreifend zentral gesteuertem Hochregallager (Jungheinrich)“, Kleinteilelager mit Transportrobotern und Krananlage (Konecranes); die Anbindung an IT-Systeme ist noch nicht beschrieben ([34][35])
MES & Integration 2
Kein klassisches MES; die Connected-Worker-Plattform Operations1 übernimmt MES-nahe Funktionen: „digitale Montage- und Prüfanweisungen, Checklisten, Abnahmeprotokolle“, „bis zu 300 Reports/Tag“, über ein Drittel der Mitarbeitenden in Altstätten nutzt sie täglich ([17][22][23])
Integration mit dem ERP Sage b7: „Aufträge aus Stücklisten, Rückmeldung Seriennr./Messwerte, PDF-Reports“; Ausweitung auf Wareneingangsprüfung, Materialüberwachung und Erstbemusterung ([17]; Lagebild Abschnitte 4, 18)
Abgelöst wurde ein papierbasiertes Vorgehen („Excel-Listen und Ausdrucke in Ordnern“); die Fertigung hat nur einen Standort, ein mehrwerkiger Rollout ist daher nicht anwendbar [Quelle]
Datennutzung 2
Prüf- und Abnahmedaten werden digital als Reports erfasst und ins ERP zurückgeführt (Seriennummern, Messwerte) ([17])
Eine „Schnittstelle zu Microsoft Power BI“ von Sage b7 wird in der Bewertung eines Zünd-Teamleiters Produktions- und Prozessplanung gelobt, Power BI ist also wahrscheinlich im Einsatz ([56])
Für die eigene Fertigung sind keine OEE-/Echtzeit-Dashboards, kein Predictive Maintenance und keine Qualitätsprognose belegt; die OEE-Analytics betreffen das Produkt Zünd Connect (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Das Team Business Process Engineering verantwortet die ERP/CRM-Projekte und die Shopfloor-Digitalisierung (Operations1-Integration); es gibt eine Teamleitung „Produktions- und Prozessplanung“ ([19][55][56])
Einzelne automatisierungsnahe Rollen: Elektro-/Anlagenmonteur:in mit „Schaltschrankbau, Prüfvorrichtungen“ und „hohe IT-Affinität“, Lehrberuf Automatiker/-in EFZ ([15][2])
Kein zentrales OT-/Automatisierungsteam für die eigene Fertigung und kein Industrie-4.0-Programm mit Roadmap belegt; die Forschung (Innosuisse mit OST/ZHAW) zielt auf datenbasierte Service-Tools für das Produktgeschäft ([58]; Lagebild Abschnitt 17)
Produkt-Digitalisierung 3
Zünd Connect: webbasiertes Monitoring mit OEE, Verfügbarkeit, Unterbrechungsanalyse und „Cutter Overview … in real time“; Monitor gratis, Analyzer kostenpflichtig; REST-API an Kundensysteme; Backend Azure IoT Hub [Quelle]
Das Zünd-Connect-Framework erfasst Maschinenkonfiguration, Bearbeitungsschritte, Fehlermeldungen und Jobdaten aller lizenzierten ZCC-Installationen in der Cloud (Datenübertragung an Zünd und autorisierte Servicepartner gemäß EULA); Ansicht im Kundenportal MyZund ([61][36])
Service-Verträge mit Remote-Support und Software als Jahres-Subscription; datenbasierte Service-Tools noch im Forschungsprojekt (Innosuisse), Predictive Maintenance als Dienst und OTA-Updates sind nicht belegt ([61][62][58])
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Handel · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Haberkorn ist zwar technischer Händler, betreibt aber automatisierte Lager (LTW-Zentrallager Wolfurt, AutoStore/Kardex Recklinghausen) und fertigt selbst (Hydraulik-Werkstatt mit Prüfstand Wolfurt, Schlauchkonfektion Enns); dazu bringt es eigenentwickelte vernetzte Geräte unter eigener Marke in Verkehr (H-Save-Ausgabeautomaten, H-Level-Füllstandsensor, H-Safety/H-Scale, H-Box RFID).
Konnektivität 2
Wolfurt: LTW-Intralogistik mit 6 RBG Palettenlager, 10 RBG Behälterlager, 9 Vertikalförderer; Anlage an „bestehende externe Software“ angebunden – herstellerspezifische Anbindung je Anlage ([9] Abschnitt 4/6 im Lagebild)
Recklinghausen (im Bau, Phase 1 bis 12/2026): SAP EWM „connects the AutoStore installation, the conveyor technology and the stacker cranes“, direkt an AutoStore-Controller und SPS, ohne separaten Fremd-Lagerleitrechner [Quelle]
Fertigung (Hydraulik-Prüfstand Wolfurt, Schlauchfertigung Enns): keine Angaben zu Maschinenvernetzung; OPC UA, Edge-Gateways, Historian oder IIoT-Plattform nicht belegt ([70][112]; Abschnitt 6 im Lagebild)
MES & Integration 2
„Kein MES-Produkt gefunden“; Fertigung lief über Stücklisten/Arbeitspläne in Infor AS, im S/4-Template ist SAP PP/QM vorgesehen → Fertigungssteuerung im ERP statt eigenem MES ([30][83])
Logistik als Level-3-Analogie: Wolfurt mit externem Lagerverwaltungssystem neben dem ERP (I/H); Recklinghausen soll SAP EWM als einheitliche Lagersteuerung „bis in die Automation“ nutzen – noch nicht vollständig in Betrieb ([9][14][61])
Stelle SAP Inhouse Consultant S/4 Rollout mit Schwerpunkt EWM, Logistik-Addons, Materialflusssteuerung → EWM als künftiger Gruppenstandard geplant ([14])
Datennutzung 1
Hydraulik-Prüfstand: ca. 1.500 Aggregate/Jahr „geprüft und kalibriert“, Prüfzeugnisse nach DIN EN 10204 – Prüfdatenerfassung je Teil, aber keine Auswertung/Kennzahlen aus Produktionsdaten belegt ([70][112])
Kein zentrales BI/DWH belegt; OEE-Dashboards, Predictive Maintenance für RBG/AutoStore oder Qualitätsprognose nicht gefunden (Abschnitt 17 im Lagebild [28][59][101])
Automatisierung je Standort mit verschiedenen Generalunternehmern (LTW Wolfurt, Kardex/prismat Recklinghausen); Process Owner Logistik ist der Gruppen-Logistikleiter; EWM als einheitliche Lagersteuerung ist Ziel, aber kein zentrales OT-Team und kein Industrie-4.0-Programm belegt ([9][61][91])
Produkt-Digitalisierung 3
H-Save-Ausgabeautomaten: „Datenaustausch mit Haberkorn ist im Gerät integriert“, „permanente Überwachung des Automaten durch Haberkorn“; Haberkorn-Dashboard mit Entnahmedaten, Kostenstellen und Status aller Systeme; dasselbe Dashboard für H-Safety/H-Scale [Quelle]
H-Level: Ultraschall-Füllstandmessung, GSM-Übertragung, Heartbeat-Gerätecheck, Online-Dashboard, „automatische Bestellung bei Haberkorn“ bei Grenzwert – datenbasierte Nachschub-/VMI-Services ([66][97])
Condition Monitoring als Dienst, Software-Updates over the air oder eine dokumentierte IoT-Plattform sind nicht belegt; Backend/OEM der Telemetrie unklar ([97]; Abschnitt 17/18 im Lagebild)
Bau · Vorarlberg · Produktions-OT – Das Bauunternehmen betreibt eigene Anlagen – die Asphaltmischanlage Götzis mit Benninghoven-Steuerung, Werkstätten im Logistikzentrum Götzis, Deponien und Recycling sowie einen telematisch erfassten Baumaschinenpark –, verkauft aber keine Produkte mit Steuerungen.
Die operative Technik von Hilti & Jehle besteht aus der modernisierten Benninghoven-Asphaltmischanlage in Götzis und einem telematisch vernetzten Baumaschinenpark, dessen Betriebsstunden automatisch in das Bau-ERP (Business Central/MEGABAU) und dessen Abrechnung fließen. Ein MES, eine zentrale Erfassung der Anlagendaten oder eine prognosebasierte Auswertung sind öffentlich nicht belegt; Daten werden bislang vor allem über ERP-nahes Reporting (TARGIT) genutzt.
Konnektivität 2
Bis zu 250 Maschinen (Bagger, Walzen, Bohrgeräte) melden Baustelle und Betriebsstunden automatisch an ein zentrales System, GPS auf allen Baumaschinen (Rollout 2018); Telematik-Anbieter nicht genannt ([35][36])
Asphaltmischanlage Götzis (Benninghoven TBA) mit neuer „BLS4-Steuerung“ und „intelligenter Steuerung“ der Bitumenversorgung; der Fachartikel nennt nur „technische Schnittstellen“ zur Einbindung, aber keine Vernetzung, Datenerfassung oder Anbindung an Waage oder ERP [Quelle]
Keine Hinweise auf OPC UA, Edge-Gateways, Historian oder eine IIoT-Plattform (Lagebild, Stand 2026-10-14; Recherche 2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6, 17)
MES & Integration 2
Kein MES – Lagebild: „n/a (Bauunternehmen)“; Bauprozesse „von der Kalkulation und Planung bis zur Ausführung und Fakturierung durchgängig in einer Lösung“ (Business Central + MEGABAU) ([31][33])
Telematikdaten zu Betriebsstunden sind „gekoppelt an Abrechnung“; Dispo-Tool und mobile Fahrer-Terminals zum Scannen von Lieferscheinen; Smartbau-Apps (Polier/Fahrer) für das digitale Auftrags- und Transportwesen ([34][35][16])
Datennutzung 2
Zentrales BI mit TARGIT auf Business Central/MEGABAU; Betriebsstunden je Baustelle fließen in Abrechnung und Controlling ([31][32][35])
Keine OEE-/Echtzeit-Dashboards, keine Predictive Maintenance und keine KI-Anwendungsfälle gefunden (Daten-/KI-Reife 2/5) (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 1
Anlageninstandhaltung, Elektro- und Baumaschinenwerkstatt zentral im LDZ Götzis; die Anlagensteuerung wurde von Benninghoven geliefert und eingebunden ([42][44])
IT mit ca. 5 FTE im Ressort „IT | Einkauf | Logistik | Ressourcen“; keine Automatisierungs- oder OT-Rollen, keine IT-Stellen und kein Industrie-4.0-Programm öffentlich; Strategie 2023: „wesentliche digitale Arbeitsprozesse sind umgesetzt, nun Optimierung und Vernetzung“ ([9][13][46]; Lagebild Abschnitt 10)
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Oertli fertigt Präzisionsinstrumente, Verbrauchsmaterial und Geräte selbst in der Lean Factory Berneck (CNC-Teilefertigung, Reinraum ISO 7, automatisiertes Hochregallager) und verkauft softwaregesteuerte Ophthalmochirurgie-Plattformen (OS 4 Up, Faros, CataRhex 3) mit eigener Embedded-Software.
Die Lean Factory in Berneck kombiniert teilautomatisierte Reinraumlinien, CNC-Teilefertigung und ein softwaregesteuertes Hochregallager, während MES, Maschinendatenerfassung und Produktionsauswertungen über Qualitätskennzahlen hinaus öffentlich nicht belegt sind. Die Chirurgieplattformen verfügen über Netzwerk- und Funkschnittstellen mit punktueller Fernwartung; eine IoT-Anbindung der Geräte ist in Entwicklung.
Konnektivität 2
Lean Factory: „partially automated production lines“ im Reinraum, „fully automated high-bay warehouse“ (14 m), Lager „managed with software support“ [Quelle]
1. OG Teilefertigung „mit mehreren CNC-Maschinen“, „vollautomatisiertes Lagerverwaltungssystem“; Fertigung teils automatisiert, teils von Hand; Maschinenhersteller nicht genannt ([47][64])
OPC UA, Maschinendatenerfassung, Edge/Historian in der Produktion nicht gefunden; „OPC UA o. Ä. in Produktion nicht belegt“ (Websuche 2026-10-20 ohne Treffer) (Lagebild Abschnitte 6, 15)
MES & Integration 1
MES gesucht (MPDV, Opcenter, cronetwork, Proxia, Forcam), nicht gefunden; Line Clearance/Line Release und Qualifikationsmatrix „eher papier-/ERP-basiert“ (H) ([59]; Lagebild Abschnitt 6)
ERP Microsoft Dynamics 365 FO in Einführung/Weiterentwicklung; Schnittstelle Lagerverwaltungsrechner ↔ D365 FO nur naheliegend (H), nicht belegt ([16][40][82])
Datennutzung 2
Quality Specialist: NCM, CAPA, SCAR, „Qualitätskennzahlen“, Shopfloor-Meetings; D365-Dashboard für Reklamationskennzahlen an die GL ([56][55])
Power BI als Vorteil, Management-Cockpit im Aufbau, Reporting Excel-lastig; keine OEE-/Echtzeit-Dashboards oder Produktionsdatenauswertung öffentlich ([8]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigenes Instandhaltungsteam (3 MA) mit präventiver Instandhaltung, Leitung mit „Affinität zu digitalen Prozessen“ ([14])
Process-Engineering-Team „evaluates targeted opportunities for automation“; Co-CEO verantwortet Lean Management und „Automatisierung“ der Produktion, 2025 „Investitionen in Automatisierung und Skalierung“ [Quelle]
IT Manager technische Applikationen betreut PDM/CAD/ALM, kein OT-/Automatisierungsteam, Steuerungsstandard oder Industrie-4.0-Programm belegt ([18])
Produkt-Digitalisierung 2
OS 4 Service Manual: Ethernet-Schnittstelle und Wireless-Modul; „Second-Level-Support des Lasermoduls per Internet mit TeamViewer“; Software-Updates, Logfiles und Profil-Export nur per USB-Stick ([79])
Embedded-Stelle: „API-Entwicklung für IoT-Konnektivität“ – IoT-Anbindung in Entwicklung; kein Remote-Monitoring, Kundenportal oder OTA-Update öffentlich ([11]; Lagebild Abschnitt 17)
Fertigung · St. Gallen · Produktion + Produkt – Safran Vectronix montiert, prüft und kalibriert optronische Geräte im eigenen Produktionsgebäude in Heerbrugg (Neubau in Widnau ab 2028 geplant) und verkauft Embedded-Produkte mit eigener Firmware, Bluetooth-/App-Anbindung und Schnittstellen zu Führungs- und Feuerleitsystemen (VECTOR X, MOSKITO TI, STERNA, Ultisense-Module) [2][6][13][38][67].
In der montage- und prüflastigen Fertigung in Heerbrugg laufen Arbeitsaufträge, Zeiterfassung pro Auftrag und Kennzahlen-Dashboards laufen digital über SAP-nahe Fiori-Apps, vernetzte Maschinen, ein eigenes MES oder prädiktive Auswertungen sind nicht belegt. Die Produkte sind per Bluetooth/App und über militärische Datenschnittstellen vernetzt, mit Firmware-Updates über die App, aber ohne erkennbare datenbasierte Betriebsdienste.
Konnektivität 1
Softwaregesteuerte Prüf-/Montagevorrichtungen: Elektroniker/Automatiker Production Engineering zur „Sicherstellung der Verfügbarkeit, Gültigkeit und Einsatzbereitschaft der softwaregesteuerten Jigs“ [Quelle]
Testautomatisierung unter Head of Metrology/Test Engineering; „Scripting“ in Process Design/Production Engineering gefordert ([14][22][23])
Keine Belege für vernetzte Maschinen, Feldbusse, OPC UA, Edge oder Historian; Lagebild: „Keine SPS-/Leitsystem-Nennungen gefunden“; die Neptune-Fallstudie erwähnt keine Maschinenanbindung ([6] / Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration 2
Fiori-Produktions-App direkt auf SAP (Neptune DXP): „All work orders can now be viewed digitally“; „time recording including evaluation per order can be started with just one click using the start/stop button“ [Quelle]
Ausgangslage vorher: „no transparent overview of the status of work orders in production“ ([6])
Process Design pflegt ERP-Fertigungsdaten/Arbeitspläne in SAP und arbeitet mit „ShopFloor Level 2“; Disposition mit SAP MM/PP plant Montageaufträge mit Shopfloor-Management ([14][8])
Datennutzung 2
„Analysis Dashboard provides Safran Vectronix management with valuable insights into company figures for purchasing and production“ ([6])
Auswertung der Zeit pro Auftrag; Reports/Dashboards durch Business Applications ([6][10])
Kein DWH/BI, kein Data-Team, keine OEE-, Predictive-Maintenance- oder ML-Anwendung in der Produktion gefunden (Daten-/KI-Reife 1/5) (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Eigene Rollen für Industrial Engineering/Production Engineering: „Production Engineer / Projektleiter Industrialisierung“, „Techniker Production Engineering“, „Elektroniker/Automatiker Production Engineering“ ([22])
Head of Operational Excellence seit 2014 (Lean Six Sigma, 5S, Shopfloor-Management, Konzernprozessprojekte) ([12])
IT-Infrastruktur „managed centrally within the Group“; lokal „only one person responsible for SAP ERP“. Kein OT-Team, Steuerungsstandard oder Industrie-4.0-Programm belegt ([6])
Produkt-Digitalisierung 2
VECTOR X koppelt per Bluetooth an die App; Firmware-Updates laufen über die App: „connect your VECTOR X to the app. A popup will appear prompting you to update the firmware“ [Quelle]
Datenübertragung an Drittgeräte (Applied Ballistics Quantum, Kestrel 5700; „Direction of Fire“) [Quelle]
MOSKITO TI/SMARTAC: Bild, Video und Zielkoordinaten an Kommandoposten (WiFi/Bluetooth 4.2/Ethernet, BMS/FCC, NATO STD 2525C); Sensor-to-Shooter-Integration FIRE WEAVER ([39][67])
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Schwarzach Packaging fertigt in Schwarzach Faltschachteln, Etiketten und Kartonverpackungen auf Bogenoffset-, Stanz-, Präge- und Klebelinien mit automatisiertem Hochregallager und verkauft Verpackungen, keine Produkte mit Steuerungen.
Schwarzach Packaging erfasst Produktionsdaten über ein eigenentwickeltes BDE und wertet sie zusammen mit ERP- und Lagerdaten im nächtlichen Batch in QlikView aus; das automatisierte Hochregallager ist per Lagerleitsystem an das ERP angebunden. Eine zentrale Maschinendatenerfassung in Echtzeit, ein MES oder eine Automatisierungsorganisation sind öffentlich nicht belegt, was einer Konnektivitätsstufe entspricht.
Konnektivität 2
Eigenentwickeltes Betriebsdatenerfassungssystem (BDE) liefert Produktionsdaten; ob Maschinendaten automatisch oder per Buchung erfasst werden, ist nicht beschrieben (Stand 2016) ([15] im Lagebild)
LTW-Hochregallager mit „Lagersteuerrechner + Lagerverwaltungsrechner + Visualisierung + ERP-Schnittstelle“; Kartonfördertechnik ab Produktion, Softwaretausch und Erweiterung 2022 ([16][17] im Lagebild)
„zentrale Steuerung für 11 Kompressoren“ mit hinterlegten Wartungsintervallen und Störungsüberwachung (2012) ([53] im Lagebild)
MES & Integration 2
„eigenentwickeltes Betriebsdatenerfassungssystem (BDE)“ am Standort Schwarzach; kein kommerzielles MES gefunden (MPDV, Opcenter, cronetwork, Prinect, Optimus gesucht) ([15] im Lagebild, Abschnitt 4)
Kopplung an ERP proALPHA nur indirekt belegt: nächtlicher Datenabzug aus proALPHA, BDE und Lagerverwaltung in QlikView; direkte ERP-Schnittstelle nur für das LTW-Lagerleitsystem beschrieben ([15][17] im Lagebild, Abschnitt 18)
Läser AG (CH) mit eigenentwickeltem ERP, Bayer Kartonagen nach Schwarzach verlagert – keine gruppenweite Produktions-IT ([54][64] im Lagebild)
Datennutzung 2
QlikView seit 2016 mit „vier Produktionsapplikationen“, Nutzer u. a. in Produktion und Logistik; Datenquellen proALPHA, BDE, Lagerverwaltung im nächtlichen Batch ([15][16a] im Lagebild)
Controller-Stelle 06/2026 mit „BI- und Reporting-Projekten“; keine OEE-/Echtzeit-Dashboards, Predictive Maintenance oder KI-Anwendungen gefunden ([60] im Lagebild, Abschnitt 17)
Organisation & Standards 1
Betriebsleitung, Projektmanagement und Lehrberuf Mechatronik vorhanden; keine Automatisierungs-, OT- oder Digitalisierungsrolle bzw. -team gefunden ([9][34] im Lagebild)
Kleine IT (Leitung + Systemadministration); Digitalprojekte (BI, Lagersoftware, Druckluft) fach-/controllinggetrieben mit Partnern umgesetzt ([15][17][53] im Lagebild, Abschnitt 14)
Aktuelle Inserate (Handarbeit, Stanzen): Leimroboter wird vom Produktionspersonal „bedient und programmiert“ – Automatisierung dezentral an der Linie ([30] im Lagebild)
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Wolford betreibt in Bregenz eine eigene Strickerei mit 264 umgebauten Seamless-Rundstrickmaschinen sowie Zwirnerei, Färberei und Formgebung und in Murska Sobota eine überwiegend manuelle Konfektion; verkauft werden Textilprodukte ohne Steuerungen oder digitale Elemente.
Wolford betreibt in Bregenz eine traditionsreiche Strick- und Veredelungsproduktion mit selbst umgebauten, rechnergestützt programmierten Rundstrickmaschinen; belegt sind eine Echtzeit-Energiedatenerfassung im Gebäudeleitsystem und eine historisch automatisierte Intralogistik, aber weder Maschinendatenerfassung noch MES, und die Produktionsplanung läuft auf einem separaten Legacy-ERP. Wie Strickerei, Färberei und Wäscherei an den neuen Standorten 2026/27 vernetzt werden, ist ebenso offen wie die Integration der Produktion in Infor M3.
Konnektivität 2
„Nahezu alle Geschäftsbereiche“ mit Energiezählern und Sensoren, die Verbrauchsdaten „in Echtzeit an ein zentrales Gebäudeleitsystem“ liefern – Energie-/Gebäudedaten, keine Maschinendaten ([78], [87] im Lagebild (Abschnitt 6))
Intralogistik historisch automatisiert: Hochregallager mit „14 lifts in high bay warehouse“ (2012), Fördertechnik Hagenauer+Denk, WMS mia.Logistics mit Handhelds, Symbol/Motorola-Funkscanner (2022) – Fertigwarenlager seit 03/2024 beim 3PL ([81], [92], [93], [50] im Lagebild)
Strickmaschinen werden mit Herstellersoftware „Merz, Santoni, Lonati, Nagata“ programmiert; MES/BDE/Maschinenvernetzung „gesucht, nicht gefunden“ (MPDV, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, zenon); OPC UA oder zentrale Maschinendatenerfassung nicht belegt (erneut gesucht 2026-10-19) ([49], Abschnitt 6 im Lagebild; Websuche 2026-10-19)
MES & Integration 1
Separates Legacy-„Produktions-ERP“ neben dem „Sales-ERP“, vermutlich auf IBM i; „zahlreiche voneinander unabhängige IT-Systeme und Datenbanken von Beschaffung über Produktionsplanung bis Vertrieb, nur eingeschränkt kompatibel“ ([50], [19], [20] im Lagebild (Abschnitt 4))
Geplante Migration der Produktionsprozesse nach Infor M3 („Production process within Infor/M3“, Stellenanzeige 05/2023), Einführung laut GB 2025 „bis Mitte 2026“ – Go-live nicht öffentlich bestätigt ([51], [19] im Lagebild)
Dediziertes MES/BDE trotz gezielter Suche nicht gefunden; Bedarfs-/Kapazitätsplanung und Disposition als eigene Rollen belegt (Abschnitte 4 und 6 im Lagebild [50], [51])
Datennutzung 2
Echtzeit-Energieverbrauchsdaten aus den Produktionsbereichen im Gebäudeleitsystem; Energiekennzahlen im Nachhaltigkeitsbericht, regelmäßiges externes Energieaudit (EEffG) ([78], [87], [97] im Lagebild)
Zentrales Azure-DWH als „Single Source of Truth“ deckt laut Fallstudie „Retail, Wholesale und E-Commerce“ ab – Produktionsdaten nicht genannt ([69] im Lagebild (Abschnitt 17))
OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder Qualitätsprognose nicht belegt; Qualitätssicherung über „18 Qualitätskontrollen je Teil“ im Labor ([54], Abschnitt 17 im Lagebild)
Organisation & Standards 2
Eigene Instandhaltung mit Stellen für Energietechniker, Gebäudetechniker, Betriebselektriker, Elektromechaniker und „Teamleitung Elektronik“ (2019–2023); Energiemanager-Rolle 2015–2018 ([51], [78] im Lagebild (Abschnitt 6))
Eigene Techniker zerlegen die Strickmaschinen und bauen sie „nach Wolford-Spezifikation“ neu auf („eigene, weiterentwickelte Rundstricktechnologie“) [Quelle]
Zentrales Automatisierungs-/OT-Team, Steuerungsstandard oder Industrie-4.0-Programm nicht belegt; die IT ressortiert beim COO, und seit 2024 ist kein IT-Recruiting sichtbar (Abschnitte 3 und 10 im Lagebild [28], [99])
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – 11er verarbeitet im einzigen Werk Frastanz/Nenzing Rohkartoffeln auf Pommes-/Spezialitätenlinien mit Dampfschälern, Fritteusen, Frostern und Verpackungsmaschinen, betreibt zwei automatisierte TK-Hochregallager, eine NH₃-Verbundkälte und Energieanlagen (Biogas, Wärmerückgewinnung, PV) und verkauft Lebensmittel, keine Produkte mit Steuerungen.
11er betreibt in einem einzigen Werk hoch automatisierte TK-Hochregallager mit einer an das ERP angebundenen LTW-Lagersteuerung sowie umfangreiche Energie- und Kälteanlagen, deren Einsparungen beziffert werden. Ein MES, die Vernetzung der Produktionslinien, OEE-Auswertungen oder Automatisierungsrollen sind öffentlich nicht belegt.
Konnektivität 2
TK-Hochregallager I–IV vollautomatisch mit LTW-Lagersteuerung; beide Lager „logisch/physisch gekoppelt, aber autark betreibbar“, 150 Antriebe Fördertechnik; Hängeförderer Produktion–Lager ([13][21][38])
Lagersteuerung über „offene, schlanke“ Schnittstelle an das ERP angebunden; Lagermitarbeiter mit Scanner, „HRL-Überwachung“ und „Lagerbuchungen im System“ ([11][21][38])
Steuerungstechnik der Produktionslinien (SPS/Leitsystem), OPC UA, Edge oder Historian nicht gefunden; Suche nach Siemens, Beckhoff, Rockwell, MES, OPC UA mit 11er ohne Treffer (2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
Kopplung Shopfloor↔ERP nur für die Intralogistik belegt: LTW-Lagerverwaltung (FIFO/FEFO) mit ERP-Schnittstelle seit 2001, bei HRL IV 2021–2023 neu gekoppelt ([21][38])
MES/BDE für die Produktion „gesucht, nicht gefunden“ (MPDV, SAP DMC, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, zenon ohne 11er-Treffer) (Lagebild Abschnitt 4)
ERP-Neueinführung Business Central 2025/26 („ALLE Prozesse neu gedacht und integriert“); Anbindung ERP ↔ Linien/Energie-OT nicht belegt ([23][42]; Lagebild Abschnitt 18)
Datennutzung 2
Energieeinsparungen werden beziffert, z. B. Erneuerung Prozesskälte Linie G mit „−355.000 kWh/Jahr“, Wärmerückgewinnung bis 5 GWh/Jahr; ESG-Seite mit KPI-Tracking ([37][39][60])
„Reporting“, „Datenbank“ und „Automatisierung“ Teil der Rolle IT-ERP-Systembetreuer; Daten-/KI-Reife im Lagebild 1/5 ([42]; Lagebild Abschnitt 17)
OEE, Produktions-Dashboards, Energiemonitoring-System oder Predictive Maintenance nicht genannt (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 1
Technik/Instandhaltung (mechanisch/elektrisch, Ersatzteillager, Nachtschicht); Betriebselektriker „Anlagen modernisieren/optimieren“, ohne Nennung von Steuerungsherstellern ([44][45])
Kleine Inhouse-IT (geschätzt 3–6 FTE) für Infrastruktur und ERP; keine Automatisierungs-, OT- oder Industrie-4.0-Rollen in Stellenanzeigen; Intralogistik-Steuerung und -Service bei LTW ([38][42]; Lagebild Abschnitt 10)
Lehrberufe Elektrotechnik (Anlagen- und Betriebstechnik) und Metalltechnik ([12][28])
Fertigung · Vorarlberg · Produktions-OT – Glasbe- und -verarbeiter mit eigener Fertigung in Bregenz (vollautomatische Isolierglaslinie, ESG, CNC-Glasbearbeitung) und Itter (VSG, Siebdruck, Vorspannofen); die automatischen Glasschiebetüren nutzen zugekaufte Antriebe und Steuerungen (record), eigene Embedded-Entwicklung ist nicht belegt, daher keine Produkt-OT-Perspektive.
Glas Marte steuert die Fertigung beider Werke über eine zentrale LiSEC-Produktionssoftware mit ERP-Anbindung (APplus) und betreibt eine vollautomatische Isolierglaslinie neben CNC- und konventionellen Anlagen. Echtzeit-Transparenz, Maschinendatenerfassung oder prognostische Datennutzung in der Produktion sind öffentlich nicht belegt; damit liegt das Unternehmen auf acatech-Stufe 2 (Konnektivität).
Konnektivität 2
Isolierglas „vollautomatische Produktionslinie“ bis 3.210 × 7.200 mm seit 2004, mit erhöht liegendem Leitstand ([3][40])
Aufträge werden „automatisch im Hintergrund zwischen den zentralen Produktionsservern“ Bregenz und Itter verschoben (LiSEC-Interview 2019) ([75])
Linienführer:in: „selbstständige Maschinenbedienung (auch CNC-gesteuert)“; Maschinenführer Itter: „Ofenbedienung, konventionelle Maschinen, CNC-Maschinen“ – gemischter Maschinenpark, Kopplung an LiSEC-Server nicht ausdrücklich belegt; OPC UA/Edge/Historian gesucht, nicht gefunden ([34][16])
MES & Integration 2
LiSEC als PPS: „Kenntnisse mit PPS- und ERP-Systemen, idealerweise mit LISEC“; Junior-Produktionsplaner: „ERP-System APplus, Software zur Glasbearbeitung LISEC, Produktion 4.0“ ([34])
Gemeinsames Projekt LiSEC + Asseco Solutions für beide Werke, Ablösung von ca. 20 Einzelprogrammen, Go-Live geplant März 2020; „LiSEC Anwendungen kümmern sich … um die glasspezifischen Anwendungen und Daten“ [Quelle]
Punkt-zu-Punkt-Integration APplus ↔ LiSEC (Glaspositionen automatisch ins LiSEC, Rückmeldung ans ERP); kein separates MES belegt (MPDV, Opcenter u. a. gesucht, nicht gefunden) ([12][15])
Datennutzung 2
Applikationslandschaft „ERP, PPS, DMS, BI, Fi/Co“ (2021); Controller:in mit Herstellkostenkalkulation, „SQL-Kenntnisse von Vorteil“ ([34])
Produktionsplanung: Glasarten und -größen „maschinengerecht und möglichst verlustfrei kombinieren“ (Verschnittoptimierung); OEE-Dashboards, Predictive Maintenance oder ML in der Produktion nicht gefunden ([34][71])
Organisation & Standards 1
Instandhaltung über Betriebstechniker:in (Elektrotechnik) für „Wartung, Inspektion, Instandsetzung“; keine Automatisierungs-/OT-Rolle oder zentrales Automatisierungsteam belegt ([34])
IT versteht sich als „IT-Dienstleister in einem Produktionsunternehmen“, Fokus ERP/PPS; Itter als „Satellitenwerk“ für Kapazitätsspitzen; „flexible Produktion 4.0“ nur als Selbstbeschreibung im Unternehmensvideo 2020, ohne Programm/Roadmap ([15][25][34])
Gegenprobe: mes_integration: Modell 3, ohne harten Nachweis im Inventar höchstens 2
Logistik · Liechtenstein · Produktions-OT – Die Post betreibt mit der Briefsortieranlage im Postzentrum Schaan, den M-Sortern zur Feinsortierung und den Paketautomaten eigene Logistik- und Sortiertechnik, verkauft aber keine Produkte mit Steuerungen.
Die Post betreibt Sortiertechnik der Hersteller (Siemens-Briefsortieranlage von 2007 mit Codiersystem, kamerabasierte M-Sorter) und Paketautomaten, die einzeln an Adress- und Codierdaten angebunden sind. Belege für zentrale Maschinendatenerfassung, eine MES-ERP-Integration oder Echtzeit-Auswertungen fehlen; das deutet auf die acatech-Stufe Konnektivität bei geringer Beleglage hin.
Konnektivität 2
Briefsortieranlage Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (beschafft 2007); Software-Upgrade „Codiersystem“ (Adress-/Videocodierung) 2017 per Direktvergabe an Siemens PPAL [Quelle]
4 neue „M-Sorter“: integrierte Kamera liest Adressdaten, Abgleich mit interner Adressdatenbank, Lichtsignal zeigt Fach [Quelle]
Herstellersysteme mit Anbindung an Codier- bzw. Adressdaten, aber keine Hinweise auf OPC UA, zentrale Maschinendatenerfassung oder Historian; Sortierung „maschinell und von Hand“ ([30][49] im Lagebild)
MES & Integration n. b.
Kein MES im klassischen Sinn; funktionales Äquivalent ist die Sortiersteuerung/das Codiersystem des Anlagenherstellers. Eine Integration Shopfloor ↔ ERP ist nicht dokumentiert, und das ERP selbst ist unbekannt (Lagebild Abschnitt 4 [8][58])
Datennutzung 2
Betriebskennzahlen werden berichtet: Laufzeitmessung extern „98,09 % A-Post“, Briefmenge –7,2 %, >100'000 Pakete über Paketautomaten bis Dez. 2024 [Quelle][Quelle]
Keine Datenplattform, kein BI-Werkzeug, keine OEE-/Echtzeit-Dashboards belegt (Daten-/KI-Reife 1/5) (Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 1
Bereich Sortierung mit eigener Leitung, aber keine Automatisierungs-/OT-Rollen; Informatik-Team „sind vier Personen“ mit Fokus auf Arbeitsplatz/Support [Quelle][Quelle]
Anlagensoftware/Codiersystem vom Hersteller betreut (Siemens PPAL, heute Körber); keine OT-relevanten Inserate 2022–2026 [Quelle]
Bau · St. Gallen · Produktion + Produkt – Lippuner fertigt in Grabs Blechteile, Lüftungskanäle und vorgefertigte Haustechnikmodule selbst und liefert zugleich als Systemintegrator Gebäudeautomation (Saia-/Beckhoff-SPS, atvise-SCADA) samt eigener Gebäudedatencloud, Nachhaltigkeitscockpit und CO₂-Raumsensor an Kunden.
Die eigene Fertigung in Grabs (Blechverarbeitung, Lüftungskanäle, Haustechnikmodule) arbeitet mit einer durchgängigen Konstruktions- und BIM-Datenkette bis in die Vorfertigung, während MES, Maschinendatenerfassung und Produktionsauswertungen öffentlich nicht belegt sind. Der digitale Schwerpunkt liegt im Kundengeschäft: Lippuner integriert Gebäudeautomation und betreibt mit Gebäudedatencloud und Nachhaltigkeitscockpit ein Remote-Monitoring für Energie- und Komfortdaten.
Konnektivität 2
Blechverarbeitung Grabs: „Unsere Datenverarbeitung ist durchgängig von der Konstruktion bis zum fertigen Teil“ – CAD/CAM-Kette, Maschinen und Protokolle nicht genannt [Quelle]
Firmenvideo „Lippuner BIM“: BIM-Modelldaten werden direkt für die Vorfertigung genutzt; neue Kanal-Produktionsmaschine 2018 angekündigt (Hersteller nicht genannt) ([51][60])
Die im Inventar belegten Beckhoff-/OPC-UA-/SCADA-Technologien (atvise, Saia, KNX) betreffen die Gebäudeautomation bei Kunden, nicht die eigene Fertigung; Maschinenhersteller, OPC UA, Maschinendatenerfassung oder Edge/Historian in der Produktion nicht gefunden (Websuche 2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6 ([11][13][29]))
MES & Integration 1
Kein MES und keine BDE gefunden (gesucht: MPDV, Proxia, Opcenter); Fertigungsaufträge vermutlich ERP-basiert (Lagebild Abschnitt 6)
Verkaufsinnendienst Blechverarbeitung: „ERP-System pflegen“, Auftragsabwicklung von der Anfrage bis zur Rechnung; ERP ist Dynamics 365 Business Central (MEGABAU-Branchenlösung) ([49][48][25])
Datennutzung 1
Intern keine BI-/Datenplattform belegt (Power BI, Fabric, Databricks, Snowflake ohne Treffer); Reporting vermutlich BC-/Excel-basiert; keine Auswertung von Produktionsdaten öffentlich (Lagebild Abschnitt 17 ([65]))
Organisation & Standards 2
Instandhaltung der Produktionsanlagen durch „BetriebselektrikerIn / AutomatikerIn“ in Grabs; Ausbildung AutomatikerIn EFZ und GebäudeinformatikerIn EFZ Gebäudeautomation ([57][22])
Automatisierungskompetenz gebündelt im Geschäftsbereich Gebäudeautomation (MSRL) mit bevorzugten Plattformen „SAIA und Beckhoff“ – kundenseitig; ein Automatisierungs-/OT-Team oder Industrie-4.0-Programm für die eigene Fertigung ist nicht belegt ([11][13]; Lagebild Abschnitt 3)
Produkt-Digitalisierung 3
ServicetechnikerIn Gebäudeautomation: Störungsbehebung an Kunden-GA-Anlagen „via Fernzugriff“ ([13])
Gebäudedatencloud mit LoRaWAN-Sensoren und MQTT-Gateways (M-Bus/Modbus-Zähler), darauf das „Nachhaltigkeitscockpit“ mit Energie-, Raumkomfort- und Label-Monitoring, Echtzeit-Dashboards und Grenzwert-Alarmierung; Datenfluss an Minergie Monitoring+ ([66][67][38])
Eigener Lippuner-CO₂-Raumsensor mit LoRaWAN-Anbindung; „Predictive Maintenance“ nur als künftige Möglichkeit genannt (2021), kein entsprechender Dienst belegt ([66][36])
Bau · Vorarlberg · Produktions-OT – Produktions-OT: Nägele betreibt als regionale PORR-Baugesellschaft einen Baumaschinenpark (Bagger, Radlader, Turmdrehkrane, Asphaltwalzen, Erdsondenbohrgerät) sowie eigene Sieb- und Brechanlagen für das Recycling von Beton, Asphalt und Fels; verkauft werden Bauleistungen und Recyclingbaustoffe, keine Produkte mit Steuerungen.
Nägele betreibt Baumaschinen und eigene Sieb- und Brechanlagen; die Geräte sind sehr wahrscheinlich in die PORR-Konzerntelematik mit SAP-Anbindung und betriebsstundenbasierter Wartungsplanung eingebunden, während für die Recyclinganlagen keine Datenerfassung und für die Baustellen kein MES belegt sind. Daraus ergibt sich acatech-Stufe 2 (Konnektivität). Die Einstufung ist nur mäßig sicher, weil sich die Belege überwiegend auf die Konzernebene beziehen.
Konnektivität 2
PORR-Konzern-Telematik (Rosenberger/A1): „integration of its 17,000th telematics system“; erfasst werden „the mileage and the operating hours for construction machinery“ sowie GPS-Standort, Zugriff konzernweit „via a number in SAP“ [Quelle]
AT laut Referenz vollständig ausgerüstet; Nägele-Geräte werden über die PORR Equipment Services am Standort Sulz verwaltet, Einbindung in die Konzern-Telematik daher wahrscheinlich, aber nicht ausdrücklich belegt ([94][104] im Lagebild, Abschnitte 6 und 17)
Recycling: „mit modernen Sieb- und Brechanlagen“; Steuerung, Waage und Datenerfassung der Anlagen nicht genannt. Maschinensteuerung (GNSS/3D) gesucht, nicht gefunden; OPC UA, Edge oder Historian nicht belegt [Quelle]
MES & Integration n. b.
MES / Produktion: „nicht anwendbar (Bau). Recyclinganlage ohne genanntes Steuerungs- oder Wiegesystem: gesucht, nicht gefunden“ (Lagebild Abschnitt 4 [45])
Shopfloor-nahe Datenflüsse nur als Telematik → SAP (Geräteeinbaudaten) auf Konzernebene sowie digitale Bohrprotokolle im Grundbau; keine MES-/BDE-Ebene belegt ([10][94] im Lagebild, Abschnitt 18)
Datennutzung 2
Konzern-Telematik: „an information in the system automatically appears that maintenance is due again“; „In the control centre, the necessary evaluations can be made.“ – betriebsstundenbasierte Wartungsplanung und Auswertungen, keine Dashboards oder Prognosen beschrieben [Quelle]
Daten-/KI-Reife Nägele „1/5“: digitale Bohrprotokolle, MS Office, keine Daten-Rollen; KI-Projekt SmartStreet (Recyclinganteil in Asphalt/Beton) läuft auf PORR-Ebene, Nägele-Beteiligung nicht belegt (Lagebild Abschnitt 17 [101][107])
Organisation & Standards 1
26 offene Nägele-Stellen (2026-10-14) ohne Automatisierungs-, OT- oder IT-Rollen; Toolset der Angestellten MS Office, MS Project, AutoCAD, iTWO (Lagebild Abschnitt 10 [6]–[31])
IT zentral über die PORR Digital Unit (Operative IT, Applications), Geräteverwaltung über PORR Equipment Services; ein OT-/Automatisierungsteam oder Steuerungsstandard ist nicht sichtbar ([50][104] im Lagebild, Abschnitt 3)
Bau · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: i+R Holzbau fertigt Wand- und Deckenelemente auf Hundegger-CNC-Abbundanlagen und Weinmann-Nagel- und Dämmbrücken, Martin GmbH stellt in Ludesch Anbaugeräte her, dazu kommen Spezialtiefbau-Bohrgeräte und das Transportbetonwerk (Beteiligung 50 %). Produkt-OT: Huppenkothen vertreibt unter eigenem Namen die Telematiklösung HUPPIFleetManagement (Hardware mit Daten-SIM und hauseigenem Portal) sowie die Assistenzsysteme HUPPTronic, und SUNCAR (50 %) liefert E-Antriebe mit eigener Steuerungssoftware. Martin-Tiltrotatoren sind rein hydraulisch.
Konnektivität 2
Holzbau-Fertigung mit CNC-Einzelanlagen und CAD/CAM-Kette: „3D-Werksplanung auf CADWORK, Hundegger Speed-Cut SC-3, Hundegger Speed-Panel SPM-2“; „automatische Zuführung und der Transport des fertigen Werkstücks auf einem Förderband“ [Quelle]
Seit Frühjahr 2024 Weinmann WallteQ M380 Nagelbrücke und M300 Dämmbrücke mit Isoblow für die Serienfertigung, künftig „5 CNC-Maschinen“; die Steuerung bzw. Datenübernahme (WUP/woodWOP) ist „nicht öffentlich beschrieben“ [Quelle]
Mietflotte (rund 6.000 Mietbagger) teilweise über HUPPIFleetManagement vernetzt: „Die Hardware ist mit einer Daten-SIM-Karte und einer Antenne ausgestattet“; Daten laufen ins HFM-Portal (on-prem Lauterach) [Quelle]
MES & Integration n. b.
„gesucht ‚i+R‘ MES (2026-10-11) – nicht gefunden; für Bau-/Holzbau-Fertigung kein klassisches MES zu erwarten“ (Abschnitt 6 im Lagebild)
Belegt ist nur die Planungskette cadwork → Hundegger („Nur wenn alle Details durch die Kollisionskontrolle bestätigt werden, kann das Werkstück in die Produktion“). BDE, Feinplanung oder eine ERP-Kopplung der Fertigung sind nicht belegt; das ERP von Bau und Holzbau ist unbekannt [Quelle]
APplus bei Huppenkothen steuert Miete, Ausgabe und Rücknahme (tabletgestützt), keine Fertigung; die HFM-Integration „in dein eigenes ERP“ zielt auf Kunden-ERP ([18][60][73] im Lagebild)
Datennutzung 2
HFM-Daten werden ausgewertet: „Mit dem Analytics-Tool können verschiedene Parameter miteinander verglichen werden“; bedarfsorientierter Service: „Der Service erfolgt nur dann, wenn er notwendig und zeitlich planbar ist“ [Quelle]
Die Telematikdaten werden „bisher nur deskriptiv genutzt“; für HFM gibt es „keine KI- oder Predictive-Maintenance-Funktion“ (Abschnitte 17 und 20 im Lagebild [60][102])
Holzbau: Materialoptimierung durch Automatisierung („optimale Ausnutzung des Rohstoffs“); OEE- oder Echtzeit-Dashboards in der Fertigung sind nicht belegt, ebenso kein DWH bzw. BI [Quelle]
Organisation & Standards 1
Automatisierung liegt bei den Gesellschaften: Holzbau mit eigenem GF und Produktionsleiter, CNC-Schulung des eigenen Personals („rund ein Drittel der insgesamt 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“); Martin, Express Beton und Spezialtiefbau betreiben eigene Anlagen [Quelle]
Die zentrale IT (i+R Business Partner) ist auf Verwaltung, M365 und Collaboration ausgerichtet; Huppenkothen hat eine eigene IT mit CIO und einen CTO für Produkt und Telematik. Ein Automatisierungs- oder OT-Team bzw. ein Steuerungsstandard ist nicht belegt (Abschnitt 3 im Lagebild [17][36][59][87])
Automatisierung als schrittweise Einzelentscheidung: „Automatisierungsvorhaben werden deshalb stets be- und durchdacht eingesetzt“ [Quelle]
Produkt-Digitalisierung 3
HUPPIFleetManagement: „Durch die Ferndiagnose werden Probleme schneller und effizienter beim Bagger behoben“; Geofencing („erhältst du automatisch eine Benachrichtigung“); „Analytics-Tool“; „Das HFM kann auch in dein eigenes ERP integriert werden“ [Quelle]
Abo-Modell: „inklusive Portalnutzung und Support ist für 2 Jahre im Maschinenpreis inkludiert“, danach Vertragsverlängerung; Plattform laut CTO „hauseigen“, laufend weiterentwickelt [Quelle]
HUPPTronic-Assistenzsysteme (HUPPView, HUPPLimit, HUPPLimit GPS) regelbasiert; SUNCAR-E-Antriebe mit „eigener Steuerungssoftware“. Predictive Maintenance als Dienst und Software-Updates over the air sind nicht belegt („Software-Updates: nicht erwähnt“) [Quelle]
Lebensmittel · Vorarlberg · Produktions-OT – Mangold betreibt in Dornbirn eine zentrale Großbäckerei mit Backöfen, Teigbereitung, Mehlsilo-, Gär- und CO₂-Kältetechnik für rund 44 eigene Filialen und verkauft Backwaren, keine Produkte mit Steuerungen.
Die 2018 bezogene Zentralbäckerei in Dornbirn hat moderne Ofen-, Gär- und CO₂-Kältetechnik; belegt ist aber nur eine herstellergebundene Regelung der Kälte- und Gäranlagen, nicht die Vernetzung der Produktionsmaschinen oder ein MES. Die Auswertung von Produktionsdaten ist nicht belegt, Automatisierungsrollen sind nicht sichtbar, und der Reifegrad lässt sich von außen nur eingeschränkt beurteilen.
Konnektivität 2
CO₂-Booster-Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung; MSR-Technik mit Eckelmann, Wahl des „E*LDS“-Regelungssystems (Herstellersystem); „Die Einbindung der PATT-Steuerung zur Gärunterbrechung erfolgt über ein 0-10 V-Steuersignal“ (acht PATT-Räume) [Quelle]
Neubau 2017–2018 mit Gewerken „Kältetechnik, Ofenanlagen, Mehlsilotechnik, Elektro und Regelung“; Hersteller der Backanlagen und Vernetzung der Produktionsmaschinen nicht genannt (gesucht, nicht gefunden) [Quelle]
MES & Integration n. b.
Kein MES/BDE, keine Produktionsplanungssoftware und kein Warenwirtschaftsanbieter identifiziert (Vectron, BBN, Orgasoft, CSB, Bizerba, HS-Soft gesucht, keine Referenz) ([69]; Lagebild Abschnitt 18)
Datennutzung 1
Keine Datenplattform, kein BI-Werkzeug, keine Data-Rollen; „Auswertungen laufen vermutlich über Berichte der Warenwirtschaft/Kasse und Excel“; Daten-/KI-Reife 1/5; Auswertung von Produktionsdaten nicht belegt ([68]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 1
Funktionsbereiche Bäckerei, Konditorei, Snackproduktion, Versand und „Lager/Haustechnik“; Instandhaltung über Haustechnik bzw. „Mobiler Hausmeister“; keine Automatisierungs-, OT-, IT- oder Engineering-Stellen gefunden ([8][13][19]; Lagebild Abschnitt 10)
Keine IT-Leitung öffentlich, IT vermutlich 0–2 Personen plus externes Systemhaus; keine Digital-Units oder Innovation-Labs (Lagebild Abschnitt 3)
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – Noventa betreibt eigene Spritzguss- und Gerätemontagewerke in Diepoldsau, Thailand und Rumänien (35–1.000 t, Roboter-Entnahme, eigene Montagelinien und Prüfvorrichtungen); die Geräte mit Mikrocontroller-Elektronik (Dusch-WC, Hygienespender, Babyphone, Hilfsschalter) entstehen als Auftragsentwicklung/-fertigung für OEM-Marken, Produktrechte und -daten liegen bei den Kunden, eigene Steuerungs- oder Maschinenprodukte gibt es nicht [5][6][15][41][22].
Noventa steuert die Fertigung vor allem über ein ausgeprägtes Lean-System mit physischem Kanban, E-Kanban, elektronischen Echtzeit-Statusanzeigen und Tablet-Erfassung in der Montage; ein MES oder eine Maschinendatenerfassung im Spritzguss ist öffentlich nicht belegt. Die gruppenweite Einführung von SAP S/4HANA Public Cloud (inkl. PP) schafft die ERP-Basis, die Kopplung zum Shopfloor ist aber nicht dokumentiert.
Konnektivität 1
Montage: Prozessdaten (Stückzahl, Ausschuss, Störgründe) werden manuell per Tablet in der Montage Performance App erfasst; Kununu 2026: „jede Sekunde per Tablet erfasst“ ([42][43])
Spritzguss: 3 neue Maschinen 2018 mit Magnetspannplatten und Robotern, „Industrie-4.0-Standardisierung“ bezieht sich auf das Rüsten; Maschinenhersteller, Vernetzung, OPC UA/Euromap nicht genannt [Quelle]
Keine öffentlichen Belege für Maschinendatenerfassung, OPC UA, Edge oder IIoT-Plattform (gezielte Suche 2026-10-20 ohne Treffer); Inserat Maschineneinrichter verlangt als IT-Kenntnis nur „MS Office“ ([10]; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
Kein MES-Produkt gefunden (MPDV Hydra, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, iTAC, SAP DMC gesucht); Steuerung über „Physische Kanban-Karten“ und Heijunka-Board [Quelle]
BDE-artige Insellösungen: Tablet-App MPA (Schwester Noventa Consulting) in der Montage Diepoldsau; E-Kanban-System IKS (manufactus) on-prem mit Kanban- und Heijunka-Board ([42][43][54][55][56])
ERP-Seite: gruppenweite S/4HANA-Public-Cloud-Transformation mit Modul PP und Integrationspunkten „MRP, Retouren, Warenbewegungen“; Kopplung zu IKS/MPA nicht belegt ([26])
Datennutzung 2
Shopfloor-Boards „liefern aktuelle Kennzahlen für tägliche Kurzbesprechungen im Team“; „Elektronische Anzeigen informieren die Mitarbeitenden in Echtzeit über den Auftragsstatus“ [Quelle]
MPA: Echtzeit-Prozessüberwachung mit Stückzahl, Ausschuss, Störgründen sowie Abweichungs- und Störungsmanagement in der Montage (Echtzeitanzeigen deuten auf Stufe 3, sind aber nur für die Montage und ohne OEE belegt) ([42])
Keine Predictive-Maintenance-, Qualitätsprognose- oder KI-Anwendung belegt; VR-Präsident nennt nur das Ziel „leveraging digital technologies for smarter production“ [Quelle]
Organisation & Standards 1
Keine Automatisierungs-, OT- oder Industrie-4.0-Rollen in den Inseraten; Produktion wird über Lean/Shopfloor-Management geführt („Shopfloor-Management, Lean, KPI-Steuerung“), Werke TH/RO mit eigenen Produktions-Rollen ([10][26][29])
Kleine generalistische IT im CFO-/CBA-Ressort (Infrastruktur CH, SAP-Applikationsmanagement RO); OT/IT-Konvergenz oder Steuerungsstandard nicht erkennbar ([11][19][26])
Gruppenweiter Standard ist das Lean-Produktionssystem NPS (seit 2004), kein Automatisierungsstandard ([22])
Medien · Vorarlberg · Produktions-OT – Russmedia betreibt in Schwarzach ein eigenes Zeitungsdruckzentrum mit Rollenoffset-Rotation, Plattenproduktion und Versandraum (ab 04/2027 auch für die Moser-Holding-Titel) und verkauft Medien-, Digital-, Telekom- und IT-Dienstleistungen, keine Produkte mit Steuerungen.
Das Druckzentrum Schwarzach arbeitet mit einer manroland-Zeitungsrotation, CTP-Plattenproduktion, Inkjet-Adressierung und maschineller Beilagen-Einsteckung; belegt ist aber weder die Vernetzung der Anlagen noch ein Produktions- oder Druck-Workflow-System. Die ausgeprägte Daten- und KI-Praxis der Gruppe erreicht die Produktion bisher nur punktuell (KI-gestützte Papier-Inventur), daher lässt sich der Reifegrad von außen nur eingeschränkt beurteilen.
Konnektivität n. b.
Anlagenpark belegt: „MAN-Zeitungsrotationsmaschine mit 5 Achtertürmen“, „Inkjet-Adressierung“, Inline-Heftung und dreiseitiger Beschnitt, Versandraum mit bis zu sieben maschinell beigelegten Beilagen; zu Leitstand, Vernetzung und Maschinendatenerfassung „keine Angaben“ [Quelle]
GEOMAN (manroland) seit 1993, CTP seit 1992; Leitstand-/Retrofit-Systeme sowie Mailroom-Hersteller (Ferag, Müller Martini, Q.I. Press Controls, EAE) gesucht, nicht gefunden ([7][46]; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration n. b.
„Druck-Workflow-/Produktionssystem gesucht, nicht gefunden“; ppi Media Content-X/CX planner nur als Redaktions- und Seitenplanungs-Workflow (Stand 2012/13), „ppi OutputManager/PlanPag nicht belegt“ ([16][68][69]; Lagebild Abschnitte 4, 6)
Datennutzung 2
KI-gestützte „automatisierte Papier-Inventurprüfung“ im Druck als produktiver Anwendungsfall [Quelle]
Mitglied im WAN-IFRA Color Quality Club 2018–2020 (gemessene Druckqualität); RTR-Projekt „Automatisierung der Produktionsabläufe“ (NEUE, 2024) – Bezug zur Druckproduktion unklar; keine OEE- oder Echtzeit-Dashboards belegt ([46][75])
Organisation & Standards 1
Leiter Drucktechnik; Stellen Offset-/Rollenoffsetdrucker und „Mechaniker – Druckzentrum“ (Mechanik/Hydraulik, Schicht + technischer Bereitschaftsdienst); keine Automatisierungs-, Elektro- oder OT-Rollen gefunden ([11][16][36]; Lagebild Abschnitt 10)
Druckzentrum 2026 per Spaltung in eigene Gesellschaft (vermutl. Russmedia Druck und Logistik GmbH) ausgegliedert; IT-Organisation auf ISP/Systemhaus und Digitalportale ausgerichtet, kein Bezug zur Drucktechnik ([74][78]; Lagebild Abschnitt 3)
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Bösch fertigt in Lustenau RLT-Geräte und Schaltschränke selbst und verkauft zugleich Produkte mit eigener Steuerung und Fernzugriff: die Heizungsregelung bösch Touch, den Großwärmepumpen-Regler WPM sowie Wärmepumpen mit App/Portal und Modbus-Schnittstelle.
Bösch fertigt RLT-Geräte und Schaltschränke in Lustenau überwiegend in teambasierter Montage an bis zu 30 Fertigungsplätzen; mit dem „digitalen Fertigungsplatz“ werden Fertigungsunterlagen und Prozesse digital abgebildet, vernetzte Maschinen, ein MES oder Auswertungen von Produktionsdaten sind öffentlich aber nicht belegt. Weiter ist das Unternehmen bei den verkauften Produkten: Wärmepumpen und Regelungen mit Fernzugriff, App und Portal, Statistik und Alarmhistorie sowie offenen Schnittstellen.
Konnektivität 1
RLT-Fertigung als teambasierte Montage: „Auf 1.358 m² produzieren rund 90 Mitarbeitende maßgeschneiderte RLT-Geräte“, „bis zu 30 Fertigungsplätz“, „Monteur*innen, Installateur*innen, Elektriker*innen und Metalltechniker*innen gemeinsam im Team“; vernetzte Maschinen, CNC- oder Laseranlagen werden nicht genannt [Quelle]
Standortausbau 2020: „Schaffung neuer Kranbahnen in der Produktion“, „Umbau von Logistik- in Fertigungsflächen“, „ein Retrofit des Hochregallagers“; Schaltschrankbau „erweitert und modernisiert“, ohne Angaben zu Automatisierung oder Datenerfassung [Quelle][Quelle]
Die im Inventar aufgeführten Feldbusse (BACnet, KNX, Modbus; SPS/DDC) betreffen das Geschäftsfeld Gebäudeautomation bei Kunden, nicht die eigene Fertigung. OPC UA, Maschinendatenerfassung und Edge/Historian in der Produktion wurden nicht gefunden (Websuche 2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6 ([24][51]))
MES & Integration 2
Projekt „digitaler Fertigungsplatz“ (2023): „ein Projekt in dessen Rahmen die gesamten Fertigungsunterlagen und Prozesse digital abgebildet werden“; die Software ist nicht genannt [Quelle]
Kein MES- oder BDE-Produkt genannt (gesucht 2026-10-14); Branchen-ERP (Produkt unbekannt), Integration nach außen nur Punkt-zu-Punkt (ERP ↔ PIM/Portal), Anbindung der Fertigung an das ERP nicht beschrieben (Lagebild Abschnitte 4, 18)
Datennutzung 1
Kein BI-Tool, kein DWH und keine Data-Rollen gefunden (Power BI, Qlik, Tableau, Fabric gesucht); Daten-/KI-Reife im Lagebild 1/5 (Lagebild Abschnitte 4, 17)
Produktionskennzahlen, OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung nicht gefunden; das Energiemonitoring (#greenbösch) betrifft den Anlagen- bzw. Gebäudebetrieb (Lagebild Abschnitt 6 ([54]))
Organisation & Standards 2
Automatisierungskompetenz in Fachbereichen: Gebäudeautomation/MSR mit Schaltschrankbau und Programmierung („SPS, DDC, BACnet, KNX, Modbus“; Techniker mit Führungsverantwortung, 2026); die Systemtechnik entwickelt die „bösch Heizungsregelung“ weiter; zentrale Disposition Projekttechnik GA/MSR in Lustenau ([51][18][17])
Fertigung mit eigener Lehrausbildung Elektrotechnik im Schaltschrankbau; Industrie-4.0-Programm, Steuerungsstandard für die Produktion oder gemeinsame OT/IT-Steuerung nicht öffentlich; IT als kleine zentrale Einheit (6 Personen Infrastruktur) [Quelle]
Produkt-Digitalisierung 3
Großwärmepumpen OPUS: Regler WPM (Eigenentwicklung) mit Online-Anbindung, Tool „Fernkontrolle“ (Echtzeitstatus, Sollwerte aus der Ferne, Datenaufzeichnung, Alarmhistorie) [Quelle]
App „Bösch Onlineportal“ (WPM-RW60) für iOS/Android mit Steuerung, Statistik und Alarmvisualisierung; Wärmepumpen-Portal auf Kermi-x-center-Basis; bösch Connect; Heizungsregelung bösch Touch mit Fernzugriff per PC/Tablet/Smartphone ([66][44][52])
MOZART/KLIMT/WANDA: Ethernet, App/Web, „Modbus RTU/TCP“ mit Loxone-Vorlage, SG Ready, Störungsanalyse per Fernwartung; Predictive Maintenance, OTA-Updates oder As-a-Service-Modelle nicht gefunden ([69], Lagebild Abschnitt 17)
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Kaiser fertigt Kanalreinigungsaufbauten und Schreitbagger in eigenen Werken (LI, SK, IT, US, UK, IN, DE) und verkauft Maschinen mit der eigenen Steuerungsplattform KAISERtronic sowie Telematik (KAISER Connected Services); der Schwerpunkt der Digitalisierung liegt auf der Produktseite.
Die eigene Fertigung von Kaiser ist nach Selbstbeschreibung bewusst wenig automatisiert und wird über SAP geplant; vernetzte Maschinen, ein MES oder Auswertungen von Produktionsdaten sind öffentlich nicht belegt. Die Digitalisierung zeigt sich vor allem in den Produkten, deren Betriebsdaten serienmässig über Telematik in ein Kundenportal fliessen und aus der Ferne diagnostiziert und parametriert werden können.
Konnektivität 1
Selbstbeschreibung: „moderne Fertigung ohne hochautomatisierte Produktionsabläufe“; Fertigung Schaanwald = Stahl-/Chromstahlbau (MAG/WIG-Schweissen, Rundbiegen), Aufbau- und Baggermontage ([58])
Einzelne CNC-Anlagen als Insel: ZINSER-Plasma-/Autogen-Schneidanlage bei KAISER ASSMANN, „Operatori CNC“ bei KAISER MORO; kein Beleg für OPC UA, Maschinendatenerfassung oder Edge-Gateways in der Fertigung ([34][39])
MES & Integration 1
Kein MES gefunden (gesucht: MPDV Hydra, SAP ME/DMC, Siemens Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, iTAC, zenon) ([58][69])
Produktionsplanung im ERP: SAP-Anzeige nennt Module „MM, PP, SD, CS, PLM“; MORO-Anzeigen „MRP, Stücklisten, Arbeitspläne, Auftragsfertigung“ – Fertigungsrückmeldung über ein MES/BDE nicht belegt ([39][69])
Datennutzung 1
Reporting primär SAP-basiert (Kaiser Premier: SAP „for accurate reporting, inventory and cost“); „SAP, BI, Excel“ nur im Finance-Kontext ([24][55])
Gezielte Suche nach BI-/Datenplattformen, Data-Rollen und KI-Anwendungen ohne Treffer; keine Auswertung von Produktionsdaten (Kennzahlen, OEE) öffentlich ([67])
Organisation & Standards 1
CTO-Anzeige: Kompetenzen „über alle Standorte und Marken hinweg bündeln“, Engineering-Methoden für eine „dezentrale Struktur“ – Werke markengetrieben und dezentral organisiert ([21])
Keine Automatisierungs-/OT-Rollen für die eigene Fertigung ausgeschrieben; Prozessingenieur-Stellen je Werk (SK); kein Industrie-4.0-Programm öffentlich ([40][67])
Produkt-Digitalisierung 3
Proemion CANlink mobile serienmässig: „All KAISER machines have a CANlink® mobile installed“, CAN-Daten per Mobilfunk an die Proemion DataPlatform, bidirektionaler Zugriff aus der „KAISER Service Software“, −15 % Reisekosten [Quelle]
Kundenportal KAISER connect: GPS-Position, „Betriebszustände des Aufbaus“, Zähler/Warnungen, Flottenvergleich, Export von Daten und Reports, Schnittstelle zu externen Systemen; KAISER teleservice mit Fern-Parametrierung; KAISER log als digitales Arbeitsprotokoll ([26][27])
Kein Condition-Monitoring-/Predictive-Maintenance-Dienst und kein As-a-Service-Modell belegt; Whale ergänzt Kundenportal myWhaleFleet (Dokumente/Wartung, keine Telematik) ([30][56][75])
Bau · Vorarlberg · Produktions-OT – Produktions-OT: Wilhelm+Mayer betreibt einen Baumaschinenpark mit GPS-3D-Baggersteuerung, Bauhof und Werkstatt, ein Betonfertigteilwerk mit eigener Betonmischanlage in Klaus und ein Kieswerk; verkauft werden Bauleistungen, Betonfertigteile und Metallbau-Elemente ohne Steuerung oder Embedded Software, daher keine Produkt-OT.
Das Steuerungs-Know-how liegt dezentral in Werkstatt und Bauhof, beim Asphaltmischwerk vermutlich beim JV-Partner PORR.
Konnektivität 1
Tiefbau Heitere Lustenau: „Für die Grabenaufweitungen und Ausbau der Retentionsgräben wird die GPS-3D-Baggersteuerung verwendet“; Anzeige „auf einem Display in der Fahrerkabine“, Hersteller nicht genannt [Quelle]
Baggerfahrer-Inserat: „Bedienen von (je nach Baustelle GPS-gesteuerten) Baggern und anderen Baumaschinen“; Einsatz nur auf einzelnen Maschinen bzw. Baustellen ([16] im Lagebild)
Betonfertigteilwerk Klaus, Kieswerk Brederis (derzeit „aus behördlichen Gründen geschlossen“) und Asphaltmischwerk Sulz (50/50-JV mit PORR): „Leitstand/Mischanlagensteuerung nicht genannt“; Flotten-Telematik nicht genannt; OPC UA, Edge-Gateways oder zentrale Maschinendatenerfassung nicht belegt ([2][25][31][70] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration n. b.
MES/Produktion: Betonfertigteilwerk, Asphaltmischwerk, Kieswerk – „Leitstand/Mischanlagensteuerung nicht genannt; gesucht (MES-Hersteller), nicht gefunden“ (Lagebild Abschnitt 4 [2][25])
ERP-Anbieter unbekannt; keine Middleware/iPaaS, nur Layer2-Datensynchronisation in M365; eine Shopfloor-ERP-Anbindung ist nicht belegt (Lagebild Abschnitt 18 [19][73])
Datennutzung n. b.
Daten-/KI-Reife „1/5“: „kein BI-Tool, kein Datenteam, keine KI belegt“; Kennzahlen (VSME) betreffen ESG-Daten, nicht Produktionsdaten (Lagebild Abschnitt 17 [31])
Datenfluss zur Maschine: „3D-Geländemodelle auf Grundlage der übermittelten Ausführungspläne“ im Büro erstellt (Planungsdaten); eine Auswertung von Maschinen- oder Anlagendaten ist öffentlich weder belegt noch ausgeschlossen [Quelle]
Organisation & Standards 1
Interne IT (Bereichsleitung, geschätzt 2–4 Personen) mit Ticketsystem und Anwender-Support; keine Automatisierungs- oder OT-Rolle unter den 17 offenen Stellen (Lagebild Abschnitte 3, 10 [12][29][34])
Steuerungs-Know-how dezentral in Werkstatt/Bauhof: Lehre Baumaschinentechnik – „programmierst Steuersoftware“; Mischanlagen-Know-how im Asphalt-JV vermutlich beim Partner PORR; kein zentrales OT-Team oder Steuerungsstandard öffentlich ([17][70][71] im Lagebild)
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Bertsch fertigt selbst Edelstahl-Apparate in den Werken Braz (AT) und San Polo di Torrile (IT) und verkauft vor allem Molkerei-, Käserei- und Fleischverarbeitungsanlagen mit eigenprogrammierten Siemens-Steuerungen (S7, TIA Portal, PCS 7, WinCC) sowie Fernwartung.
Bertsch ist vor allem Anlagenbauer mit eigener Siemens-basierter Steuerungs- und SPS-Kompetenz; die verkauften Anlagen bieten Fernwartung und Prozessdatenarchivierung, aber kein zentrales Remote-Monitoring oder datenbasierte Services. Zur Vernetzung, MES-Nutzung und Datenauswertung der eigenen Edelstahlfertigung in Braz und Italien gibt es keine öffentlichen Belege, sodass sich der Reifegrad der eigenen Produktion nicht beurteilen lässt.
Konnektivität n. b.
Werk Braz: „Hightech-Maschinen kommen in Braz zum Einsatz“, „hochwertige Apparate aus Edelstahl“ – keine Aussage zu Vernetzung oder Maschinendatenerfassung [Quelle]
Eigene Fertigung (Edelstahl-Apparatebau Braz, Werk Italien): Fertigungs-MES und Maschinenvernetzung gesucht, nicht gefunden; OPC UA/Feldbusse für die eigene Produktion nicht belegt ([28][29]; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration n. b.
MES/Produktion: „gesucht, nicht gefunden“; Einzel-/Auftragsfertigung, Fertigungssteuerung vermutlich im ERP (PPS-Modul) (H) ([23][29])
ERP-(Neu-)Einführung bei Bertsch Foodtec „für 2024 geplant“, Produkt und Go-live nicht veröffentlicht; Anzeige Technische:r Projektassistent:in Arbeitsvorbereitung ohne Systemnennung ([53]; [14])
Datennutzung n. b.
Kein BI-Werkzeug, keine Datenplattform, keine Datenrolle gefunden (Power BI, Qlik, Fabric u. a. gezielt gesucht); keine Produktionskennzahlen/OEE öffentlich ([56][80])
GenAI intern: „hauseigene Chatbots“ – betrifft Büroprozesse, nicht Produktionsdaten ([28])
Organisation & Standards 2
Eigene Stelle „SPS-Programmierer:in“ (Siemens SIMATIC S7, TIA Portal, PCS 7, WinCC) für die Anlagensteuerung ([32])
Eigenes Engineering in Bludenz (Konstruktion, Prozessengineering, SPS-Programmierung); Vorhaben „Automatisierung der Steuerungsprogrammierung“ ([13][53])
Kleine Generalisten-IT plus externer Dienstleister; kein OT-/Automatisierungsteam für die eigene Fertigung und keine OT/IT-Governance sichtbar ([12][19])
Produkt-Digitalisierung 2
Käsefertiger, Molkerei- und CIP-Anlagen: „Fernwartung über Modem oder VPN-Zugang“; Service: „Fernwartung“, 24-h-Hotline, Servicepläne ([44][77])
Molkereianlagen: „Protokollierung und Archivierung der Prozessdaten“, „Anbindung an übergeordnete Datensysteme“ – Daten liegen beim Kunden, nicht in einem Bertsch-Portal ([44][68])
Kein Kundenportal, kein Remote-Monitoring- oder As-a-Service-Angebot ([77])
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Bewertet wird Gantner Electronic GmbH (Nüziders, SALTO WECOSYSTEM), die ihre Zutritts-, Schließfach- und Cashless-Geräte in eigener Produktion mit Endprüfung fertigt und vernetzte Terminals/Controller samt Cloud-Geräteverwaltung (G7 Connect) verkauft; die eigentümerrechtlich getrennte Gantner Instruments (Messtechnik, Schruns) ist nicht Gegenstand der Stufen.
Konnektivität 2
Stelle „Softwareentwickler für unsere Prüf-/Produktionsmittel“: Prüfsoftware/Datenauswertung für eigene Hardware mit „C#, WPF, Git oder TFS, SQL Server“ → eigenentwickelte, an eine Datenbank angebundene Prüfmittel ([30])
„Entwickelt und produziert wird weiterhin in Vorarlberg“; Geräte entstehen „in eigener Produktion“ – zu Maschinenpark, SMT-Linien oder Protokollen keine öffentlichen Angaben [Quelle]
OPC UA/Feldbusse im Technologie-Inventar stammen aus dem Produktportfolio von Gantner Instruments (Q.series), nicht aus der eigenen Fertigung von Gantner Electronic ([45][46])
MES & Integration n. b.
Kein MES-Produkt belegt (gesucht MPDV Hydra, SAP DMC/ME, Opcenter, cronetwork, GFOS, Proxia, Forcam, iTAC, zenon); Hypothese: Prüf-/Traceability über Eigenentwicklung + ERP-Fertigungsaufträge ([90])
ERP Microsoft Dynamics (AX) mit QMS im Wareneingang; SALTO-Projekt „ERP único para todas las empresas“ mit Nüziders als Hauptproduktionsgesellschaft – Shopfloor-Anbindung nicht öffentlich ([11][13][85])
Datennutzung 2
Eigenentwickelte Prüf-/Produktionsmittel-Software mit „Datenauswertung“ für die Endprüfung der eigenen Hardware ([30])
Keine interne Datenplattform, kein BI-Produkt und kein Hinweis auf OEE-Dashboards oder Predictive Maintenance in der eigenen Fertigung ([90][123])
Organisation & Standards 2
Eigene Entwicklerrolle für „Prüf-/Produktionsmittel“ am HQ Nüziders ([30])
karriere.at-Profil nennt Rollen „Prüftechniker“, „Anlagentechniker“, „Produktionsmitarbeiter“; kein zentrales OT-/Automatisierungsteam, keine Smart-Factory-Initiative öffentlich (Nüziders und Oiartzun als SALTO-Produktionszentren, „bis 1 Mio. Geräte/Jahr“) [Quelle]
Produkt-Digitalisierung 3
G7 Connect (gantner.cloud): Cloud-Geräteverwaltung mit „management, configuration, firmware, and app updates“; Terminals verbinden sich outbound über TCP 80/443 [Quelle][Quelle]
Firmware-Update von GC7-Controllern aus der Cloud wählbar; Abo-Modell „G7 Connect GO“; Statusseite für Cloud-Produkte, Fernwartung per TeamViewer [Quelle]
Condition Monitoring oder Predictive Maintenance als Dienst nicht belegt; Add-on-Bus-Geräte (NET-Locks, Subcontroller) werden lokal aktualisiert [Quelle]
Bau · Vorarlberg · Produkt-OT – Goldbeck Rhomberg betreibt als General- und Totalunternehmer keine eigene Fertigung (Systemelemente kommen aus GOLDBECK-Werken), liefert aber Gebäudeautomation mit einem hauseigenen Regelungssystem auf PRIVA-/LOYTEC-Basis als Teil der Kundengebäude.
Goldbeck Rhomberg hat keine eigene Fertigung, daher sind Produktions-OT und die acatech-Stufe nicht beurteilbar; OT-Bezug besteht über die inhouse geplante und programmierte Gebäudeautomation (hauseigenes Regelungssystem auf PRIVA-/LOYTEC-Basis, „Smart Ready“) in den Kundengebäuden. Datenbasierte Betriebsfunktionen wie Energiemonitoring (+monitor) und eine Smart-Building-Cloud-Lösung sind beim Konzern GOLDBECK belegt, ihre Nutzung im JV ist jedoch nur indirekt erkennbar.
Konnektivität n. b.
Keine eigene Fertigung: „Systemelemente kommen aus den Goldbeck-Werken“; Werksautomation liegt beim Konzern GOLDBECK, nicht beim JV ([3][7] im Lagebild (Abschnitt 2/6))
MES & Integration n. b.
„Keine eigene Fertigung“; MES-Produkte (MPDV, Opcenter, cronetwork) gesucht, nicht gefunden; Werksplanung im Konzern über Truvio Production Planning in Dynamics 365 ([3][8][17] im Lagebild (Abschnitt 4))
Datennutzung n. b.
Keine eigenen Produktionsdaten; Datennutzung betrifft BIM-Modelle („in etwa jedem zweiten Projekt umfangreiche BIM-Modelle“) und Power BI, nicht Shopfloor-Daten ([19][30] im Lagebild (Abschnitt 17))
Organisation & Standards 3
Zentrale Abteilung „Integrale Planung“ (Architektur, Tragwerk, TGA, MSR, BIM) als gemeinsamer Leistungspool aller Niederlassungen ([8][11][28] im Lagebild (Abschnitt 3))
Stelle Projektleiter MSR: Programmierung PRIVA und/oder LOYTEC, „Weiterentwicklung des hauseigenen Regelungssystems“, „standardisierte Regelkonzepte“ für Logistik-/Produktions-/Gewerbebauten ([8][9] im Lagebild (Abschnitt 10))
Gesamte Gebäudetechnikplanung inkl. Gebäudeautomation inhouse, ohne externes Planungsbüro (Mitarbeiter-Post) [Quelle]
Produkt-Digitalisierung 3
Bürogebäude mit „Smart Ready“-Ausstattung (Gebäudeautomation und Smart-Building-Komponenten); Referenz „SMART Automation & Control“ Dübendorf [Quelle]
Konzernlösung SMART Automation & Control mit „+monitor“ – Energiemonitoring „als Basis für Betriebsoptimierung“; EnOcean-Funksensorik [Quelle]
Konzern entwickelt Smart-Building-Lösung mit Cloud-Anwendungen und Mobile Apps „vom Prototyp zur Marktreife“; GA-Wartung über PC-/cloudbasierte Managementsysteme bei GOLDBECK Facility Services – Nutzung durch GBR in AT/CH nicht belegt ([37][52] im Lagebild (Abschnitt 6))
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Die Gruppe fertigt und montiert in Schwarzach, Lübbecke und Środa eigene Sondermaschinen und Anlagen und verkauft diese als vernetzte Losgröße-1-Anlagen mit eigener Steuerungs-, HMI- und Plattformsoftware (Beckhoff TwinCAT 3, IPC.NET, aimi, ZIMBA).
IMA Schelling ist vor allem auf der Produktseite stark digitalisiert: Die eigene Steuerungsplattform aimi und die IIoT-Serviceplattform ZIMBA liefern Kunden Maschinendaten, OEE-Transparenz, Predictive Maintenance und Vision AI. Für die eigene Fertigung sind nur die ERP-Harmonisierung auf Infor CloudSuite und eine angekündigte gruppenweite Smart-Factory-Partnerschaft belegt; zu Vernetzung, MES-Betrieb und Datennutzung der Werke gibt es keine öffentlichen Hinweise.
Konnektivität n. b.
Belege zu OPC UA, Feldbussen und TwinCAT 3 („Du entwickelst mit Beckhoff TwinCAT 3 komplexe Steuerungsfunktionen für unsere Maschinen und Anlagen“) betreffen die verkauften Maschinen, nicht den eigenen Maschinenpark ([13][35])
Zur Vernetzung oder zentralen Datenerfassung des eigenen Maschinenparks in Lübbecke, Schwarzach oder Środa gibt es keine öffentlichen Hinweise (Recherche 2026-10-20) (Lagebild Abschnitt 6, 18; Websuche 2026-10-20)
MES & Integration 2
ERP-Projektleiter: Parallel zum Infor-Cloud-Projekt wurde eine strategische Partnerschaft mit Smart Production Solutions eingegangen, um die „Vision einer Smart Factory“ in der gesamten IMA Schelling Group voranzutreiben; Nutzung nicht bestätigt [Quelle]
Smart Production Solutions bietet Shopfloor-Apps (JobControl, StockControl) und baut mit Infor eine „Standardschnittstelle zwischen Infor LN CloudSuite und den SPS-Apps“ [Quelle]
Stelle Leiter Arbeitsvorbereitung (Lübbecke): ERP-gestützte Planung und Steuerung, Infor LN als Vorteil; Projekt „ISG gemeinsames ERP“ (Single-ERP Infor CloudSuite) läuft noch ([25][23])
Datennutzung n. b.
OEE-Dashboards, Predictive Maintenance (Viezo) und Vision AI sind Produktangebote für Kunden; Auswertungen von Daten aus der eigenen Fertigung sind nicht belegt, ein DWH oder Lakehouse wurde nicht gefunden ([38][53]; Lagebild Abschnitt 17)
Organisation & Standards 2
Rollen in der eigenen Fertigung: Instandhaltung, Anlagenelektriker, Leiter Arbeitsvorbereitung; Ausbildung „Fachinformatiker Digitale Vernetzung“ mit IT/OT-Systemen in Lübbecke ([36][25][28][29])
Eine gruppenweite Smart-Factory-Vision ist angekündigt; ein zentrales OT-Team, eine Roadmap oder Governance für die eigene Produktion ist nicht öffentlich ([23])
Produkt-Digitalisierung 4
IIoT- und Serviceplattform ZIMBA: Maschinendaten im zentralen Leitstand, Abgleich mit dem IMA-Schelling-Datenpool, OEE-Steigerung; Module portal, maintenance und ticket; jede Neumaschine erhält seit 04/2025 ZIMBA.start, danach werden Teleservice und Hotline „minutengenau“ abgerechnet ([53][80])
Predictive Maintenance mit Viezo-Sensorik; lizenzbasierte Vision-AI-Cloudplattform (Training in der Cloud, Inferenz an der Maschine); jedes Werkstück erhält eine „digital identity“ ([38][75][79])
Steuerungsplattform aimi (aimi.TALK mit Publish-Subscribe, ERP-Schnittstellen bis SAP); „Updates und Remote-Services“ über den gesamten Lebenszyklus; Rollout für Einzelmaschinen ab Herbst 2026, für vernetzte Anlagen ab 2027 ([54][57][60])
Fertigung · Liechtenstein · Produktion + Produkt – Intamin konstruiert Fahrgeschäfte und People Mover, lässt die Serienteile überwiegend bei Zulieferern fertigen und montiert in der Gruppengesellschaft in Rüscheid (Fahrzeugbau, GFK, Lackiererei, Schweißerei) selbst; die Fahrgeschäfte und People Mover mit Ride-Control bzw. automatischer Zugsteuerung sind das Kernprodukt, die Steuerungen kommen von der Schwesterfirma INAUTEC.
Intamin ist vor allem ein Engineering- und Systemhaus: Die Serienfertigung ist weitgehend an Zulieferer vergeben, und zur eigenen Endmontage in Rüscheid gibt es keine öffentlichen Angaben über Vernetzung, MES oder Datennutzung, weshalb sich die Produktions-OT nicht beurteilen lässt. Bei den Produkten zeigt sich über die Schwesterfirma INAUTEC eine fortgeschrittene Steuerungs- und Simulationskompetenz (Diagnose, Data Logging, Digital Twin für die virtuelle Inbetriebnahme, fahrerlose People Mover); datenbasierte Services für Betreiber sind öffentlich nicht erkennbar.
Konnektivität n. b.
Rüscheid: „Endmontage in Rüscheid“, eigene Lackiererei, Schweißerei, Modellbau, Serienfertigung bei Zulieferern; keine Angaben zu vernetzten Maschinen, Feldbussen, OPC UA oder zur Erfassung von Maschinendaten ([58])
Zu Beckhoff/Siemens/Rockwell gibt es nur Produkt- bzw. Steuerungsbezüge bei INAUTEC; nichts zur eigenen Fertigungsumgebung ([43][70])
MES & Integration n. b.
Produktionsplanung über Abacus PPS („Das Zusammenspiel des PPS / CRM / Kredi / Debi / Fibu …“); im Lagebild „kein MES gefunden“, das ist aber kein Beleg für das Fehlen ([89][118])
Die ERP-Ablösung läuft („introduction of a new ERP system“); Shopfloor-Anbindung oder BDE werden nicht erwähnt ([86])
Datennutzung n. b.
Kein BI-Produkt, keine Datenplattform und keine Produktionskennzahlen belegt; KPI-Aufbau nur im Einkauf („Develop KPIs and reporting“) ([86][102])
Organisation & Standards 2
„Keine Elektro-/Steuerungs-/Software-Engineer-Stellen bei Intamin Est./AG“ (2019–2026), Engineering-Stellen ausschließlich im Maschinenbau; die Steuerungskompetenz liegt bei der Schwester INAUTEC („failsafe ride control system builder … part of the Intamin Amusement Rides Group“, > 40 Spezialist:innen) ([42][60][68])
INAUTEC arbeitet mit „Standard control hardware by Siemens and Rockwell“, allerdings für die Produkte; eine OT/IT-Verzahnung mit der Gruppen-IT (InterB.I.T.E.) ist nicht sichtbar [Quelle]
Produkt-Digitalisierung 2
INAUTEC nennt „diagnostic and monitoring tools“, „data-logging utilities“ und für People Mover „24/7 operational diagnostics and logging“; dazu „Digital twins of vehicles, tracks, brakes and propulsion systems“ für Simulation und virtuelle Inbetriebnahme [Quelle]
People Mover mit „automatic train protection and guiding solution“, fahrerlosem Betrieb und CBTC/OCC beim Betreiber; Multi Dimension Mover mit „Wireless-Navigation“ [Quelle]
Die Serviceseite bietet nur Hotline, Ticketportal und Ersatzteile; ein vermarktetes Remote-Monitoring oder Predictive Maintenance als Dienst ist nicht belegt [Quelle]
Bau · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: Jäger Bau betreibt Tunnelvortrieb (TBM und Sprengvortrieb), einen Baumaschinenpark mit Bauhof und eine Tischlerei mit CNC-Bearbeitungszentren; Produkt-OT: die 60-%-Tochter VirtuRail entwickelt und vermietet batterieelektrische Automated Service Vehicles mit Sensorik- und Steuerungssystem für die Untertage-Logistik.
Den deutlichsten Automatisierungsbezug zeigt die Tochter VirtuRail mit sensorgestützten, fernsteuerbaren Untertagefahrzeugen, deren Service vor Ort erbracht wird.
Konnektivität 1
Jäger Bau Tischlerei arbeitet mit „CNC-Bearbeitungszentren“; Maschinenhersteller und CAD/CAM „nicht ermittelt“ ([47] im Lagebild)
Baumaschinen (Turmdrehkrane, Bagger 1,5–33,5 t, LKW): „Telematik unbekannt“; Maschinendatenerfassung/Vortriebsdokumentation „nicht belegt (gesucht, nicht gefunden)“ ([21][33][44] im Lagebild)
Websuche nach Maschinendaten, Vortriebsdaten und BIM bei Jäger Bau ohne unternehmensspezifische Treffer (2026-10-20); OPC UA, Edge-Gateways oder Historian nicht belegt (Websuche 2026-10-20; Lagebild Abschnitt 6)
MES & Integration n. b.
MES/Produktion: „n/a (Bau); Tischlerei-Fertigung in Schruns – System unbekannt (gesucht, nicht gefunden)“ (Lagebild Abschnitt 4)
Keine Integrationsplattform; Bau-Software (AUER/iTWO) mit Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen bzw. Datei-Austausch (H); kein Shopfloor-ERP-Bezug belegt ([19][59] im Lagebild)
Datennutzung n. b.
Daten-/KI-Reife „1/5 – keine BI-/Datenplattform, Data-Rollen oder KI-Anwendungen sichtbar“; Nachsuche zu Power BI, DWH und KI ohne Treffer (Lagebild Abschnitt 17)
Auswertungen von Maschinen-, Vortriebs- oder Fertigungsdaten sind öffentlich weder belegt noch ausgeschlossen; Vermessungsdrohnen liefern Orthofotos, 3D-Geländemodelle und Massenermittlung (Planungs-, nicht Anlagendaten) ([18] im Lagebild)
Organisation & Standards 1
Kleine interne IT betreut „Büro- und Baustellen-IT“ (PCs, Laptops, Tablets, Smartphones); keine Automatisierungs- oder OT-Rollen in den Stellenanzeigen ([43] im Lagebild; Lagebild Abschnitt 10)
Automatisierungs-/Steuerungs-Know-how liegt bei der Tochter VirtuRail und deren Partnern (MineTronics, Reisch, Paus), „nicht in der Jäger-IT verortet“; kein zentrales OT-Team oder Steuerungsstandard öffentlich ([36][54][55] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 2
VirtuRail-ASV: Steuerung per „CAN-Bus“, Sensorfusion LiDAR/Radar/Ultraschall, „RFID-Tags“ für Streckenabschnitte; moderne Steuerung ermöglicht „Fernbetrieb“, Einzelbetrieb per Fernsteuerung, Zugverband mit Videowall [Quelle]
Antriebstechnik ARADEX: „central control of the train“ plus „integrated PLC functionality“ in den VECTOPOWER-Umrichtern; Fernzugriff, Telemetrie oder Software-Updates auf der Referenzseite nicht beschrieben [Quelle]
Service über Techniker vor Ort (Montage, Inbetriebnahme, Wartung); Cloud-Telemetrie oder Remote-Monitoring als Dienst nicht belegt [Quelle]
Fertigung · Vorarlberg · Produktion + Produkt – Produktions-OT: Künz fertigt Stahlbau, Schweiß- und Zerspanungsteile sowie Kranmontage in Hard, Groß St. Florian, Kechnec (SK) und Słupca (PL); Produkt-OT: die verkauften Container-, Bahn- und Prozesskrane sind teil- bis vollautomatisiert, mit eigener SPS-Software (Siemens TIA/Rockwell), dem Crane Management System, der IIoT-Plattform KIS und Fernbedienständen (ROS).
Künz digitalisiert vor allem seine Produkte: Die Krane sind teil- bis vollautomatisiert, und über die IIoT-Plattform KIS laufen Fernwartung, Ursachenanalyse und Predictive Maintenance. Zur eigenen Fertigung belegen öffentliche Quellen nur CNC/CAM, Schweißroboter und ein ERP für Produktion und Montage; für MES und die Nutzung von Produktionsdaten gibt es keine Hinweise, daher ist die acatech-Einstufung nur schwach abgesichert.
Konnektivität 2
Künz setzt „the latest production methods and welding robots where suitable“ ein; Produktion in Österreich und der Slowakei [Quelle]
Stelle Konstrukteur Elektrotechnik: Zusammenarbeit mit der „hoch automatisierten, modernen Fertigung“; CAM-Programmierer und CNC-Zerspanungstechniker für die eigene Fertigung in Hard ([28][23] im Lagebild)
Kechnec (SK): Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Schweißen, Präzisionszerspanung bis zur Oberflächenbehandlung und Montage vor Ort, Erweiterung um rund 5 Mio. € [Quelle]
MES & Integration n. b.
ERP PSIpenta für „Produktion, Montage, Materialwirtschaft, QM“; ob die BDE- oder Leitstand-Module genutzt werden, ist nicht belegt ([27][79] im Lagebild)
Kein MES gefunden (gesucht: MPDV, cronetwork, Proxia u. a.); laufende Projekte nur WMS/LVS-Einführung mit ERP-Integration ([43] im Lagebild)
Datennutzung n. b.
Die belegte Datennutzung betrifft Finanz-Reporting (Power BI, Data Warehouse, Konsolidierung) und Produktdaten (KIS); Kennzahlen aus der eigenen Fertigung sind nicht belegt ([25][17] im Lagebild)
Smartsheet-Dashboards für 23 Projektleiter in der Inbetriebnahme beim Kunden (Projektsteuerung, keine Maschinendaten) [Quelle]
Organisation & Standards 3
Zentrale Steuerungstechnik und „Softwareabteilung“ mit „firmeneigener SPS-Programmierung“ auf Siemens TIA und Rockwell; Inbetriebnahme-Techniker für Hard, Groß St. Florian und Wien [Quelle]
Standortübergreifende Stelle „Netzwerktechniker im OT-Umfeld“ (Hard, Egg, Wien) gestaltet die „Netzwerkarchitektur unserer Anlagen“ gemeinsam mit Entwicklung und Steuerungstechnik [Quelle]
Auf der Fertigungsseite nur einzelne Rollen belegt (Instandhaltungstechniker, Leitung Elektrowerkstatt, Technologe, CAM-Programmierer); kein Industrie-4.0-Programm für die Fertigung sichtbar ([23][38] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 4
KIS – Kuenz Information System (seit 2018): IIoT-Plattform, sammelt und analysiert die Maschinendaten weltweit eingesetzter Krane in Echtzeit, mit Predictive Maintenance, Schwellwert-Alarmen und Lieferanten-Qualitätsmanagement [Quelle]
„Kuenz uses data to drive equipment effectiveness“: Ursachenanalyse von Stillständen, −25 % Prozessstillstand in einem Kundenfall, Inbetriebnahme „bis zu 70 % schneller“ [Quelle]
Crane Management System mit browserbasiertem Fernzugriff (Telewartung), Trendplots, Replay-Tool und Automation-Dashboard; Remote Operation Stations, 5G-ferngesteuerte Intermodalkrane [Quelle]
Fertigung · Vorarlberg · Produkt-OT – LTW plant und verkauft schlüsselfertige Intralogistikanlagen mit eigener Steuerungs- und Lagersoftware (SPS in SCL/AWL, LIOS MFS/WMS/Cockpit/Mobile Operator) und der Serviceplattform LTWcare, während die mechanischen Komponenten „nach Seilbahnstandard“ in den Doppelmayr-Werken Hohe Brücke und Güterbahnhof gefertigt und montiert werden, sodass eine eigene Produktions-OT von LTW nicht belegt ist.
LTW ist vor allem Anbieter von Produkt-OT: Die Komponenten fertigt der Doppelmayr-Konzern, eine eigene Produktions-OT ist öffentlich nicht belegt, daher sind Konnektivität, MES, Datennutzung und die acatech-Stufe nicht beurteilbar. Die verkauften Anlagen sind über LTWcare und das LIOS Cockpit vernetzt, mit zentral erfassten Betriebsdaten, KPI-Dashboards, Grenzwert-Alarmen und datenbasierter Wartungsplanung.
Konnektivität n. b.
Eigene Fertigung nicht belegt: RBG und Vertikalförderer werden im Doppelmayr-Werk Hohe Brücke gefertigt und im Werk Güterbahnhof montiert und unterliegen damit den Systemen der Konzernmutter ([5] im Lagebild)
Vernetzung ist nur für Kundenanlagen belegt („aktuelle oder historische Daten“ im Diagnostics-Dashboard, Anbindung über Certconnect). OPC UA, MQTT oder VDA 5050 werden für LTW nicht genannt; Websuche nach Siemens/TIA Portal/OPC UA + LTW ohne LTW-eigenen Beleg [Quelle]
MES & Integration n. b.
„Kein eigenes MES erkennbar“; gesucht wurde „LTW“ + MES/Hydra/Opcenter/cronetwork, ohne Treffer. Ein ERP ist nur als Quelle von Stücklisten belegt, das Produkt ist offen ([2][5][12] im Lagebild)
LIOS MFS/WMS koppelt SPS, Materialfluss und Kunden-ERP – als Produkt beim Kunden, nicht als Shopfloor-Integration von LTW selbst ([10][52] im Lagebild)
Datennutzung n. b.
Internes BI/DWH und Produktionskennzahlen wurden gesucht und nicht gefunden; belegt ist nur eine Stammdaten-Governance (einheitliche Stücklistenstruktur über ERP, EPLAN und CAD) ([12][51] im Lagebild)
Datennutzung findet im Produkt statt: „Diagnostics bildet die Basis für vorausschauende Wartung und Optimierungen“ (Kundenanlagen) [Quelle]
Organisation & Standards 2
Ausgeschriebene (vergebene) Rolle „IT/OT Service Desk Mitarbeiter:in“ (Wien, 50 %): Die IT betreut auch OT-nahe Systeme ([29] im Lagebild)
Team Automatisierungstechnik in Wolfurt und Wien: „Kenntnisse im Bereich der SPS-Programmierung (z.B. SCL, AWL)“, Anlagensteuerungen und -visualisierungen – für Kundenanlagen; ein Smart-Factory-Programm oder OT-Governance ist nicht belegt ([4][23] im Lagebild)
Produkt-Digitalisierung 3
LTWcare-Plattform (seit 2021) mit Fernzugang Certconnect, Customer Cockpit, Console und Service-Request-Workflow; LIOS Cockpit browserbasiert mit Anlagendaten „bis auf SPS-Ebene“ [Quelle]
LTWcare App zeigt Kennzahlen ortsunabhängig; „Grenzwerte sowie Alarmierungszeitpunkte“ frei festlegbar; Diagnostics mit aktuellen und historischen Daten, „Basis für vorausschauende Wartung“ [Quelle]
„Connected Life Service“ plant Wartung aus kontinuierlich erfassten Anlagendaten (Richtung Stufe 4); produktive Predictive Maintenance, Software-Updates over the air und datenbasierte Abrechnungsmodelle sind nicht öffentlich belegt [Quelle]
Fertigung · St. Gallen · Produktions-OT – Sefar fertigt selbst Monofilamente (Monosuisse-Extrusion in CH, DE, PL, RO, MX), Präzisionsgewebe in Webereien in CH, RO und TH sowie konfektionierte Filter in Reinräumen; verkauft werden Gewebe und Filter, die Smart-Fabrics-Sensorgewebe sind Komponenten ohne eigene Steuerung oder Software.
Sefar betreibt mit Garnextrusion, Webereien und Reinraum-Konfektion eine umfangreiche eigene Produktion, öffentlich belegt sind aber nur Fertigungsaufträge im Infor-ERP, eine Wartungsdatenbank und digitalisierte Steuerungen einzelner Monosuisse-Anlagen. Zu Maschinenvernetzung, MES und Auswertung von Produktionsdaten gibt es keine öffentlichen Hinweise, sodass sich der Reifegrad der eigenen Produktion nicht beurteilen lässt; der Neubau in Heiden (Radix, bis 2028) ist ein naheliegender Anlass für entsprechende Projekte.
Konnektivität n. b.
Weberei mit „ca. 400 Webmaschinen“ in Heiden; „Webmaschinen-Hersteller und Steuerungen: gesucht, nicht gefunden“ – keine Aussage zu Vernetzung oder Maschinendatenerfassung ([31]; Lagebild Abschnitt 6)
Monosuisse: Retrofit der Streckmaschinen mit digitaler Temperaturregelung (Meusburger flexotemp/THYPO, „288 Heizzonen“), Inbetriebnahme „via Remote Support“ – digitalisierte Einzelanlagen, Vernetzung/Datenerfassung nicht erwähnt [Quelle]
Fertigungsaufträge, Stücklisten und Arbeitspläne in Infor LN (Sefar Inc. USA); Instandhaltung über „Wartungs-DB“ (Heiden); „dediziertes MES gesucht, nicht gefunden“ ([19][11]; Lagebild Abschnitt 4)
Gruppen-ERP Infor LN mit laufender Migration auf Infor CloudSuite Industrial Enterprise, Integration über Infor OS/ION – Shopfloor-Anbindung nicht beschrieben ([29][46])
Datennutzung n. b.
Power BI „Dashboards, Performance-Reporting“ (Sefar Inc. USA) – Bezug zu Produktionsdaten nicht belegt; DWH/Datenplattform nicht gefunden ([20]; Lagebild Abschnitt 17)
„KI-Qualitätsprüfung in der Weberei gesucht, nicht gefunden“; keine OEE- oder Produktionskennzahlen öffentlich (Lagebild Abschnitt 17; [63])
Organisation & Standards 2
Monosuisse Emmenbrücke: Stelle „Betriebselektriker / Automatiker MSR“ für die Garnproduktion ([52])
Heiden: Betriebsmechaniker für Wartung und „Eigenbau-Anlagen verdrahten“; Technische/r Projektleiter/in mit „Standardisierung, Prozessoptimierung, Digitalisierung“ im Radix-Umfeld ([11][15])
Zentrale Global IT ohne OT-/Automatisierungsteam; kein gruppenweiter Steuerungsstandard und kein Industrie-4.0-Programm gefunden (Lagebild Abschnitte 3, 6; [63])